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| Autor | Nachricht |
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Lyskra

Charakterbogen Gesinnung: Gut Rasse: Mensch Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Das Marktviertel Di 31 Aug 2010, 02:42 | |
| Verblüfft sah Lyskra zu was da geschah. Die Schwerthiebe musste sie nich mehr abwehren, denn die Wache blickte ähnlich wie sie zu Baphomet hinüber. Das Feuer um ihn herum war erloschen. Mit offenem Mund und großen Augen beobachtete sie wie die Schwerter der Wachen den Dämon kaum zu stören schienen. Angst und Bange hatte sie um das Leben der Männer als eine schwarze Flamme die Wachen einhüllte. Als es verschwand fielen die Männer zu Boden.
Reflexartig lief Lyskra zu den Männern hin, während sich Baphomet um den Verwalter kümmerte. Sie lagen da einfach nur, rührten sich nicht. Waren sie tot? Lyskra kannte sich mit so etwas überhaupt nicht aus... nein, sie atmeten noch. Einer der beiden Männer hatte aufgrund seiner Liegeposition Atemprobleme, so war einfach zu erkennen, daß er wohl nur bewusstlos war. "Helfen sie mir mal ja?", fauchte sie die übrige Wache an, die sodann zu ihr eilte und den Mann mit dem Atemproblemen gerade auf den Boden legte.
Sie konnte sich nicht genau sehen was sich hinter ihr abspielte, was Baphomet tat, aber was er sagte konnte sie hören. Flaikes hieß der Typ also. Nun hatte man zumindest den Namen, wenn die Methode ihn zu erfahren auch nicht gerade Lyskras Art war. auf das "Wir können gehen", antwortete nur mit einem knappen "Ja", und wandte sich zum Gehen. Tatsächlich stellte sich die letzte Wache den beiden in den Weg. Der Mann blickte von Baphomet zu Lyskra und dann hinüber zum Verwalter, der nur leicht mit dem Kopf schüttelte. Dann lies der Mann sein Schwert sinken und ging einfach zur Seite.
Bevor Lyskra den Raum verlies drehte sie sich noch einmal um. "T... tut mir echt leid." Sie wollte zwar den Betrüger finden, aber so einen Ärger anrichten wollte sie ganz sicher nicht. Draußen steckte sie den Hammer weg und atmete erleichtert auf. Niemand ist wirklich verletzt worden. Es war schon erstaunlich wie schnell sich Baphomet von Verletzungen erholte, die für jeden Menschen tödlich enden würden. Dennoch war sie von Baphomets Handeln sehr verunsichert. Noch immer wusste sie nicht ob er nun der nette Dämon war, der er vorgab zu sein, oder ob das wirklich alles nur gespielt war. "Du... du wolltest dem Verwalter nicht wirklich was antun... oder? Ich meine so wie du gesprochen hast das hat mich erinnert an... naja.. daran wie du früher warst." Sie wusste nicht wie sie es anders beschreiben sollte, auch wenn sie nun gleich erklären müsste was vorhin in ihrem Wagen geschehen war. Schließlich konnte sie unter normalen Umständen nicht wissen wie er früher war, nur von seinen Erzählungen her und die waren nicht besonders Aufschlussreich, gewährten keinesfalls einen so erschütternden Einblick wie die Visionen, die sie durch den Flammenhammer gesehen hatte. Unsicher sah sie Baphomet an und wartete auf seine Reaktion. |
|  | | Baphomet Philosoph

Charakterbogen Gesinnung: Eher Gut Rasse: Dämon Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Das Marktviertel Di 31 Aug 2010, 14:17 | |
| Baphomet folgte Lyskra aus dem Haus heraus und besah sich die Lederjacke, die er trug. Sie heilte nicht so wie er, sie würde diese Löcher wohl behalten. Baphomet seufzte. "Da wird wohl etwas neues fällig...", murmelte er. Er ahnte, dass er im Gebäude ziemliches Chaos angerichtet hatte - und vielleicht würde das auch nicht ohne Folgen bleiben. Aber das musste später geregelt werden. Auf Lyskras Frage schüttelte der Dämon nur mit dem Kopf. "Hätte ich ihnen wirklich etwas antun wollen, wären alle im Gebäude tot. Ich habe mich verändert, ohne Zweifel. Aber ich kann diese Jahrtausende nicht einfach auslöschen, verstehst du? Meine... Veränderung ist nicht so lange her, und diese paar Wochen sind im Vergleich zu etwa zwanzigtausend Jahren nicht viel. Es gibt das, was mich antreibt, was mich zum Töten bringt, immer noch in mir. Stell es dir wie ein Feuer vor. Manchmal genügt schon ein Luftstoß, um die Glut wieder anzufachen. Ich kann es kontrollieren, keine Angst." Der Dämon lächelte verschmitzt. Dann aber wich das Lächeln wieder von seinem Gesicht. "Ich werde die Menschen nie verstehen", meinte er. "Sie schreien um Hilfe, verlangen Rettung... Und wenn man ihnen dann hilft, bekommt man zu hören, dass man doch ein wenig früher hätte kommen können. Immer gibt es etwas auszusetzen. Da frage ich mich wirklich manchmal, wieso ich ihnen ueberhaupt helfe. Vielleicht sollte man-" Baphomet unterbrach sich aus zwei Gründen. Zum einen merkte er, dass er gerade so sprach, als wäre er alleine - und zum zweiten war ihm etwas aufgefallen. "Sag mal...", wandte er sich an Lyskra und legte den Kopf leicht schief. "Woher weißt du eigentlich, wie ich früher war? Wenn ich mich recht entsinne, habe ich dir nicht so viel erzählt..." |
|  | | Lyskra

Charakterbogen Gesinnung: Gut Rasse: Mensch Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Das Marktviertel Di 31 Aug 2010, 17:47 | |
| Er veränderte sich also erst vor ein paar Wochen? Lyskra lauschte seinen Worten und grübelte darüber, was vielleicht der Grund dafür gewesen sein könnte. Zwanzigtausend Jahre Bosheit und dann wurde er auf einmal gut? Das konnte sich das Mädchen wirklich nicht vorstellen. Aber immerhin hatte er niemandem etwas getan, auch wenn er ihr schon etwas Angst gemacht hatte.
Mit seinen Erzählungen von den Menschen hatte er aber durchaus recht. Man erlebte selten jemanden, dem man es wirklich recht machen konnte. Solche Dinge musste Lyskra auch schon erfahren. Jemandem zu helfen war schwierig. Entweder der Gegenüber glaubt man würde etwas für die Hilfe verlangen und lehnte es ab, meckerte über die Art und Weise oder den Zeitpunkt... erinnerte sie irgendwie an ihre Großmutter. Die war auch so, lies sich von niemandem helfen und hatte immer etwas zu knausern. Sie wollte einfach nicht bevormundet werden und dennoch verlangte sie oft nach Hilfe. Es war schon ziemlich nervig, wenn sie so drauf war. "Das gehört nunmal zum Wesen der Menschen, da kann man nichts dran ändern. Aber wenn man ihnen hilft findet man manchmal auch Menschen die sehr Dankbar sind und einen um schöne Erfahrungen und Augenblicke bereichern. Auch wenn Du es mir vielleicht nicht glaubst, aber ein einziges, herzliches Danke kann einen die ganzen Meckerböcke im Nu vergessen lassen.", sagte Lyskra lächelnd und dachte an ihre Großmutter, die zwar immer meckerte und zickte, dennoch aber sehr dankbar war und es einen, wenn auch sehr selten, in vollen Zügen spüren lies. Dann aber legte sie den Kopf schief und legte wieder den Zeigefinger an ihre Wange. Denn ihr war gerade eingefallen, daß ihre Großmutter ja noch nicht mal ein Mensch war, sondern eine Elfe. Ob es daran lag, daß sie die meiste Zeit ihres Lebens unter Menschen verbracht hatte?
Lyskras grübeln wurde von einer Frage Baphomets unterbrochen. Breit grinsend, mit einem Blick des ertappt worden seins schaute sie zu Baphomet auf. "Äh naja... vielleicht... war ich ja mal dabei als du... naja... wusch!", sie machte eine seltsam aussehende Armbewegung: "Du weist schon, es ein bisschen hast brennen lassen..." Immernoch grinste sie breit. Natürlich war sie nicht dabei gewesen, hatte es nur beobachtet, aus seiner Perspektive, gefühlt was er dabei gefühlt hatte. "Dieses Gefühl war einfach schrecklich... ich meine... als Du diese 5 Leute getötet hast... fast hätte es mich dazu gebracht selbst jemanden...", sie schluckte und dachte an ihre Absicht den Boten mit ihrem magischen Hammer zu bearbeiten. Noch immer schämte sie sich allein für den Gedanken an eine solche Tat. Nach einem weiteren Schlucken begann sie jedoch wieder zu grinsen, denn Baphomet wirkte ein wenig verdutzt. Wie hätte sie auch dabei sein sollen, war ja grad erst 16 und diese Vision war sicher schon über 1000 Jahre her. Der Gesichtsausdruck des Dämonen forderte eindeutig eine Erklärung: "Naja... vielleicht hat der Hammer den wir geschmiedet haben... naja... ein paar mehr Effekte als beabsichtigt?" Ihre Worte wurden gegen Ende immer höher, fast schon piepsig. Ja sie ist ertappt worden, wollte es ihm ja eigentlich gar nicht sagen und wenn dann erst wenn sie es unter Kontrolle hatte.
In Gedanken flehte sie um einen Themenwechsel, wollte schon wieder ablenken... mit irgendwas, am besten mit der Sache, wegen der sie zum Verwalter gegangen waren. "Ich äh... wie wärs wenn wir jetzt erst mal nach Flaikes suchen, bevor der über alle Berge ist?" Dabei nahm sie eine leicht abwehrende Haltung ein, vielleicht in der Erwartung jetzt eine Standpauke zu bekommen, wie von ihrem Vater sonst immer, wenn sie wichtige Sachen oder Details verschwiegen hatte. Ihr schuldbewusstes Grinsen verblieb jedoch erst einmal auf ihrem Gesicht. |
|  | | Baphomet Philosoph

Charakterbogen Gesinnung: Eher Gut Rasse: Dämon Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Das Marktviertel Di 31 Aug 2010, 20:12 | |
| Baphomet höre Lyskra zu - und wenn er zuhörte, dann richtig. Er ging zwar noch weiter, achtete aber kaum noch auf seine Umgebung. Sie hatte also gemerkt, wie er fünf Leute umgebracht hatte. Hatte es gemerkt? Wenn Lyskra wirklich ein Mensch war, konnte sie das nicht mitbekommen haben... Aber dann erklärte sie auch schon weiter. Der Hammer? Sie klang recht ängstlich dabei... "Es ist doch in Ordnung", sagte der Dämon sanft. "Dir ist nichts passiert, niemandem sonst ist etwas passiert und es war ja keine Absicht. Mach dir keine Sorgen, das bekommen wir schon hin. Später. Jetzt sollten wir wirklich erst mal diesen Typen suchen. Mit einem Namen lässt sich doch schon einiges anfangen." Baphomet sah sich um. Nur leider hatte er keine Ideen, wen man fragen konnte - es war ja nicht so, dass er sich in der Unterwelt hier auskannte. In der realen Unterwelt ja, aber hier nicht. "Vorausgesetzt, wir finden jemanden, der mit diesem Namen etwas anfangen kann. Du hast nicht zufällig eine Ahnung, wo man so jemanden finden kann, oder?" Er beantwortete sich seine Frage aber selbst mit einem Kopfschütteln. "Woher sollst du das schon wissen? Eine dumme Frage, entschuldige." Er ging weiter, sah sich um. Er hatte doch noch ein paar Erinnerungen an die Zeit mit Lyon... Da hatte er doch auch in der Unterwelt gelebt. Aber da kannte er ja auch nichts und niemanden. "Leider fällt mir auch nichts ein... Man könnte höchstens die anderen Händler fragen, ob sie wissen, wohin Flaikes gegangen ist..." |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Das Marktviertel Mi 01 Sep 2010, 19:56 | |
| Gyl schürzte leicht ihre Lippen aber dann nickte sie verständnisvoll. "Schon gut, dann eben nicht. Aber ich denke, dass man selbst bei einer solchen Einstellung manchmal Kompromisse machen muss. Wie wäre es, wenn wir etwas Essen gehen? Meine Sachen vom Markt können auch noch bis Morgen warten.", meinte Gyl und sie sah Fagun auffordernd an. Er würde mit Sicherheit zusagen und wenn nicht.. wenn nicht, dann wusste Gyl auch einen Ausweg. |
|  | | Shanir

Charakterbogen Gesinnung: Neutral Rasse: Elf Stimmung: Fröhlich
 | Thema: Re: Das Marktviertel Fr 03 Sep 2010, 14:46 | |
| Shanir dachte nach, während er so mit geschlossenen Augen da saß. Dieses Problem mit Misaki ließ ihm einfach keine Ruhe... Er war sich sicher, das Zeichen irgendwo gesehen zu haben, aber wo? Seine Gedanken schweiften ab, wanderten durch sein langes Leben. Er hatte viel erlebt, in unterschiedlichem Auftreten, in fremden Ländern. Und so gab es viel, worüber er nachdenken konnte - und er war bald weggedöst. |
|  | | Lyskra

Charakterbogen Gesinnung: Gut Rasse: Mensch Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Das Marktviertel Fr 03 Sep 2010, 16:06 | |
| Die Sache mit dem Hammer schien Baphomet nicht viel auszumachen, aber es gab ja jetzt auch Wichtigeres zu tun. Sie mussten diesen Flaikes finden. Der Name brachte ihnen nur etwas, wenn sie wussten wen sie danach fragen sollten. Das war leichter gesagt als getan. Der Markt war von Leuten nur so überflutet und vermutlich kannte ihn kein einziger von denen. Auch den Händlern neben seinem ehemaligen Stand war der Name kein Begriff, allerdings berichteten sie, daß der Stand noch da war, als sie bei Sonnenuntergang ihre eigenen schlossen. Er musste ihn also während der Nacht abgebaut haben. Nun war die Frage, ob Flaikes überhaupt noch in der Stadt war. Wenn nicht, würden die Chancen ihn zu finden wohl gegen 0 laufen.
So liefen sie noch eine sinnlose Weile herum. Lyskras graue Zellen arbeiteten auf hochtouren. Wie konnte man ihn nur finden, herausfinden wohin er gegangen war, nachdem er den Stand abgebaut hatte. Wenn es in der Nacht geschehen war, konnte er noch nicht weit gekommen sein. "Vielleicht sollten wir die Wachen an den Stadttoren fragen, ob eine Person auf die die Beschreibung passt, heute morgen die Stadt verlassen hatte. Dann wüsste man wenigstens, ob er noch hier ist...", murmelte sie vor sich hin. Es waren nur Gedanken, die versehentlich laut ausgesprochen wurden. "... allerdings gehen da täglich hunderte von Leuten ein und aus. Ich glaub kaum, daß sie sich an eine einzelne Person erinnern würden." Sie überlegte weiter. Das einzige was ihre Gedankengänge immer wieder unterbrach, war das Knurren ihres Magens. Es war inzwischen fast Mittag und sie hatte noch keinen einzigen Bissen gegessen. Die Gedanken an die Törtchen des Bäckers beschwingten allerdings ihren Willen diese Betrüger zu finden. Dann aber hatte sie einen Einfall. "Vielleicht haben wir ja einen Denkfehler. Ich überleg die ganze Zeit wohin er verschwunden sein könnte, aber vielleicht sollten wir uns lieber fragen, wo er davor gewesen ist. Ich meine, er muss doch auch irgendwo übernachten oder? Vielleicht sollten wir in der Herberge mal nach Flaikes fragen. Außerdem treiben sich dort wo es Essen und was zu Saufen gibt immer auch miese Halunken rum, die ihn vielleicht kennen, oder?" Doch so gleich erstarb ihr Lächeln, welches sie bei dem Gedanken hatte, denn nun fiel ihr auch noch etwas ein, was nicht so viel versprechend war: "Wenn der Wirt uns nach der Aktion gestern überhaupt noch reinlässt und so ein Chaos wie bei dem Verwalter... das muss nicht unbedingt sein.", sprach sie nun wieder murmelnd.
OOC: Sry, daß es so gedauert hat, war die letzten Tage kaum am Rechner |
|  | | Baphomet Philosoph

Charakterbogen Gesinnung: Eher Gut Rasse: Dämon Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Das Marktviertel Fr 03 Sep 2010, 17:11 | |
| "Hm...", murmelte Baphomet. "Ich denke nicht, dass der Wirt mich wirklich aufhalten kann. Aber wenn es dir lieber ist, kann man das ganze sicher anders lösen." Schade eigentlich. "Außerdem denke ich nicht, dass der Wirt uns aufhält. So schlimm war die Szene da ja nicht." Da gab es deutlich schlimmere Sachen, die Betrunkene vermutlich jeden Tag anrichteten... Aber wenn Lyskra das nicht wollte, würden sie es schon anders schaffen. "Außerdem kann es ja auch gut sein, dass er seinen wahren Namen nicht nutzt, sondern mehrere Tarnnamen hat. In diesem Fall hätten wir wohl wirklich keine Chance. Aber hoffentlich war er nicht so klug..." Baphomet zuckte mit den Schultern. "Alternativ", bot er grinsend an und hoffte, dass man das als Scherz erkannte. "Könnte ich auch die Stadt abfackeln. Dann würden wir ihn schon erwischen, du wirst schon sehen." Noch immer grinste Baphomet, dann wurde er wieder ernst. "Aber wirklich: Die Suche nach einer einzelnen Person braucht viel Glück, selbst wenn wir seinen Namen haben. Am besten wäre es wohl, wenn wir es in der Herberge versuchen. Was kann schon passieren - außer, dass uns der Wirt rauswirft?"[schon ok  ] |
|  | | Fagun

Charakterbogen Gesinnung: Gut & Böse Rasse: Darkari Stimmung: Zwiegespalten
 | Thema: Re: Das Marktviertel Fr 03 Sep 2010, 21:47 | |
| Fagun zuckte mit den Schultern. Am Ende war es doch Gyls Hobby, Leute von der Straße aufzulesen, sie zu pflegen und zuzusehen, wie sie sich entwickelten... Aber Fagun wusste, dass ihn so ein Schicksal nicht treffen würde - er würde gehen, wenn er keine Lust mehr hatte. Aber solange es ging... Konnte er sich ja von ihr versorgen lassen. Er musste nur wissen, wann er gehen musste. "Wenn du meinst", sagte er deshalb am Ende schulterzuckend, nachdem er lange genug überlegt hatte - auch wenn er sich schon nach ein paar Sekunden entschieden hatte, er wollte nur zeigen, dass ihm diese Entscheidung schwer fiel.
Zuletzt von Fagun am So 05 Sep 2010, 20:41 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Das Marktviertel So 05 Sep 2010, 20:04 | |
| Er stimmte zu? Das klang doch fast schon zu einfach. Aber Gyl hatte ja vorher schon geahnt, dass sie nicht allzu leicht an Fagun drankommen würde. Außerdem war diese Idee auch vollkommener Unsinn. Warum sollte sie das überhaupt versuchen? Immerhin hatte sie doch höchstens noch ein Tag und dann musste sie zurück zu ihrem Haus. Wenn sie Fagun nicht vorher schon verlor. Doch danach würde sie ihn in dieser riesigen Stadt nur durch einen sehr großen Zufall wiederfinden. "Gut, aber du musst uns hier rausführen und irgendwohin, wohin ich dich einladen kann. Ich kenne mich ja nicht aus.", meinte Gyl und stand auf. |
|  | | Fagun

Charakterbogen Gesinnung: Gut & Böse Rasse: Darkari Stimmung: Zwiegespalten
 | Thema: Re: Das Marktviertel So 05 Sep 2010, 20:50 | |
| Fagun zuckte mit den Schultern und stand auf. "Wenn weiter nichts ist", meinte er und ging los. "Solange du nur mithalten kannst." Er ging los, durch die Windungen der engen Gänge - bis sie wieder in das normale Stadtgebiet kamen. "Was einen Ort, eine Gaststätte angeht, musst du mich nicht fragen. Ich weiß, wo man Geld bekommen kann, aber nicht, wo man gut essen kann." |
|  | | Lyskra

Charakterbogen Gesinnung: Gut Rasse: Mensch Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Das Marktviertel Di 07 Sep 2010, 21:45 | |
| Es war also entschieden. Die beiden würden sich in der Herberge zum stolzen Pfau nach Flaikes erkundigen. Hoffentlich hatten sie Glück und er hatte wirklich dort genächtigt. Schließlich war es ja nicht die einzige Herberge in dieser großen Stadt. Auch als Baphomet die Sache mit dem Namen ansprach stiegen Zweifel auf. Ja solche Betrüger hatten oft viele Namen.
Bei dem Scherz über das Abfackeln der Stadt erntete Baphomet jedoch böse Blicke von seiner jungen Begleiterin. Sie fand das nach der Aktion bei dem Verwalter nämlich gar nicht lustig, auch wenn anzunehmen war, daß er das nicht ganz ernst meinte. Auf dem Weg zur Herberge dachte Lyskra schon darüber nach, was sie bei einem Fehlschlag tun könnten... nicht viel schien es. Ohne weitere Anhaltspunkte, würde sie ihr Geld wohl nie wieder sehen und auch keine Gratisbackwaren bekommen. In Gedanken versunken bemerkte sie gar nicht wie schnell die beiden schon vor der Herberge angekommen waren.
Lyskra, Baphomet >>>>>> Herberge zum stolzen Pfau |
|  | | Raleeha

Charakterbogen Gesinnung: Böse Rasse: Albae Stimmung: Gereizt
 | Thema: Re: Das Marktviertel Mi 08 Sep 2010, 16:26 | |
| Nealuchi, Talesa<<< Parkanlagen
Tarlesa folgte ihrem Meister und als sie im Marktviertel ankamen wurde ihr unwohl. Sie blickte sich oft misstrauisch um, doch sehen konnte sie nichts, was verdächtig war. Doch dann kam Raleeha aus einem der Geschäfte herraus. Ihr Haare zerwühlt und einige kleine Blutflecken waren auf der freien Haut und auch auf dem Stoff ihrer Kleidung. Die Albin hilt auf die Beiden zu und kurz vor ihnen blieb sie stehen - stand mitten im Weg. "Habt Ihr mich vermisst?", fragte sie durch zusammengebissenen Zähnen. "Nicht wirklich...", murmerlte tarlesa leise, aber so, dass Raleeha sie nicht hören konnte. |
|  | | Nealuchi

Charakterbogen Gesinnung: Böse Rasse: Dämon Stimmung: Schwankend
 | Thema: Re: Das Marktviertel Mi 08 Sep 2010, 16:37 | |
| Nealuchi grinste, als er die Albin sah. Sie schien recht stark zu sein, das war schon mal gut... Und mal sehen, wie es weitergehen würde. "Vermisst? Nun, das kann man so oder so sehen", grinste der Dämon. "Man kann nicht sagen, dass uns langweilig geworden ist." Mit einem weiteren Grinsen, das dieses Mal jedoch anzüglich war, sah er zu Tarlesa. Raleeha sollte das ja eigentlich nicht kümmern... Und wenn doch, dann war es ihr Problem - Nealuchi hatte ja zumindest bei diesen beiden alle Rechte, die er sich vorstellen konnte. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Das Marktviertel Mi 08 Sep 2010, 16:47 | |
| Gyl folgte Fagun eilig und sie konnte gerade noch mithalten. Einen 'netten' Herren, der sich gerade an Gyl gütig tun wollte, erstach sie im Gehen mit dem Florett. Ein Stich ins Herz und er sackte in sich zusammen. //Kein Ort für Leute wie mich... Aber überleben kann ich. Ich weiß nur nicht, ob es mir gefällt.//, dachte sie und dann folgte sie weiterhin Fagun schweigend. Schließlich wusste sie wo sie waren und nach Faguns Worten nickte sie leicht. "Okay, ich weiß wo wir hin können. Folg mir einfach.", meinte sie und dann richtete sie ihren Zylinder noch einmal, strich ich eine Strähne aus dem Gesicht und ging los in Richtung der Herberge.
Fagun, Gyl>>> Herberge 'zum stolzen Pfau' |
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