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| | Herberge "zum stolzen Pfau" | |
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| Autor | Nachricht |
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Nealuchi

Charakterbogen Gesinnung: Böse Rasse: Dämon Stimmung: Schwankend
 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" Mo 02 Aug 2010, 21:18 | |
| Nealuchi zuckte mit den Schultern. "Viel Spaß dabei. Wenn du den findest, der es getan hat-" Der Dämon grinste breit. "Lass ihn leiden." Nealuchi hob einen Arm, die Klinge schoss daraus hervor. Er besah sie sich kurz, dann ließ er sie wieder einfahren. "Wie wäre es, wenn wir diese Örtlichkeit verlassen?", schlug er dann vor. "Nicht, dass noch jemand auf falsche Gedanken kommt." Was dann aber wohl eher schmerzlich für besagte Person wäre, nicht für die kleine Gruppe... |
|  | | Lyskra

Charakterbogen Gesinnung: Gut Rasse: Mensch Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" Mo 02 Aug 2010, 23:23 | |
| Lyskra erschrak kurz, als hinter ihr eine Stimme ertönte. Hastig drehte sie sich um, um deren Ursprung festzustellen. Der junge Mann mit den Feuerroten Haaren war von Lys gar nicht bemerkt worden. Normalerweise mochte sie es nicht, wenn man sich einfach so einmischte. In diesem Fall war sie jedoch froh darüber. "Es gibt durchaus ein Problem. Der Wirt meint ich müsse seine schäbige Einrichtung bezahlen. Ich kann doch nichts dafür, daß sein Stuhl nichtmal ein Fliegengewicht wie mich aushält." Ja sie war wirklich ein Leichtgrwicht. Daß sie sich mitsamt dem schweren Hammer auf den Stuhl setzte, dessen Gewicht ihn auch zu Fall brachte, erwähnte sie natürlich nicht. Zum Glück hat niemand wirklich mitbekommen, wie das mit dem Stuhl tatsächlich passiert ist. Einzig der Krach ear an die Ohren einiger Gäste gedrungen.
Mit beschuldigender Miene sah sie nun den Wirt an. Dieser war nun ziemlich ratlos. Es stand Aussage gegen Aussage und seine Gesprächspartner waren ein großer Typ mit einem Schwert und eine vorlaute Göre deren Kiloschweren Hammer er ungern um die Ohren bekäme. Nach einigem Überlegen beschloss er schließlich nachzugeben. "Naja, vielleicht war der Stuhl schon ein bisschen morsch gewesen..." Die leichte Furche im Boden erwÄhnte er an dieser Stelle lieber nict, wo doch einige Gäste die Ohren gespitzt hatten. Wie konnte er sich die Blöße geben und zugeben, daß die Furche von einem kleinen Mädchen gemacht wurde, deren Hammer er selbst als erwachsener Mann nicht anheben konnte. Das war peinlich.
Letztendlich zahlte Lys ihr Essen und der Wirt verzog sich wieder hinter seinen Thresen. Jedoch lies er die Zwei nicht aus den Augen. Lys wendete sich nun dem Rothaarigen zu mit einer kurzen Verbeugung. "Vielen Dank für Eure Unterstützung, mein Herr. Eigentlich wollte sie sich nach dem peinlichen Erlebnis nur bedanken und ihrer Wege gehen, als ihr erst jetzt sein Katana auffiel. Vielleicht hatte sie gerade mehr oder weniger zufällig doch noch einen potentiellen Kunden gefunden. So stellte sie sich stattdessen lieber vor. Mein Name ist übrigens Lyskra. Ich bin Schmied und erst seit wenigen Wochen auf Reisen, daher neu in der Gegend. Nun blickte sie zu ihm auf. Er war noch größer als der Wirt, was auf Dauer wohl zu einer Genickstarre führen würde. "Und würdet Ihr mir auch verraten wem ichmeinen Dank schulde?, fragte sie höflich nach dem Namen des Fremden, während sie sich ein paar Schritte von dem Tisch, an dem sie standen, entfernte.
OOC: hAb die pn jetzt erst gelesen, war den ganzen tag nimmer am rechner. Eintschuldige bitte die rechtschreibfehler aber ich tippel vom ipod aus XD |
|  | | Baphomet Philosoph

Charakterbogen Gesinnung: Eher Gut Rasse: Dämon Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" Di 03 Aug 2010, 15:50 | |
| Der Dämon lächelte. "Mein Name ist Baphomet", sagte er mit einer leichten Verbeugung. Der Name war zwar fast schon ein Aushängeschild als Dämon, aber das kümmerte ihn wenig. Wer etwas gegen Dämonen hatte, sollte eben gehen. Und wer ihn angriff... Der musste mit den Konsequenzen klar kommen. Er folgte Lyskra ein paar Schritte. "Und das war kein Problem. Ich helfe gerne, wenn es in meiner Macht steht", lächelte Baphomet dann. Eine Schmiedin war sie... Interessant. Nicht, dass Baphomet unbedingt eine Waffe brauchte, das Katana reichte ihm völlig, auch wenn es von minderer Qualität war. Schließlich nutzte er es nur selten, es war eher gedacht, um neugierige Menschen ein wenig abzuschrecken. "Und der Wirt hier war mir schon immer ein Dorn im Auge. Er kümmert sich einfach nicht um seine Gäste, wenn sie ein Problem haben." Baphomet erinnerte sich noch gut daran, wie er hier gewesen war und in eine Schlägerei verwickelt worden war. Der Wirt hatte - wohl aus Angst - keinen Finger krumm gemacht, um ihm zu helfen oder den Streit zu schlichten. Nicht, dass Baphomet Probleme hatte, mit ein paar Betrunkenen fertig zu werden. Langsam drehte Baphomet den Kopf und sah zu dem Wirt, der sie unverhohlen beobachtete. Baphomet grinste und ließ das Feuer in seinen Augen aufblitzen, nur kurz. Aber es sollte genügen, um ein wenig Eindruck zu machen. Also, wo war er mit seinen Gedanken stehen geblieben? Ach ja, die Schmiedin. Interessant wohl eher aus dem Grund, dass er in der Lage war, ein Feuer heißer zu machen als es für gewöhnlich ging. Das könnte interessant für dieses Mädchen sein... Nun musterte er das Mädchen noch einmal genauer. Sie sah nicht so außergewöhnlich aus, das einzige, was den Dämonen verwunderte, war ihre Jugend. Sie war auf jeden Fall noch nicht volljährig - und scheinbar alleine unterwegs. Seltsam. Aber das war ja eigentlich nicht seine Sache...
[oO und ich bin sicher, dass der Post eben erst aufgetaucht ist oO] |
|  | | Lyskra

Charakterbogen Gesinnung: Gut Rasse: Mensch Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" Di 03 Aug 2010, 19:54 | |
| Baphomet also... ein seltsamer Name. Irgendwo hatte sie doch schon mal von ihm gehört. Lys konnte sich entsinnen, daß ihre elfische Großmutter den Namen irgendwann mal erwähnt hatte, als sie von irgendwelchen alten Geschichten und Schriften faselte. Aber wie so oft hatte Lyskra ihr bei diesem Gespräch nicht sonderlich zugehört. Ging um irgendeinen bösen Dämon oder so. Interessierte sie nicht und hatte auch garantiert nichts mit dem jungen Mann vor ihr zutun. Er schien doch nett zu sein. Der war bestimmt kein Dämon und wenn dann sicher keiner der ihr etwas tun wollte. Natürlich konnte Lyskra das nicht wirklich einschätzen, ist ja vorher noch nie einem begegnet, aber er hatte ihr geholfen, wenn auch nur indem er den Wirt etwas eingeschüchtert hatte. Die beiden schienen sich nicht fremd zu sein, der junge Mann schien also schon seit längerem hier zu verweilen, oder er ist auf seinen Reisen öfter hier gewesen.
Irgendwie interessierte es Lyskra wer der Rotschopf war. Etwas seltsames ging von ihm aus. Ihre Großmutter nannte so etwas Aura und brachte Lys bei sie zu erspüren, um zu merken, wann sie einen Gegenstand verzauberte oder nicht. Vielleicht war er ja doch ein Dämon, um so interessanter für Lys. Seine Aura war irgendwie... warm... "Ja, er ist schon ein ziemlicher Grobian", entgegnete Lys und grinste den Mann an. Es war ihr irgendwie peinlich, daß sie so grinste, weil sie selbst nicht wusste warum eigentlich. Ihr Blick fiel auf den Wirt, der ein wenig erschrocken dreinsah, warum nur? "Daß der einen so angafft nervt, wollen wir nicht lieber rausgehen? Ich... äh...", sie überlegte. Warum sollte er überhaupt mit ihr irgendwo hin gehen? Er kannte sie doch gar nicht. "... würde mich gern irgendwie erkenntlich zeigen.", fuhr sie fort. Nein, sie würde nicht schon wieder Material zum Nulltarif verschwenden. "Ich könnte zum Beispiel Euer Schwert schärfen, wenn Ihr mögt, völlig umsonst versteht sich.", das würde sie wenigstens nichts kosten und wenn er erst einmal angebissen hatte, würde er vielleicht auch etwas kaufen. Außerdem hatte sie so Gelegenheit mehr über ihn zu erfahren. Daß sie sich bereits zum Ausgang gewendet hatte, in Erwartung, daß er ihr folgen würde, hatte sie gar nicht bemerkt. |
|  | | Baphomet Philosoph

Charakterbogen Gesinnung: Eher Gut Rasse: Dämon Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" Di 03 Aug 2010, 20:14 | |
| Baphomet zuckte leicht mit den Schultern. Eigentlich brauchte er das Schwert eher selten, aber wenn Lyskra es schon anbot... Wieso nicht? Es war sicher besser, denn ein scharfes Schwert bedeutete letztendlich weniger Qual für die, die unter der Klinge fielen. Und Qual war das letzte, was Baphomet anrichten wollte. Jetzt zumindest. Früher war ja alles anders gewesen... "Wenn es keine Umstände macht", lächelte er, während er Lyskra folgte. "Ich möchte mich nicht aufdrängen." Er ahnte bereits, dass dieses Angebot nicht ganz uneigennützig war - auch wenn das Mädchen freundlich erschien - und es sicher auch war - wollte sie sicher auch Geld verdienen. Denn wenn sie genug Geld hätte, hätte es hier nicht so eine Szene gegeben. Er hatte jetzt die Herberge durchquert - nicht wenige Leute, die hier waren, wichen ihm aus, ohne dass er etwas sagte. Auch wenn sein Körper im gesamten eher hager wirkte, schien sich doch niemand mit ihm anlegen zu wollen. Seine Lederjacke stand halb offen, darunter konnte man das dünne schwarze Hemd erkennen, das er im Winter und im Sommer trug - frieren würde der Dämon sicher nicht. Um seinen Hals lag ein Band, das auch aus Leder sein zu schien, doch daran hing nur ein kleiner Stein, der ein Loch hatte. "Hey, wo willst du denn mit der Kleinen hin?", fragte plötzlich ein Mann laut und grinsend. In seinen Augen funkelte es, er schien betrunken zu sein. "Verschwinde", knurrte Baphomet und wollte sich vorbeischieben, doch der Mann hielt ihn auf. "Die ist doch süß", lallte er. "Kann ich nicht mitkommen?" Baphomet packte den Mann am Kragen und hob ihn nur wenige Zentimeter an. "Ich sagte, verschwinde!" Er gab dem Mann nur einen Schubs, aber der Betrunkene fiel dennoch zu Boden. Baphomet nickte Lyskra zu und wollte weitergehen, doch der Betrunkene hatte sich schon wieder aufgerappelt. Der Mann hatte von irgendwo ein Messer her, das in seiner Hand lag, er stieß es Baphomet von hinten in die Schulter. Der Dämon knurrte und fluchte nur leise, dann stieß er den Mann so stark zurück, dass er auf einem der Tische landete. "Los", sagte Baphomet, während er das Messer aus der Wunde zog. Es blutete nicht, aber einen Moment schien es so, als würde die Wunde brennen. Dann war nichts mehr zu sehen. Er schob Lyskra fast schon mit Gewalt aus der Tür.
Baphomet, Lyskra >>> Das Marktviertel |
|  | | Raleeha

Charakterbogen Gesinnung: Böse Rasse: Albae Stimmung: Gereizt
 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" Mi 04 Aug 2010, 07:51 | |
| Tarlesa nickte kurz und dann stand sie eilig auf. "Ich muss nur kurz unsere Sachen holen.", meinte sie und ging eilig die Treppe hinauf in das Zimmer der beiden Albinnen. Wäherend Tarlesa weg war blickte Raleeha nur schweigend vor sich hin. Nein... nicht blickte. Sie starrte alles und jeden nieder, der es wagte sie auch nur ansatzweise schräg anzusehen. Weinen? Kam nicht in Frage. Vielleicht irgendwann später... in einer einsamen Gasse, wo es kein Lebewesen sehen konnte. Schließlich kam Tarlesa mit ihren Sachen zurück und Raleeha schulterte einen der Rucksäcke. Als sie dann draußen vor der Herberge standen war sich Tarlesa nicht ganz so sicher, ob sie Raleeha von ihrer Vermutung in Kenntnis zu setzten.
Nealuchi, Raleeha, Tarlesa>>> wohin du willst |
|  | | Janine

Charakterbogen Gesinnung: Eher Gut Rasse: Mystral Stimmung: Fröhlich
 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" Mo 16 Aug 2010, 14:28 | |
| "Ich denke, ein paar Minuten oder so bleibe ich noch hier", meinte Janine. "Vielleicht kann ich noch ein wenig verdienen. Ich habe ja Zeit." Lächelnd sah sie Renju an, der ja wohl gehen wollte. Wenn Janine sich recht erinnerte, hatten sie noch immer die ganz normalen Zimmer - also zwei an der Zahl. "Schlaf gut", lächelte sie noch, dann wandte sie sich on ihm ab - er sollte ja gleich gehen. Das hatte er zumindest gesagt. |
|  | | Fagun

Charakterbogen Gesinnung: Gut & Böse Rasse: Darkari Stimmung: Zwiegespalten
 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" Mi 08 Sep 2010, 16:51 | |
| Fagun, Gyl <<< Marktviertel
Fagun hatte durchaus bemerkt, wie Gyl den Mann getötet hatte - er musste aufpassen, sonst wäre er nicht soweit gekommen. Er beschloss jedoch, nichts dazu zu sagen. Als sie dann angekommen waren, sah der Mystral sich in der Herberge um. Er kannte sie nicht - sie war zu edel und gut besucht für ihn, hier konnte er weder essen noch etwas stehlen - aber das war vielleicht auch besser so - so stand er nicht in Gefahr, erkannt zu werden. |
|  | | Baphomet Philosoph

Charakterbogen Gesinnung: Eher Gut Rasse: Dämon Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" Mi 08 Sep 2010, 16:56 | |
| Lyskra, Baphomet <<< Marktviertel
Als Baphomet die Tür zur Herberge aufstieß, breitete sich eine schwache, warme Aura aus, die jedoch nur die Sensibelsten bemerkten sollten. Er sah sich um - und etwas stach ihm ins Auge. Neben einer Halbdämonin, die ihm auffiel, war da noch jemand - ein Mann, der alleine in einer Ecke an einem Tisch saß, vor ihm ein Krug Bier. Er war groß und hager, seine Haare waren grau und wirkten eher ungepflegt. "Ist das da hinten nicht der Bote?", fragte er Lyskra, da bemerkte er noch etwas. Der Wirt kam auf die beiden zugestürmt - was bei seinem Körpergewicht beachtlich war. "Was wollt ihr hier?", fragte er sie gereizt, fast wütend. "Denkt ihr, ihr seid hier noch willkommen? Verschwindet sofort?" Fast ein wenig hilflos blickte Baphomet sich um und sah dann zu Lyskra. Er würde den Wirt ohne Probleme besiegen, töten oder einschläfern können - aber war das wirklich in ihrem Sinne? Vor allem, war es in seinem Sinne? Es war vielleicht nicht der richtige Zeitpunkt für einen Gewissenskonflikt, denn der Bote hatte sie bemerkt und wollte aufstehen - aber Baphomet konnte es nicht verhindern. Was sollte er nur tun? |
|  | | Lyskra

Charakterbogen Gesinnung: Gut Rasse: Mensch Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" Mi 08 Sep 2010, 18:01 | |
| Der Eintritt in die Herberge war ebenso ein Genuss wie eine Qual. Der Durft von Essen lag in der Luft... leckeres Essen. Da meldete sich wieder Lyskras Magen, sodaß sie sich unbewusst an den Bauch griff. Da hatte doch tatsächlich einer ein saftiges... leckeres... Steak. Lys lief das Wasser im Mund zusammen. Dann aber schüttelte sie den Kopf und dachte daran sich am Bäckerstand satt essen zu können, wenn sie Flaikes fänden und ihm das Geld wieder abnahmen.
Also lies sie den Blick durch den Raum schweifen, während Baphomet bereits vom Wirt aufgehalten wurde. Sofort fiel ihr der magere Typ mit den großen Flügeln auf, sowas hatte sie ja noch nie gesehen, er hatte wirklich Flügel wie ein... wie ein Engel oder sowas. Unter normalen Umständen hätte sie ihn wohl frech und neugierig angesprochen, aber im Moment war nicht die Zeit für solche Albernheiten. Baphomets Ratloser Blick traf Lyskras, die den Boten ebenfalls bemerkt hatte. Aber es fiel ihr auch noch etwas anderes Auge. Sie drängte sich vor Baphomet, sodaß sie nun zwischen ihm und dem Wirt stand. Mit Vorwurfsvollem Blick sah sie den Wirt an. "Wahrscheinlich sind wir nicht willkommen, denn scheinbar lassen sie nur gesuchte Verbrecher und deren Gehilfen hier speisen oder sehe ich das falsch?", meinte sie schlagfertig und deutete auf den Steckbrief, der an der Wand hinter der Theke hing. Gestern war er ihr nicht aufgefallen, da kannte sie Flaikes ja auch noch nicht. Verwirrt drehte sich den Wirt um und suchte unter den Gästen nach dem auf dem Steckbrief abgebildeten Betrüger. Als er sich wieder Lyskra und Baphomet zuwenden wollte, eilte das Mädchen längst durch den Raum, auf den Tisch zu an dem der Bote stand und gerade flüchten wollte. |
|  | | Baphomet Philosoph

Charakterbogen Gesinnung: Eher Gut Rasse: Dämon Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" Mi 08 Sep 2010, 20:15 | |
| Der Darkari war Baphomet gar nicht aufgefallen - er war diesen Anblick gewohnt. Aber er musste doch grinsen, als Lyskra den Wirt ablenkte - auch wenn es sogar wahr war. Dann aber fasste er sich wieder und ging Lyskra hinterher. "Wo willst du denn hin, Freundchen?", fragte er mit leicht bedrohlicher Stimme und legte dem Boten eine Hand auf die Schulter, riss ihn zurück. "Willst du uns nicht vorher noch etwas sagen? Vielleicht, wo dein Freund - oder besser gesagt Komplize ist?" In Baphomets Augen loderte wieder das Feuer auf, als er dem Mann in die Augen sah. Er grinste dämonisch - wobei dieser Effekt beabsichtigt war, um dem Boten noch mehr Angst einzujagen. Und wenn das nicht funktionieren würde... Nun, dann musste Baphomet eben auf andere Mittel zurückgreifen... |
|  | | Lyskra

Charakterbogen Gesinnung: Gut Rasse: Mensch Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" Mi 08 Sep 2010, 22:05 | |
| Der Bote sah Baphomet ängstlich an. Seine Unterlippe zitterte. Wahrscheinlich konnte er in diesem Zustand gar nicht viel sagen. Vielleicht war das aber auch nur so eine Masche, um Lys und Baphomet in Sicherheit zu wiegen. Wissen konnte es Lyskra natürlich nicht. Mit solchen Halunken hatte sie es bisher noch nicht zutun. Wenn sie daran dachte, daß Alois sie als ebensolchen Bezeichnet hatte, wurde ihr gar schlecht. Wäre sie diesen Betrügern schon eher über den Weg gelaufen, hätte der Elf mit etwas ganz anderem rechnen können, als mit einer gratis Vorführung ihrer Schmiedekunst.
Wütend sah Lyskra den Boten an. Währe sie ein ebensolcher Dämon wie Baphomet, wären die Flammen in ihren Augen wohl längst zu einem wilden Feuer ausgebrochen, aber da sie nur ein einfacher Mensch war, blieb es bei einem Blick, bei dem man beinahe hätte tot umfallen können. "Also, ich bin jetzt schon den halben Tag auf Achse, hab noch nichts gegessen und das nur, um Dich und Deinen miesen Komplizen zu suchen, also wenn Du nicht sofort mit der Sprache rausrückst, wo sich Flaikes versteckt, dann hau ich Dich und diesen ganzen Laden hier zu Kleinholz!", schrie sie ihn an, sodaß es im ganzen Raum zu hören war. Ja, wenn der Hunger sprach hatte der Rest Pause. "Also was ist!?", fragte sie noch einmal mit Nachdruck und gezücktem Hammer.
"I... ist ja sch... schon gut. Aaaalso... äh", begann er zu stottern und sah sich nervös um. Das Geschrei hatte ein paar Blicke auf sich gezogen, doch die beiden Angreifer schienen sich nicht beirren zu lassen. "Ich... kann euch zu... seinem Versteck führen.", schlug er vor und versuchte freundlich zu lächeln, was ihm aber nicht sonderlich gelang. Der hagere Typ schien echt Angst zu haben. Lyskra drehte sich um und blickte ein weiteres mal durch den Raum. Ein Gemurmel ging von Tisch zu Tisch, was das alles wohl zu bedeuten habe. "Vielleicht wäre es besser, wenn wir unsere Unterhaltung draußen weiter führen.", sagte sie mit ein wenig unbehagen zu Baphomet. So angestarrt zu werden mochte sie nun einmal nicht. Der Wirt sah unterdessen nur zu. Er wusste nicht so recht, was er davon halten sollte. War er ein Komplize des steckbrieflich Gesuchten? Oder waren die anderen beiden die Gauner, die gerade einen wehrlos aussehenden Mann überfielen? Da er nicht wusste was nun wahr war, hielt er sich einfach raus, achtete lediglich darauf, daß nichts beschädigt oder gestohlen wurde. Daß die Unruhestifter nach draußen gehen wollten kam ihm daher nur recht. |
|  | | Baphomet Philosoph

Charakterbogen Gesinnung: Eher Gut Rasse: Dämon Stimmung: Normal
 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" Fr 10 Sep 2010, 20:05 | |
| Baphomet sah mit einer hochgezogenen Augenbraue zu Lyskra. Jetzt war die große Frage: War sie immer so oder lag ihr Verhalten an der Sache mit dem Hammer? Aber das musste wohl später geklärt werden, jetzt war dafür nicht wirklich Zeit. Und der Mann... Baphomet musste grinsen, als er seine Angst bemerkte. Das tat schon gut... Nach all den Jahren mal wieder jemanden zu haben, der sich wirklich vor ihm fürchtete... Es war eigentlich viel zu lange her. Aber Baphomet wusste, dass er das nicht denken sollte - er sollte besser ruhig blieben und diese Situation nicht zu sehr genießen. "Dann gehen wir besser mal", sagte er mit einem ruhigen Lächeln und ging mit Lyskra und dem Boten zur Tür. "Wenn du auch nur daran denkst, abzuhauen, kannst man dich vom Boden abkratzen, egal, wie schnell du bist", flüsterte er dem Boten zu, während er so durch die Tische ging. Baphomet kannte das Gefühl, angestarrt zu werden - er erlebte es oft genug, wenn er seine Kräfte in der Öffentlichkeit nutzte. Deshalb fiel es ihm deutlich leichter, ruhig zu bleiben, als er die Tür erreicht hatte. Etwas spöttisches in ihm wollte sich herumdrehen und allen Anwesenden noch einen guten Tag wünschen, aber das ließ der Dämon lieber. Er stieß lieber die Tür auf und führte Lyskra und den Boten heraus. Baphomet, Lyskra, Bote >>> Marktviertel [nehme ich mal an, wenn du etwas anderes willst, sag es ruhig  ] |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" So 12 Sep 2010, 17:27 | |
| Gyl ging auf einen freien Tisch zu, doch dann verzog sie leicht ihre Miene. Dieser Tisch war ihr viel zu weit in der Mitte. Also drehte sie wieder auf dem Absatz um und ging etwas weiter an den Rand. Zuerst ließ sie sich auf den Stuhl fallen und setzte ihren Zylinder ab. Sie hielt ihn in der Hand, während sie sich mit der anderen durch die Haare fuhr und Fagun lächelnd ansah. Erst jetzt legte sie den Zylinder auf einen der anderen Stühle und wartete darauf, dass auch Fagun sich setzte. Bei der nächstbesten Angestellten, die an Gyl vorbeilief bat sie um Speisekarten, die man dann auch vor sie hinlegte. |
|  | | Fagun

Charakterbogen Gesinnung: Gut & Böse Rasse: Darkari Stimmung: Zwiegespalten
 | Thema: Re: Herberge "zum stolzen Pfau" So 12 Sep 2010, 17:31 | |
| Fagun folgte Gyl etwas unbeholfen durch die Menge - er fühlte sich hier sichtlich nicht wohl. So war er nun einmal, er war ein Straßenkind - und noch dazu fiel er hier auf, mit seinen weiten braunen Schwingen und dem dürren, langgestreckten Körper. Schließlich ließ er sich aber doch neben Gyl auf einen Stuhl sinken und sah sie an. "Und weiter?", fragte er sie. Er war nun einmal nicht an solche Situationen gewohnt - und auch wenn er es nicht wusste, würde es bald ein weiteres Problem geben - der Darkari hatte nie Zeit oder Geld gehabt, um das Lesen zu lernen.
Zuletzt von Fagun am So 12 Sep 2010, 18:18 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet |
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