StartseiteStartseite  KalenderKalender  FAQFAQ  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  NutzergruppenNutzergruppen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

 

 Die Kasernen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7  Weiter
AutorNachricht
Gast
Gast



BeitragThema: Die Kasernen   Mi 07 Okt 2009, 20:24

In diesem Gebäudekomplex wird die Stadtwache von Ahn'Kahet ausgebildet und untergebracht. Da diese nicht besonders groß ist, stehen die Türen der Kasernen jedem offen, der eine billige Unterkunft benötigt.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Die Kasernen   Mi 07 Okt 2009, 20:34

>>>Turm des Lichkönigs>Die Turmspitze

Diese Gebäude waren ideal. ehemals Wohnhäuser, boten sie genug Platz, um ungefähr hundert Personen Unterschlupf zu bieten. Der Hof war groß genug, um darauf zu üben. In der Mitte gab es sogar einen kleinen Wehrturm, der allerdings ziemlich mitgenommen aussah. Rin hatte sofort Arbeiter hergeschickt, die den Platz wieder auf Vordermann bringen sollten. 3 Freiwillige für die 'Armee' gab es auch schon. Der Rest würde sich schon ergeben. Das einzige, worum sie sich jetzt noch kümmern musste, war ersteinmal eine gute Ausrüstung. Zu schade, dass der Krieg vorbei war. Aus Kriegsbeute ließe sich einiges machen. Nun, sie würde schon eine Möglichkeit finden. Während die Freiwilligen mit Demanius trainierten, zog sich Rin in eines der am besten erhaltenen Häuser zurück.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Die Kasernen   Sa 24 Okt 2009, 16:20

<<<<<Denkmal Eisspitze<Der große Wald<Der Westen

Sie hatte es nicht geschafft. Der Versuch in ihr altes Leben zurück zu kehren, war bereits gescheitert, bevor sie es richtig versucht hatte. Anscheinend musste sie sich wirklich mit ihrem jetztigen Dasein abfinden, aber als Wiedergängerin leben? Natürlich konnte sie immernoch sterben, aber sie hatte nicht vor ihre zweite Chance so schnell wegzuschmeißen, auch wenn sie nichts mit dieser anzufangen wusste.
"Hey, steht hier nicht im Weg rum.", rief hier jemand zu, und sie konnte nur im letzten Moment ausweichen. Zwei Stadtwachen, anscheinend auch Wiedergänger trugen gerade ein Gestell umher, an dem für gewöhnlich Speere, Hellebarden und solche Waffen abstellte. Was tat sie eigentlich hier?
Als Wache wollte sie sicher nicht arbeiten, auch wenn sie schon solcherlei Berufe einmal ausgeführt hatte, aber nun war ihr die Lust daran gehörig vergangen. Es gab keine Kriege, es würde also sehr langweilig werden.
Geld hatte sie aber auch keines, mit dem sie die - wenn auch billigen - Quartiere bezahlen konnte. Geld brauchte sie trotzdem. Ob man hier Söldneraufträge annehmen konnte? Aber es versetzte ihr einen Stich daran zu denken, hatte sie genau das doch Jahre, gar Jahrzente zusammen mit ihre nun toten Freunden getan.
Und so setzte sie sich einfach in eine Ecke des Auffenthaltraumes, wo auch gegessen wurde und viele Soldaten sich niederließen und sich unterhielten. Vielleicht bekam sie so ja irgendetwas mit, was ihre Aufmerksamkeit erregte.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Die Kasernen   Sa 24 Okt 2009, 18:30

Die bedrohlich stampfenden Schritte der aufrecht gehenden Werwölfe ließen die Soldaten innerhalb der Kaserne sofort aufhorchen. Hier fand sich, für Fenris zumindest, der ganze Pöbel zusammen. Die Quartiere waren billig und der Job als Stadtwache war nicht der anspruchvollste, seit die Stadt und ihre Bewohner vorerst ohnehin keine Feinde hatten. Das war vermutlich auch der Grund, aus dem sich drei Viertel der Soldaten mit einem mulmigen Gefühl die Kaserne verließ um Luft zu holen und abzuwarten, bis die Werwölfe wieder gingen. Lag wohl auch nicht zuletzt daran, dass Fenris seine magische Kälte im Raum verbreitete so gut er konnte. Er brauchte Soldaten, keine bewaffneten Zivilisten.
"Wo ist der zuständige General..?" knurrte Fenris' bedrohliche Stimme und er ließ seinen Blick über alle Anwesenden gleiten. 2 weitere Soldaten verließen das Gebäude, nachdem Fenris sie intensiv angestarrt hatte. Es war beinahe herrlich, Emotionen so kontrollieren zu können.

Auch die anderen 3 Werwölfe schienen ihren Spaß zu haben. Sie waren zwar im gewissen Sinn Tiere, hatten aber auch menschliche Triebe und amüsierten sich köstlich, während sie eine gut gebaute Elfe in der Ecke anstarrten. Ihr leises Jaulen klang beinahe wie ein Kichern, wenn man genug Fantasie hatte konnte man es sogar als Lachen deuten. Während Fenris sich weiter umschaute und seine Werwölfe sich mit der Elfe begnügten sammelten sich nach und nach immer mehr Soldaten, die wohl vermuteten, das die jüngeren Wölfe wohl gleich über die Elfe herfallen würden. Zur Belustigung von Fenris...
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Die Kasernen   Sa 24 Okt 2009, 18:53

Das konnte nicht deren ernst sein, oder? Gehörten diese Werwölfe wirklich zu den Soldaten? Immerhin verlangte einer, der irgendwie wie der Boss wirkte nach dem General. Und...warum verdammt nochmal starrten sie diese anderen so an? Sie war hier doch nicht zur Belustigung der Meute da!
Nicht nur, dass es hier schlagartig Kälter geworden war, die meisten hatte auch noch die Kaserne verlassen, und die übrigen hatte sich nun hier eingefunden, um zu warten...auf was eigentlich? Männer, ein Mysterium in sich, was die sich schonwieder dachten. Wahrscheinlich hätte sie sich in anbetracht dieser, man könnte meinen lüsternden, Blicke und des Wetters doch lieber einen Mantel kaufen sollen.
Gekonnt schwungvoll stand sie auf und baute sich vor den drei - waren es nun Tiere oder - Werwölfen auf. Beinahe hätte sie befragt, ob sie überhaupt sprechen konnten, aber da einer es schon vorgemacht hatte, konnte es die andere, hoffentlich, auch: "Habt ihr mir irgendwas zu sagen, oder reicht es euch schon, wenn ihr gaffen könnt? Für letzteres könnte ich euch mit ein Paar Pfeilspitzen entgegenkommen. Aber ihr wollte eure Augen doch sicher noch behalten, oder!?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Die Kasernen   Sa 24 Okt 2009, 19:13

Minuten vergingen, kein General erschien. Fenris war nicht der Typ, der nun unbedingt losrannte und sein Leben der Suche nach dem General dieser Streitkräfte verschrieb. Er war auch ein General, zwar nicht für die gesamte Armee der Untoten, aber immerhin für die Einheiten, die für die Jagd da waren. Einen Botschafter konnte er sich innerhalb von Minuten herbeirufen, und es konnte ein noch so schlimmer Bauerntölpel sein. Fenris hatte ohnehin geplant, das die Blutelfen auf seinen Trick hereinfielen und ihm damit die Erlaubnis gaben, anzugreifen. Aber die Tarnung musste perfekt sein. Nichts durfte schieflaufen, sonst stand Fenris vielleicht in Kürze vor den Richtern und würde mit voller Macht des Gesetzes exekutiert werden, weil er Ahn'kahet willentlich zu einem Angriffsziel für die Blutelfen gemacht hatte.
Die Wölfe hörten nun abrupt auf zu kichern und schauten die Elfe ernst an. Was hatte sie da nur grade getan? Sie hatte ihnen gedroht, tatsächlich. In der Tat mutig, aber es zeugte nicht unbedingt davon, dass sie viel über die Fähigkeiten der Werwölfe wusste. So wie die meisten, die dachten, sie könnten es locker mit einem aufnehmen.
Bevor die Situation jedoch eskalierte musste Fenris das stoppen. Mit 3 großen Schritten war er bei den anderen Wölfen, ließ einen Ruck durch seinen Körper gehen und stieß 2 seiner Wölfe mit Druck beiseite, worauf sie leise jaulten und sich in eine Ecke verzogen, aber immer ein wachsames Auge auf die sich immernoch sammelnden Soldaten hielten.

"Ihr seht mir wie eine fähige Kriegerin aus. Seid ihr beständig, stark und braucht vielleicht ein bisschen Starthilfe in Form von Geld? Wenn ihr mir bei einem Ausflug helft und diesen überlebt werde ich dafür sorgen, dass ihr das nächste Jahr keine Sorge um eine Unterkunft zu haben braucht. Wärt ihr einverstanden,Lady?"
Das waren natürlich große Worte. Schien zumindest, denn trotz des Vorurteils das Werwölfe nur stark waren und nicht großartig denken konnten besaß Fenris einen beachtlichen Reichtum, den er sich durch Kopfgelder erarbeitet hatte. Und jetzt, wo es um eine so elementare Aufgabe ging, die den Erfolg SEINES Planes bestimmen konnte, musste er einfach großzügig mit solchen Gütern umgehen. Wenn nicht, würde das Vorhaben in wenigen Tagen vorbei sein..
..und das durfte nicht passieren.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Die Kasernen   Sa 24 Okt 2009, 19:31

Verdammt, nahmen diese Wölfe das wirklich ernst? Sie wollte doch lediglich, dass sie aufhörten so einen Wind um sie zu machen. Im Ton hatte sie sich aber nicht wirklich vergriffen. Warum sollte sie auch nett sein, immerhin war ihr in letzter Zeit auch nicht gerade viel gutes wiederfahren, wenn man mal von der Tatsache ausging, dass wiederbelebt zu werden etwas schlechtes war. Immerhin musste sie jetzt als untote und ohne ihre Freunde weiterleben. Und dabei wusste sie nichtmal, ob Wiedergänger nun vollkommen unsterblich waren.
Auf jeden Fall sahen diese Tiere ziemlich wütend aus, aber zum Glück griff ihr Anführer ein. Wenn er es nicht getan hätte, wer weiß, vielleicht hätten die herumstehenden Soldaten wirklich etwas zu sehen bekommen.
Aber so ganz geheuer war ihr weder dieser Werwolf, der nun vor ihr stand, noch sein Angebot. Ein Ausflug.
Hörte sich irgendwie nach einem Himmelfahrtskommando an, aber nachfragen kostet ja nichts, oder? Immerhin versprach er ihr einen entsprechenden Lohn dafür, was sie in diesen anfänglichen Zeiten kaum ausschlagen konnte, wollte sie nicht in draußen vor der Stadt in einem Wald oder auf der Straße schlafen. Wobei ihr der Wald wesentlich angenehmer vorkam - als Elfe hätte sie garnicht so viel dagegen gehabt.
Und hatte er wie wirklich Lady genannt?
"Hört sich ja verlockend an. Nur lasse ich mich nicht für jede haarsträubende Abenteuermission anwerben. Was soll bitte auf diesem Ausflug passieren?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Die Kasernen   So 25 Okt 2009, 11:50

Kurzfristig hatte Fenris sich entschlossen. Da sie augenscheinlich eine Elfe war und sich das Lager der Blutelfen im Dschungel befand war sie die perfekte Botschafterin. Man musste ihr das nur beibringen, ohne sich zu verplappern und zu verraten, dass der Plan von Anfang an nicht funktionieren sollte. Es sollte schrecklich schiefgehen und den "Gesandten der Zerrissenen" einen Grund zum Angreifen geben. Alles andere würde sich von selbst ergeben, sobald Wrath's General Fenris sich verstört bei diesem meldete und Bericht von den blutigen Ereignissen bei den Elfen im Wald erstattete. Es war perfekt. Nur der Botschafter fehlte, die Soldaten würden ihm folgen. Sie hatten Angst vor Fenris, und zudem wussten sie das er ein General war, der keine Rückzieher duldete. Wie viele waren schon durch unüberlegtes Verlassen seiner Kampftruppe gestorben..?
"Abenteuermission trifft es vielleicht nicht ganz..Wrath persönlich hat mich beauftragt, mich auf eine diplomatische Mission zu begeben, und ich sollte mir Soldaten und einen Botschafter aus der Kaserne holen. Da es sich im gewissen Sinn um Elfen handelt, mit denen wir die Gespräche führen, und ihr anscheinend auch eine Elfe seid..würde es doch nur zu gut passen, wenn ihr unsere Botschafterin wärt. Zu einem Kampf kommt es nicht, sofern die Blutelfen hier uns freundlich gesinnt sind" erklärte er, für seine Verhältnisse recht ausführlich, und knurrte den dritten Werwolf an, der sich von der Seite an die Elfe geschlichen und ihr beinahe in den Arm gebissen hatte. Der Wolf zog sich augenblicklich zurück und war still.
" Sollte es doch zu einem Kampf kommen seid ihr voll und ganz meinem Schutz unterstellt. Und einem General, der euch viel ermöglichen kann, wollt ihr doch nicht wirklich einen Wunsch für Bezahlung ausschlagen,oder..?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Die Kasernen   So 25 Okt 2009, 12:49

Sehr schön; er wollte also das sie die ganze Drecksarbeit machte, während er und seine Soldaten irgendwo rumlungerten und warteten, dass sich irgendetwas ergab, um entweder einzuschreiten oder zufrieden mit ihr zurück nach Ahn'kahet zu gehen. Es war dennoch ein lukratives Angebot.
Außerdem kannte sie sämtliche Sprachen der Elfen, und würde sich daher auch auf persönlichere Art als in der Allgemeinsprache mit ihnen nunterhalten können. Zwar war sie nun eine Wiedergängerin und keine wirkliche Elfe mehr, aber wenn sie als Botschafterin des Lichkönigs fungieren sollte, würden die anderen Elfen wohl auch nichts anderen erwarten.
Warte mal, schmiede ich etwa schon pläne für mein vorgehen?
Hm, anscheinend hatte sie innerlich schon zugestimmt. Aber egal was, sie würde sich ihre Waffen nicht abnehmen lassen. Zumindest hoffte sie, dass soetwas von einem Botschafter nicht verlangt wurde. Sie lebten vielleicht nicht mehr in Kriegszeiten, aber Shanti fühlte sich mit ihrem Köcher und Bogen doch viel sicherer.
Was nun diesen Auftrag anging...sie hatte irgendwie das Gefühl als würde ihr dieser Werwolf keine andere Wahl lassen. So wie es aussah war er sowieso ein hohes Tier, wenn er solche Aufträge von dem Lichkönig Wrath höchstselbst entgegen nahm und das Rudel, was mit ihm unterwegs war, schien nicht nur Respekt sondern auch Angst vor ihm zu haben, und sie musste eingestehen, dass seine Augen alles andere als freundlich waren.
"Meinetwegen, Mr. Werwolf. Aber unter 3 Bedinungen! Erstens: Keiner von euren Untergebenen hier", sie musste sich wirklich arg das Wort 'Flohschleuder' verkneifen, "kommt mir zu nah. Zweitens: Ihr verratet mir langsam mal euren Namen, denn ich glaube kaum das ihr euch von mir mit Mr. Werwolf ansprechen lassen wollt, und drittens:", sie musste kurz überlegen was nochmal drittens, gewesen war, sie war etwas abgelenkt von den ganzen Wölfen, die sie von jetzt an wohl genauer im Auge behalten musste, so wie sie sich jetzt schon aufführten, "Ich bekomme alle Informationen über diese Elfensache, die ihr mir geben könnt. Ich mache hier nicht den Botschafter, wenn ich nur die Hälfte weiß."
Damit war sie jetzt eigentlich fertig, bis auf eine Sache: "Und mein Name ist Shanti." Sie fragte sich ob man sowas wie einen Handschlag mit ihm machen musste, um das ganze zu besiegeln, aber als sie die Pranke sah, dachte sie wohl, dass die Sache mit ihrem Worten abgeschlossen war.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Die Kasernen   So 25 Okt 2009, 13:28

Wie hätte es Fenris passen sollen, das jetzt auch noch Bedingungen gestellt wurden. Er hasste sowas, spielte aber eine perfekte Maske und ließ sich nicht anmerken, dass ihm jegliche Bedingungen widerstrebten. Wortlos hörte er sich eine nach der anderen an und ließ sie sich in Sekundenbruchteilen noch einmal alles durch den Kopf gehen. Das waren all ihre Bedingungen? Das diese schamlosen Wölfe ihr vom Hals blieben, Fenris seinen Namen verriet und er ihr alles erzählte, was es mit den Blutelfen auf sich hatte? Er hatte es sich schwerer vorgestellt, aber er musste sich selbst eingestehen das es ihm nur passte wenn seine zukünftige Botschafterin so bereitwillig einstimmte.
" Nun gut.." knurrte die kräftige und tiefe Stimme. Zwei Mal wurde tief durchgeatmet, dann begann alles Nötige ohne weitere Unterbrechung.
" Die Werwölfe werden ihnen keine Probleme mehr machen. Mein Name ist Fenris, ich bin General der Jagdabteilung in der Armee des..Lichkönigs. Auf einer der standardmäßigen Landespatrouillen machten ich und meine Jägerstaffel in einem Dschungel eine Entdeckung. Eine Division, vielleicht auch mehr, Blutelfen wurde eindeutig ausfindig gemacht. Sie rüsten sich augenscheinlich für einen Kampf und ich persönlich sehe eine ernsthafte Bedrohung für Ahn'kahet darin. Wir werden uns zu ihnen begeben, Verhandlungen führen, und feststellen ob sie uns freundlich oder feindlich gesinnt sind.
Zum Ablauf : Meine Jägerstaffel wird sich in den Baumkronen verstecken und im Fall der Fälle eingreifen. Ich persönlich und 10 der Soldaten von hier werden euch direkt eskortieren. Selbt, wenn es zum Kampf kommt, wird EUCH nichts geschehen, dafür stehe ich mit meinem Leben ein. Sollte es so weit kommen ist es von elementarer Wichtigkeit, dass ihr weglauft und dem Lichkönig alles berichtet, damit Maßnahmen ergriffen werden können. Wenn euch das jetzt an Informationen reicht würde ich bitten, dass ihr eure letzten Fragen dazu jetzt stellt oder euch abmarschbereit macht
"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Die Kasernen   So 25 Okt 2009, 14:15

Was man nicht alles tat wenn man kein Geld hatte und einen die Langeweile plagte, aber eigentlich fiel es ihr nicht sonderlich schwer diesen Auftrag anzunehmen. Hätte man sie darum gebeten auf der Mauer wache zu stehen oder für irgendeinen Händler eine Eskorte zu bilden, hätte sie wahrscheinlich auch mit Unsummen an Gold abgelehnt. Es war einfach zu passend, dass ihr eine Begegnung mit Elfen, wenn auch die blutige Sorte, bevorstand. Auch wenn es Mischlinge waren, sie sehnte sich nach der Nähe ihres Volkes.
Nur jetzt, wo sie die Umstände gehört hatte...es schien ihr nicht gerade eine unwichtige Mission zu sein. Als es nur um diplomatische Mission ging, hatte sie sich ein simples Treffen und Unterhaltungen über irgendwelche Handelsbeziehungen oder irgendetwas in der Art vorgestellt, aber nun sollte es darum gehen ausfindig zu machen, ob die Blutelfen einen Angriff auf Ahn'kahet planten? Und dafür sprach ein General einfach irgendeine Fremde, die nicht mal zu den Soldaten den Lichkönigs gehörte an? Allein an ihrem elfischen Aussehen konnte es wohl nicht liegen, denn Shanti konnte sich nicht vorstellen das sie die einzige wiedererweckte Elfe war. Mit anderen Worten: Dieser General brauchte jemanden, auf den man notfalls verzichten konnte.
Sie wusste wie es um die Gemüter solch hoher Tiere stand. Unter den Menschen waren jene, die mit Macht ausgerüstet waren letzten Endes immer den Rachsucht, Gier und Überheblichkeit zugetan gewesen, auch wenn sie anfangs freundlich taten, und wenn sie sich niht irrte, waren Werwölfe auch früher einmal Menschen gewesen. Zumindest konnte sie bei diesem Exemplar keine Spuren einer anderen Rasse entdecken.
Was wiederum hieß, er würde kaum sein Leben für jemand unbedeutenden wie sie riskieren.
Das seine eigenen Leute nicht am Treffen teilnahmen hatte ja auch sein Gutes. Wurden sie wirklich angegriffen, könnte er das Weite suchen und nur die Menschen und sie wären die Opfer. Dieser General war sich wirklich für keine miese Hintertür zu schade, aber es war ja nicht das Ziel dieser Mission, dass die Blutelfen sie angriffen. Das würde letzten Endes doch nur zu einem Krieg und mindestens zu einem Scharmüzel führen. Was bedeutete: Wenn sie ihren Job gut machte, würde nichts passieren.
Aber jetzt wusste sie wenigstens eines, nämlich das dieser Werwolf nicht so dumm war, wie man es meist von diesen blutrünstigen Bestien denken mochte. Er war mit allen Wassern gewaschen.
Wenn sie es schlau anging, könnte sie im Fall der Fälle auch einfach ihn angreifen und sich so vor dem Zorn der Blutelfen retten. Sie war keiner der beiden Seiten zugetan und keiner davon loyal untergeben, ihr stand also jede Möglichkeit und jeder Weg offen, sich aus der Sache wieder heraus zu schlängeln. Hauptsache am Ende bekam sie irgendwie ein paar Goldmünzen zusammen, die Blutelfen würde sie ja auch noch um einiges erleichtern können, wenn sie Shanti dankbar für ihre Hilfe waren.
Also gab es keinen Grund weiter zu fragen, sie hatte schon verstanden, was Fenris von ihr hielt, aber das sagte sie ihm natürlich nicht ins Gesicht. Das Pfeilfutter sollte ja eigentlich nichts von seinem Job wissen.
"Sie haben deutlich genug gesprochen; ich bin jederzeit abmarschbereit."
Und das die Werwölfe sich vorher wenigstens nochmal waschen wollten, wage ich zu bezweifeln.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Die Kasernen   So 25 Okt 2009, 22:49

Nun war es also schon soweit. Fenris wollte kein großes Trara um die ganze Aktion machen, nahm sich rund 10 der besten Soldaten die er auf die Schnelle hier fand und zog sie dann vor der Kaserne zusammen. Ein kurzes "Briefing", damit jeder wusste wohin es ging. Dann wurden Sachen gepackt, Marschverpflegung für 3 bis 4 Tage. Man konnte ja nie wissen, was geschah, also musste man sich darauf vorbereiten, dass es etwas länger dauern könnte. Jeder Soldat packte zusätzlich ein Zelt und nötiges anderes Zeug ein, bevor sich alle zeitig wieder vor der Kaserne bei den Werwölfen und Shanti meldeten.
Der Werwolfgeneral machte deutlich, dass Shanti das WICHTIGSTE war, bis sie in ein paar Tagen wieder hierher zurückkehrten. Die Soldaten murmelten untereinander, und Fenris hörte den Missmut darüber, das sie ihr Leben eventuell für das einer Elfe geben sollten. Schließlich fassten alle den Entschluss, es sei besser, Fenris nicht weiter zu verärgern, und mit gewohnter Untoten-Armee Manier wurde salutiert und dann ging es auch schon los.

Der kleine Konvoi machte natürlich viele Leute in Ahn'kahet auf sich aufmerksam, und offensichtlich wurde auch schon wieder über die Mission selbst geredet. Denn die Leute, die die diplomatische Gruppe sahen, beäugten scharf die Elfe, als hätte diese das Schicksal der Stadt in den Händen.
Hatte sie auch, und vielleicht wusste sie das ja auch..

Mit einem militärisch-respektvollen Salut zogen Fenris und seine Begleiter schließlich aus dem Stadttor aus, das hinter ihnen geschlossen wurde.

tbc ~ Goranath - Der Dschungel - Lager der Blutelfen
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Die Kasernen   Mi 17 Feb 2010, 20:15

"Na los, ihr Faulpelze! Strengt euch mehr an, oder ihr seid die längste Zeit untot gewesen! Los schon!" Rin stand da, mit verschränkten Armen und in lässiger Haltung, und spornte die Rekruten an, die auf dem Vorplatz der Kaserne ihr Training mehr oder weniger engagiert hinter sich brachten. Man sollte doch meinen, dass Untote, die ja sowieso kaum etwas zu verlieren hatten, mit etwas mehr Elan zu kämpfen lernten. Aber weit gefehlt, anscheinend. Seufzend drehte sich Rin um und ging davon. Über die Schulter rief sie der Miliz zu: "Sollte die Stadt mal angegriffen werden, könnt ihr ja wenigstens als Kanonenfutter dienen, wenn ihr nicht bald besser werdet!" Dann ging sie mit wehenden Haaren auf den Turm des Lichkönigs zu. Es war noch nicht weit durchgedrungen, dass Wrath den Schwanz eingekniffen hatte, aber sie als Generälin hatte ihre Quellen. Sie war gespannt, wer sich zum Nachfolger aufgeschwungen hatte.

>>>Turm des Lichkönigs>Turmspitze
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Die Kasernen   Mo 03 Mai 2010, 18:24

>>>Turm des Lichkönigs>Turmspitze

Rin blieb nicht lange untätig, als sie die Kasernen betreten hatte. Sie trat den Soldaten erst einmal kräftig in den Hintern, damit diese ihr Training nicht vernachlässigten. Einen Teil kommandierte sie zum Rüstungen und Waffen polieren ab. Und zwei der bestausgebildetsten Untoten, zwei von Wraths ehemaligen Geißelrittern, schickte sie ans Stadttor, auf dass sie die Wachen verstärken und eventuelle Verdächtige aus dem Weg ziehen konnten. Noch dürften diese Eroberer nichts von der Kooperation der Untoten mit den Einwohnern des Landes wissen, doch die Zeit würde kommen, und dann durften sie mit Spionen rechnen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Die Kasernen   Mo 03 Mai 2010, 19:38

Arya, Garde >>>Straße

Die Gardisten führten die Vampirfrau herein, dann trat einer vor die Tür und blockierte diese mit seinem massigen Körper. Der andere trat einen Schritt vor. Rin, die zuvor recht ruhelos hin und her gewandert war, drehte sich desinteressiert zu ihm um. "Was tust du hier? Wart ihr nicht für die Wache am Stadttor eingeteilt? Wieso habt ihr..Oh!" Erst jetzt hatte sie die Frau bemerkt, die in den Schatten der Tür zuerst verborgen geblieben war. Der Wächter trat einen Schritt näher und murmelte Rin alles zu, was sich vorgetragen hatte. Währenddessen starrte Rin die rau nachdenklich an, dann schickte sie den Gardisten hinaus. Hinter sich verriegelte er die Tür. Die Halbdämonin und die Vampirin standen sich gegenüber. "Nun..." begann Rin, "darf ich erfahren, mit wem ich es zu tun habe, was ihr hier wollt, woher ihr kommt? So viele Fragen, ich weiß. Mein Name ist Rin, ich bin die Generälin des Lichkönigs und für die Sicherheit der Stadt zuständig. Verzeit die grobe Behandlung."
Nach oben Nach unten
 

Die Kasernen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 7Gehe zu Seite : 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7  Weiter

Forenbefugnisse:Sie können in diesem Forum nicht antworten
 :: Der Osten :: Ahn'kahet, Die Stadt der Toten-