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| | Die Herberge zur blühenden Rose | |
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| Autor | Nachricht |
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Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Di 20 Okt 2009, 12:31 | |
| Wrath rollte mit den Augen und führte seine Gabel erneut zum Mund. Was sollte das denn jetzt? "Fuchsdämon...Fuchsvieh...ist doch das gleiche" sagte er nur gelangweilt mit der Gabel im Mund. Erst dann bemerkte er was er eben gesagt hatte. Er hatte eben Dämonen mit Viechern verglichen...naja immerhin hatte er das nicht auf Amelia bezogen. Das sollte ihr klar gewesen sein wenn sie etwas Grips hatte. Trotzdem...auch wenn es ihm schwer fiel. "War nicht so gemeint" Dann, als Wrath fertiggegessen hatte, lehnte er sich wieder zurück und schob den Teller etwas von sich weg. Seufzend drehte er sich so, dass er sich gemütlich an Amelia anlehnen und aus dem Fenster sehen konnte. "Seit Tagen schneit es ununterbrochen...dabei haben wir gerade erst Herbst..." murmelte er leise und verträumt. Das war keine Beschwerde. Er liebte dieses Wetter. Auch wenn es etwas abnormal um diese Jahreszeit war. |
|  | | Luchia

Charakterbogen Gesinnung: Eher Gut Rasse: Meerjungfrau Stimmung: neugierig, etwas verwirrt
 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Di 20 Okt 2009, 14:29 | |
| Was war denn bitte an Dämonen und Viechern das gleiche? Amy starrte Wrath nur ein wenig fragend an, sie konnte eben nicht nachvollziehen wie er darauf kam. Allerdings nahm er es wenig später auch zurück, was sie zugegeben ein wenig beruhigte. Nicht das er noch auf die Idee kam, irgendwann sie als Viech zu bezeichnen…Welch absurde Vorstellung. Als sich Wrath dann bei ihr anlehnte streichelte sie ihm vorsichtig über den Kopf. Das Wetter war wahrlich aus dem Konzept gebracht worden, es kam ja nicht jedes Jahr ein riesiger Eiskomet vorbei und bescherte einen frühen Winter, hm? Normalerweise hatte sie nichts gegen Schnee oder den Winter selbst, aber es war so plötzlich gekommen das sie keine Chance gehabt hatte, sich an die Kälte zu gewöhnen. Demnach war ihr draußen schon recht kalt. Aber da musste sie durch, und so schwer war es nun auch nicht. Zur Not konnte sie sich in ihrem Gemach verkrümeln, sich in die Decke einkuscheln und einen Tee trinken. Am liebsten ja noch in Wrath Armen, aber sie konnte sich nicht wirklich vorstellen das er so etwas mochte. „Schnee ist toll…aber kalt…“ murmelte sie nur und kuschelte sich demonstrierend an ihn an. Die beiden verharrten eine Weile so, bis es erneut laut in der Herberge wurde. Sie machte sich gar nicht die Mühe, zu gucken, wo der Lautstärkepegel herkam oder wieso er erneut gestiegen war; das konnte man sich mehr als gut denken, immerhin schien es hier normal zu sein, einander zu verprügeln. Dennoch wurde Amy langsam ein wenig ungeduldig, sie konnte es zwar ausblenden, fühlte sich hier aber trotzdem nicht wohl. Sie drückte sich noch einmal an Wrath, bevor sie sich komplett aufsetze und ihn fragend ansah. „Wollen wir dann langsam gehen? Bevor hier noch mehr Fenster kaputt gehen…ich steh nicht so auf Glasscherben im Körper….“ meinte sie nur noch und guckte schon ungeduldig in Richtung Ausgang. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Di 20 Okt 2009, 14:52 | |
| Wrath sah Amy Fragend an. Er wusste nicht, was sie hatte. Er mochte es hier. Ewigkeiten war er es gewohnt, dass sich die Untoten in seiner Nähe nichteinmal wirklich trauten zu reden. Aber hier war alles wie es sein sollte und die Untoten ließen die Sau raus. Wrath genoss es nicht mehr wie ein Messias vergöttert zu werden. Aber wenn Amy es hier nicht mochte...hatte es keinen Sinn weiter hier zu bleiben. Wrath seufzte nur noch wehmütig. "Na gut...dann gehen wir eben" murmelte er und stand auf. Nachdem auch Amy aufstand und sich die beiden auf den Weg nach draußen machen wollten, kam ers natürlich, dass die beiden direkt in eine Schlägerrei hineinrutschten. Zwei Soldaten prügelten sich gerade, bis der eine den anderen direkt in Wrath hineinschubste. Der auf Wrath geschubste Untote, drehte sich zu diesem um und kniff die Augen zusammen um Wrath besser zu sehen. Er war stockbesoffen. "Wash willst´n du hier, Ron?! Ich...shollte dir ein..*hicks*...eine runterklaaaa...klatsh´n!" pöbelte der Untote Wrath nun an. Schlagartig wurde es totenstill in der Taverne und die gröhlende Fangemeinde der Kämpfenden sprangen sofort zurück. Manche hechteten sogar hinter Tische und Stühle. "....bitte...was??" fragte Wrath nur total geschockt. Also DAMIT hatte er nun echt nicht gerechnet. Ohne zu antworten holte der Betrunkene zum Schlag aus und zielte mit seiner Faust in Wraths Gesicht. Dieser blockte den Schlag jedoch nur mit dr linken Hand, packte den Untoten an der Kehle, holte aus und schleuderte ihn sofort aus dem nächstbesten Fenster. Dann war es wieder still. Einige Momente lang war nichts zu hören. Zumindest bis man wieder ein betrunkenes "Sheisse!..." von draußen hören konnte. Dann hallte ein lautes Jubelgeschrei, Gelächter und das Geräusch von klatschenden Leuten durch die Herberge. Diese Showeinlage hatte den Leuten sichtlich gefallen. irritiert sah Wrath zu Amelia und zuckte nur unwissend mit den Schultern. |
|  | | Luchia

Charakterbogen Gesinnung: Eher Gut Rasse: Meerjungfrau Stimmung: neugierig, etwas verwirrt
 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Di 20 Okt 2009, 15:11 | |
| Auch wenn es sie verunsicherte, wie ungerne er anscheinend von hier weg ging, so war sie doch froh ihn dazu gebracht zu haben. Kaum hatten sie sich auf den Weg zum Ausgang gemacht gerieten die beiden in eine Schlägerei. Eigentlich hätten sie ja damit rechnen können, so wie es hier zu ging. Aber man wird ja wohl noch hoffen dürfen…Amy trat einen Schritt zur Seite nachdem der Untote direkt in Wrath hinein geschubst wurde. Nun hätte sie erwartet, dass dieser kapiert was los ist und ängstlich abhaut, aber dem war nicht so. Scheinbar verwechselte er Wrath mit irgendjemandem und führte die Schlägerei gleich weiter, das damit endete das Wrath ihn durch das zuvor schon zerbrochene Fenster warf. Die Stille wurde dann von dem Gejubel der Herbergenbesucher gebrochen, und auch Amelia konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. Sie legte kurz die Arme um Wrath als dieser zu ihr sah und meinte nur: „Soviel zu Alkohol.“ Dann ließ sie sofort wieder ab, griff seine Hand und zog ihn weiter zum Ausgang. Nun stand es fest, sie mochte diesen Ort nicht, und sie würde sicherlich niemals allein herkommen. Dafür waren hier viel zu viele betrunkene Leute… Kaum waren die beiden an der Tür angekommen öffnete Amy diese und schob Wrath hindurch. Ganz nach dem Motto: Nichts wie weg. Draußen guckte sie ihn dann erneut fragend an. „Und du magst diesen Ort? Ich finds unheimlich…“ sagte sie noch, bevor ihr Blick dann suchend umherschwiff. Sie hatte keine Ahnung, wo sich dieser Seuchenturm befand.
Wrath & Amy >>> Die Straßen |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Do 17 Dez 2009, 14:51 | |
| ---- neuer Start ----
Seit dem Ende des Krieges hatte sich einiges verändert. Der Kult der Zerrissenen hatte sich gänzlich aufgelöst. Sie wurden nicht mehr gebraucht. Yael wurde nicht mehr gebraucht? Schwachsinn... Nachdenklich saß der Blutfanatiker in einer Ecke der Herberge und nippte, die Füße auf dem Tisch positioniert, an seinem Glas Wein. Das passte doch alles garnicht zusammen...wenn der Lichkönig, der den Yael als Gott angebetet hatte, noch lebte aber keinen Krieg mehr wollte, hatte Yael ja garnichts mehr zu tun. Wenn der Lichkönig wirklich ein Gott war, wieso hatte er das ganze Land nicht vernichtet? Die Chance hatte er mithilfe dieses Eiskometen..."Nein...nein nein, er kämpfte gegen eine Gesandte der Götter...und er ist ein Gott...also kann doch die Chance bestehen dass...hm" murmelte Yael vor sich hin. Sein Weltbild war zerstört verdammt! Vorsichtig sah er nun das Glas in seiner rechten hand an und schwenkte den Wein sanft umher. Das war alles sehr verwirrend...was sollte Yael nun tun? Was war real und was Einbildung? |
|  | | Adonis

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 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Do 17 Dez 2009, 20:25 | |
| <<< Das Dorf Andiel, die Wiese
Adonis steuerte auf eine Herberge zu, immerhin war es jetzt wohl so spät, das solche Läden aufhatten. Er stieß die Tür auf und wurde von wohltuender Wärme empfangen. Zwar machte ihm die Kälte draußen nicht wirklich etwas aus, da er schon ein bisschen abgehärtet war, aber trozdem war es angenehm einmal das Gesicht wieder richtig spüren zu können. Schnell war er an dem Tresen und bestellte sich zuerst etwas zu trinken und etwas warmes zu essen. Dies kam dann auch ziemlich schnell und Adonis bezahlte sofort. Für ihn war es kein Problem seine Opfer auszurauben und so würde er wohl für ein paar Wochen noch genug Geld zur Verfügung haben. Zumindest wenn man davon ausging, das er nicht alles auf den Kopf haute. Als er mit Essen fertig war nahm er sich sein Glas und trank langsam noch etwas. Währenddessen sah er sich in der Herberge um. Hatte er das tatsächlich nicht zuerst getan? Er wurde wohl so langsam unaufmerksam. Etwas das ihm nicht gut tun könnte. In einer Ecke konnte er einen Mann entdecken, der es scheinbar nicht nötig hatte seine Füße, wie normale Leute unter den Tisch zu packen. //Komischer Kauz...// |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Do 17 Dez 2009, 20:35 | |
| Wieder in leisen Selbstgesprächen versunken merkte Yael garnicht, dass jemand neues die Herberge betrat. Undeigentlich gab er da nichtmal einen Schiss drauf. Er war nie jemand, der andauernd die Umgebung beobachtete und alles und jeden im Augenwinkel haben wollte. Weiter nippte er an seinem Weinglas, bis es leer war. In Gedanken versunken sah er aus dem beschlagenen Fenster und stellte das Glas wieder auf dem Tisch ab. Nun, zum ersten mal seit gut zwei Stunden, fing er wieder an sich etwas in der Herberge umzusehen. Niemand anwesend, den er eventuell kannte. Es war einfach deprimierend. Als er seinen Blick so durch den Raum schweifen ließ bemerkte er dann jedoch jemanden, der sich von den anderen Unterschied. Ein Darkari so wie es ausah. Und dann auch noch ein Lebender...Yael konnte sowas riechen. Immerhin hatte er durch seine Vergangenheit speziell mit Lebenden zu tun. Seien es Opferungen oder Aufnahmen in den damaligen Kult der Zerrissenen gewesen. Alles war für die Lebenden gedacht. kalt fixierte Yael den Mann mit seinen violetten Augen. Er konnte es nicht haben wenn er wusste, dass man ihn beobachtete. |
|  | | Adonis

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 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Do 17 Dez 2009, 20:58 | |
| Adonis bemerkte wie der Mann ihn kalt fixierte, doch diese Herrausforderung gerne an. Er grinste leicht und stand auf. Mit dem Glas in der Hand ging er zu dem Tisch des Fremden hinüber und blieb davor stehen. Kurz taxierte er ihn mit einigen Blicken, nur um festzustellen, dass er zwar sehr furchteinflößend wirken konnte. Aber das hieß ja nicht das er es auch wirklich war, oder? Adonis hatte zur Zeit schreckliche Langeweilie, das erklärte wohl sein Verhalten. Ansonsten hätte er sich sofort untergeordnet, wenn er jemanden sah der augenscheinlich ganz klar über ihm stand. Vorallem in einer Stadt die von Untoten dominiert wurde, hätte er sich als Lebender eigentlich nicht so aufführen sollen und doch es war ihm so schrecklich langweilig... "Nanana, habe ich einen so unfreundlichen Blick verdient, Herr...?", meinte Adonis leicht grinsend und er setzte sich halb auf den Tisch, sodass die Füße des Anwesenden gerade einmal einige Zentimeter von Adonis Körper entfernt waren. Zwar behagte das Adonis nicht, aber dies ließ er nicht durch seine Maske durchscheinen. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Do 17 Dez 2009, 21:14 | |
| Als der Fremde zu Yaels Tisch ging, entspannte er sich selbst wieder etwas. Er wusste zwar nicht wer dieser Kerl war, aber wenigstens wurde Yael nun nicht mehr aus der Ferne beobachtet. So etwas machte ihn nervös. Und in der Regel war es keine gute Kombination wenn er bewaffnet UND nervös war. Nachdem sich der Fremde auf den Tisch gesessen hatte, sah Yael ihn nur noch einmal kurz und kritisch an bevor er seine Füße vom Tisch nahm. Auf die Frage des Fremden schwieg Yael erst einen Moment. Die Antwort kam etwas zeitverzögert. "Es hätte nicht beim Blick bleiben müssen" erklärte er nur noch leicht gereizt. Immer diese Lebenden...breiteten sich aus wie eine Pest. Sogar hier her zu kommen trauten sie sich. "Was suchen Lebende hier in dieser Stadt. Habt ihr nicht genug Dreckskaffs an denen ihr euch rumtreiben könnt?" fragte er nun sarkastisch. |
|  | | Adonis

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 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Do 17 Dez 2009, 21:32 | |
| Adonis lachte freudlos auf und setzte sich nun im Schneidersitz auf den Tisch. In seinen beiden Händen hielt er sein Glas und trank einen Schluck, bevor er Yael starrt anguckte. "Natürlich haben wir genug, ich zitiere, Dreckskaffs, aber es sind eben... Kaffs und für jemanden wie mich ist das nicht genug. Wenn man langeweile hat, dann reicht so eine kleine Ansammlung von Häusern nicht. Und außerdem habe ich durch Zufall hierher gefunden. Also keine Angst, dass ich mich hier ausbreiten will.", scherzte Adonis trocken und er ließ seine Schultergelenke knacken. Er war diesen Tag ganz schön viel geflogen. Langsam hatten sich seine Kräfte ein wenig verringert, doch das interessierte ihn zur Zeit überhaupt nicht. Wenn es den Schein hatte, dass er sich mit jemandem anlegen könnte um so ein wenig zu erleben, dann nahm er das liebend gerne in Kauf. Durch die ganzen Morde war er schon ein bisschen überheblich geworden und für normale Lebwesen würde das Wort "verrückt" super auf ihn passen. Doch für seine Umstände war er eigentlich recht normal geblieben. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Do 17 Dez 2009, 21:43 | |
| Yael hörte dem Fremden zu. Der hatte Nerven...und dann quatschte er auch noch von Langeweile. "Schrecklich wenn das ganze Land hier voll mit Lebenden ist. Da ist langeweile nicht zu verhindern" antwortete er nun mit hörbarer Ironie. Das war bullshit in seinen Ohren. Das wovon dieser Kerl da sprach hörte sich nach etwas an aus dem man mit ziemlicher Sicherheit einen verdammt guten Zeitvertreib machen könnte. Kleine Orte vollgestopft mit Lebenden... "Wenn ihr Spaß wollt, dann sitzt nicht hier rum und geht los und reißt ein paar Lebenden Unschuldigen die Köpfe ab. Aber das ist wohl nichts für jemanden wie euch, was?" fragte er nun sarkastisch. Eigentlich wäre das im Moment der perfekte Zeitvertreib für ihn. Aber er schaffte es einfach nicht sich aufzuraffen. Er war immernoch zu deprimiert vom Kriegsende als dass er sich jetzt groß außerhalb dieser Stadt rumtreiben würde. Seufzend griff er nun nach seinem Weinglas und merkte auf halben Weg zu seinem Mund, dass dieses ja leer war. Na wunderbar. Das hatte ihm noch gefehlt. Genervt knallte er es nahezu auf den Tisch und starrte wieder nachdenklich aus dem Fenster. |
|  | | Adonis

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 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Do 17 Dez 2009, 21:57 | |
| Auf den Vorschlag von Yael musste Adonis Grinsen. "Schon gemacht, aber ich habe immernoch langeweile. Das hilft nicht... Selbst wenn ich sie folter habe ich vielleicht ein paar Stunden Spaß, aber danach kommt die Langeweile sofort zurück.", sagte er und seuftzte auf. "Ich weiß ja nicht was für eine Einstellung ihr zu den Lebenden habt, aber ich muss schon zugeben, dass zum Beispiel die Menschen viel zu leicht werden. Entweder fangen sie sofort zu betteln an oder sie rennen wie irre einfach in ihren Tod. Wenn das so weiter geht, werde ich wohl noch auf andere Lebwesen umsteigen, außer Menschen...", sagte Adonis auch wenn Yael aus dem Fenster sah. Leicht lächelnd sah er das leere Weinglas an und blickte sich über die Schulter zum Wirt um. Warum bestellte er sich nicht einfach etwas neues? Nach einiger Zeit bemerkte Adonis, dass es ein wenig unbequem auf dem Tisch wrde und so setzte er sich eben auf einen Stuhl des Nachbartisches. Er hatte ihn sich verkehrt herum genommen und stützte seinen Kopf nun auf die Lehne des Stuhls. Nachdenklich blickte er erst Yael an, dann, so wie er, aus dem Fenster. "Scheiß Wettter...", kommentierte er abwesend. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Do 17 Dez 2009, 22:12 | |
| Das was der Fremde dort sagte fing doch langsam an Yael zu interessieren. Mord und Folter. Lebende so lange quälen, bis sie nach Erlösung betteln...das klang wie Musik in seinen Ohren. Zum ersten mal sah Yael nun leicht interessiert zu dem Fremden. Hatte er ihn von anfang an falsch eingeschätzt? Er hatte sofort gemerkt, dass der Darkari ein Lebender war und hatte deshalb nicht im geringsten mit einer solch sadistischen Ader gerechnet. Das gefiel ihm...doch er würde noch nicht sofort darauf eingehen. Dann, als sich der Darkari einen nahen Stuhl schnappte und aus dem Fenster sah, musste Yael dreckig über dessen Kommentar lachen. "Was habt ihr gegen Schnee? Dieser macht das Blutvergießen zu dieser Jahreszeit so schön wie sonst nie" sagte er nun mit einem sadistischen Grinsen während er nachdenklich aus dem Fenster sah. Danach sah er interessiert zu dem Darkari. "Ihr habt Spaß daran Menschen zu töten. Wie macht ihr es wenn ihr es besonders grausam wollt? Besonders schmerzvoll? Zieht ihr die Familie eures Opfers mit ein? Presst ihr die letzte Träne aus ihnen herraus, bevor ihr den Gnadenstoß setzt oder macht ihr es eher schnell?" löcherte er den Fremden nun mit Fragen. Vielleicht sogar interessierter als er es erscheinen lassen wollte. Aber zum ersten mal seit diesem verdammten Kriegsende scheint er auf jemanden getroffen zu sein mit dem er sich halbwegs "normal" unterhalten konnte. |
|  | | Adonis

Charakterbogen Gesinnung: Neutral Rasse: Darkari Stimmung: Erholt
 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Do 17 Dez 2009, 22:19 | |
| So etwas mochte Adonis. Er wandte sich Yael zu und dachte ein wenig nach bevor er antwortete. "Wenn ich nur einen finde dann mag ich es den Tod herrauszuzögern. Inzwischen weiß ich ziemlich gut welche Wunden tödlich und welche einfach nur schmerzvoll sind. Besonders das Haut abziehen hat es mir angetan. Aber am besten sind immernoch die Familien. Zuerst der Vater, denn daran hängen die Kinder und die Mutter. Dann muss die Mutter unschädlich gemacht werden, aber so das sie noch genau zusehen kann, was mit ihren Kleinen passiert. Am liebsten lasse ich die Mutter langsam verbluten. Ich liebe den Blick in ihren Augen, wenn sie auf ihre Kinder hinabsehen und die Erkenntnis das sie nichts mehr für sie tun können. Aber es ist auch schön wenn die Kinder an den toten Eltern hängen.", meinte Adonis und geriet ins schwärmen. "Oder du sagtst den Eltern sie sollen eines der Kinder selbst töten damit da andere überlebt. Meistens habe ich dann zwar das Pech das sie Selbstmord begehen, aber ab und zu kann ich zusehen, wie die Mutter ihre kleine Tochter ihrem Sohn vorzieht..." |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Do 17 Dez 2009, 22:31 | |
| Das waren alles interessante Thesen. Doch in einigen Punkten hatte Yael andere ansichten. "Ja...das klingt alles wunderbar. Wie lange ist es nur her, seit ich das letzte mal so frei handeln konnte?" fragte er eher sich selbst als den Darkari. "Ich liebe es Kinder leben zu lassen. Zumindest Eines. Es zusehen lassen wie Eltern und Geschwister jämmerlich flehend sterben und es selbst nur knapp mit dem Leben davonkommt. Das erschafft oft Traumatare die die Zeit niemals heilen kann. Ein solches Erlebniss niemals vergessen zu können...Das restliche Leben von den Bildern heimgesucht werden ist für viele Leute schlimmer als der Tot selbst" erklärte Yael fasziniert. Auf einmal fing er leicht an zu zittern und sich aufgeregt zu schütteln. Er liebte den Gedanken daran! Diese Gänsehaut war ein unbeschreiblich gutes Gefühl. "Aber in der Regel genieße ich es am meisten ein einziges Opfer zu haben. Mich ganz auf diese Person konzentrieren zu können. Der Schmerz eines Sterbenden ist einfach wunderbar!...wenn ich spüre wie die Klinge in mein Herz eindringt und es aufspießt...die Innere Verblutung, der Schmerz, das Gewinsel des Opfers! Nichts auf der Welt ist eindringender als die kalte Umarmung des Todes selbst!" schwärmte Yael besessen. In den Ohren des Darkari musste das gerade sehr abstrakt klingen. zumindest als Yael an der Stelle ankam als er davon Sprach wie wunderbar die Schmerzen des Todes waren und wie einzigartig es war zu spüren wie die Klinge in sein herz eindrang. Wenn Yael so am schwärmen war, dann vergas er immer dass es nicht selbstverständlich war Untot zu sein und seine Opfer so verfluchen zu können, dass sie den gleichen Schmerz spürten wie er es tat... |
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