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| | Die Herberge zur blühenden Rose | |
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Gast Gast

 | Thema: Die Herberge zur blühenden Rose Mi 30 Sep 2009, 01:41 | |
| Zwar klingt der Name dieser Herberge sehr friedlich, doch darf man sich davon nicht täuschen lassen. Hier herrscht ein recht rauer Ton und besonders Abend gibt es hier immer mal wieder ein paar Raufereien. Das Essen ist in Ordnung und die Zimmer recht düster gehalten. Die Preise sind etwas überteuert aber bei weitem nicht so schlimm wie in manch anderen Orten |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose So 18 Okt 2009, 17:40 | |
| Amelia & Wrath <<< Die Straßen
Als die beiden die Taverne betraten wurde es im wahrsten Sinne des Wortes "Toten"still. Wrath seufzte kurz und setzte sich mit Amelia an einen nahen, leeren Tisch. Kurz darauf ging das Gelächter und teilweise Gebrülle wieder los. Genau so wollte es Wrath. Wrath streckte sich und knallte die Füße auf den Tisch während er es sich gemütlich machte. Dann deutete er auf eine naheliegende Karte. "Na dann such dir etwas aus. ich nehme das gleiche wie du" sagte er noch zufrieden. Er wollte nicht selbst was suchen. Ihm war eh alles recht und Amelia würde schon etwas finden. |
|  | | Luchia

Charakterbogen Gesinnung: Eher Gut Rasse: Meerjungfrau Stimmung: neugierig, etwas verwirrt
 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose So 18 Okt 2009, 20:43 | |
| Wie friedlich alles wurde, kaum dass der Lichkönig auftauchte…War wohl so eine Art “Fluch”, mit der Wrath leben musste; scheinbar schien er das ja nicht sonderlich zu mögen. Amelia gab das wenigstens das Gefühl, das sie keine Angst vor diesen rauen Gesellen haben musste…Aber auch sie seufzte kurz, als Wrath seine Füße auf den Tisch knallte. Sowas machte man nicht…aber er durfte hier schließlich alles, was sollte sie da schon tun? Außer, dass sie es in ihren eigenen 4 Wänden unterbinden würde, natürlich. Auf seine Aufforderung hin griff sie sich die Karte und begann darin zu blättern. Eigentlich hatte sie nun abartiges Zeug erwartet, Dinge die zu Untoten passten. Aber eigentlich waren die Gerichte ganz normal – natürlich waren auch hier Exoten dabei, aber das gab es überall. Wenn es nach ihr ginge, gab es viel zu viel Auswahl. Sie hatte Hunger, also war ihr eigentlich vollkommen egal was sie essen würde. Entscheiden musste sie sich aber dennoch…Zumal Wrath sich auch nicht beteiligte. Daher dauerte es auch eine Weile, bis sie sich entschieden hatte. Dann wank sie eine Bedienung zu sich. „Zwei mal die Nummer 31 bitte.“ bestellte sie gleich für Wrath mit, da dieser sowieso das gleiche wie sie nehmen wollte. Schließlich lehnte sie sich bei Wrath an und schloss die Augen. Sie wusste nicht wieso, aber irgendwie war sie total fertig, einfach müde. Trotz des Geräuschpegels um sie herum begann sie langsam, herunter zu schalten und immer ruhiger zu werden. „…hab dich lieb..“ murmelte sie erschöpft, einschlafen würde sie jedoch nicht. Sie genoss es einfach, ruhig bei ihm zu liegen. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose So 18 Okt 2009, 21:13 | |
| Während Amelia so schweigsam durch die Karte Blätterte, sah sich Wrath einfach zufrieden um. In der Taverne war es langsam wieder so laut wie vorhin auch. Und einige Meter von Amelias und Wraths Tisch entfernt ging schon ein anderer zu Bruch als sich zwei Leute lauthals prügelten. Der eine sah aus wie ein Untoter Soldat. Der andere war definitiv ein Mensch. Beide waren schwer gepanzert. Wrath war das ja egal. Aber um ehrlich zu sein gefiel es ihm sogar bei der Prügelei zuzusehen. Der Geräuschpegel wurde immer höher und die beiden Streithähne brüllten sich an. Kurz darauf packte der Soldat den Menschen und warf ihn in hohem Bogen aus dem ohnehin schon kaputten Fenster. In dieser Stadt musste man eben viel einstecken und austeilen können. Besonders als Lebender. Die Taverne wurde in ein lautes Gelächter gehüllt und die Laune lockerte sich wieder. Ebenfalls leise lachend legte Wrath seinen rechten Arm um Amelias Schulter und drückte sie an sich. "Ich dich auch süße" sagte er liebevoll und gab ihr einen flüchtigen Kuss auf die Stirn. Es vergingen ein paar Augenblicke, bis sich plötzlich ein Gepanzerter Nekromant an Wraths Tisch setzte. "Glückwunsch Mylord! Darf ich euch und eurer Gemahlin einen ausgeben?" fragte er offen und gratulierend. Wrath sah ihn irritiert an und legte seine Beine etwas zur Seite um einen besseren Blick zu haben. "Was quatscht ihr da? " fragte er misstrauisch. Dann klatschte sich der Nekromant an die Stirn. "Scheisse! Ihr wusstet es noch nicht? Na dann habe ich die ganze Überraschung versaut" sagte er genervt. Wrath wurde nur noch verwirrter und zuckte verwirrt mit den Schultern. Der Kerl sollte jetzt rausrücken um was es da geht und was der Kerl meinte. "Spucks aus" murrte Wrath nur noch. Er war nicht gerade der Kerl, der sowas einfach ignorieren konnte. Dafür war er zu neugierig. "Eure Gemahlin ist Schwanger. Oder ich werde auf meine alten Tage unzuverlässig was Seelenerkennung angeht. Ich spüre deutlich eine frische, neugeborene Seele in ihr welche euch beiden ähnelt, mein Herr" erklärte er nun und deutete auf Amelia. Wrath zuckte zusammen als er das hörte. Schwanger?? Nein nein nein, das konnte nicht sein. Dieser Nekromant sah aus wie ein alter Sack. Daran musste es liegen. "Niemals, vergesst es. Ich schätze eher euer Instinkt trickst euch aus, alter Mann" antwortete Wrath nur noch unsicher lachend. Der Nekromant zuckte mit den Schultern und stand auf. "Wundern würde es mich nicht. Tut mir Leid euch gestört zu haben, aber das Angebot steht noch. Es war mir eine Ehre" sagte er nur noch lachend und verbeugte sich. Danach gesellte er sich zu dem Feiernden Mob im anderen teil der Taverne. Wrath schüttelte den Kopf und sah verstohlen zu Amelia. Sie war niemals schwanger...Der Nekromant hatte womöglich nur die Dämonin in Amelia als diese "frische" Seele erkannt. Wrath als Vater. Das war ja lachhaft. |
|  | | Luchia

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 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose So 18 Okt 2009, 23:40 | |
| Auch wenn sie durchaus bemerkte, was in der Taverne vor sich zu gehen schien, blendete sie es vollkommen aus. Was interessierte es sie, wenn sich irgendwelche Toten oder auch Lebenden die Köpfe einschlugen? Solange sie nichts davon abbekam, war das nicht ihr Problem. Aber sollte es dazu kommen, dann konnten sie ihr blaues Wunder erleben. Mochte sich die Stadt auch Mühe geben, es würde noch eine ganze Weile dauern, bis sie sich allein an den Umgang hier gewöhnt hatte. Mit ihrer freundlichen Art kam sie hier vermutlich nicht weiter, und sie hasste es, sich anzupassen, zumal sie das ja schon einmal tun musste, um so zu werden wie sie es momentan war. Wieso sollte sie sich also nun wieder ändern? Es war einfach gesünder für sie, zumindest redete sie sich das ein, denn ansonsten war es sinnlos. Es endete mit einem lauteren Knall, dann wurde das Gebrüll zu Gelächter. Der Geräuschpegel sank nicht, aber es schien wenigstens friedlicher gewesen zu sein. Die Augen öffnete sie dennoch nicht, auch nicht als Wrath den Arm um sie legte. Wenn man die Geräusche ausblendete dann war es sogar recht gemütlich hier. Und trotzdem wollte sie so bald wie möglich wieder verschwinden…Schließlich trat ein gepanzerter Mann heran, das erkannte sie an seinen Schritten und der Stimme. Jene redete für sie unverständliches Zeug. Wozu wollte er die beiden gerade beglückwünschen? Skeptisch verzog sich ihre rechte Augenbraue, ansonsten bewegte sie sich keinen Millimeter. Sie lauschte dem Gespräch weiterhin und wurde ungewollt immer unruhiger. Was für eine Überraschung? Verdammt was wusste der Kerl, was die beiden noch nicht wussten?! Langsam wurde sie immer unruhiger, und das Angebot des „einen ausgeben“s kam ihr immer verlockender vor, und das obwohl sie Alkohol zuvor immer gemieden hatte. Soweit sie wusste hatte sie in ihrem Leben noch nicht so etwas angerührt… Als sie dann schließlich hörte, was der Nekromant so lange angedeutet hatte, schreckte sie schlagartig auf und starrte ihn geschockt an. „W-Was…?“ stotterte sie kleinlaut, mit zittriger Stimme. Seine Erklärung klang sogar irgendwie…sinnvoll. Aber das konnte doch nicht sein! Nein nein, er täuschte sich. Da war sie sich ganz sicher. Sagte die Kirche nicht allgemein sowieso, dass ungeborene Kinder erst ab dem dritten Monat eine Seele besaßen? Demnach gab es da nichts, was er spüren konnte…Dennoch verunsicherte sie das gewaltig. Was, wenn er Recht hatte? Das wollte sie eigentlich gar nicht wissen … Einen Moment später war der Nekromant verschwunden und Amelia sah zu Wrath. Sie wusste gar nicht, ob oder was sie sagen sollte. Aber zu schweigen empfand sie als nicht sinnvoll… „Ehm…also das mit dem Drink klang gar nicht so schlecht, was meinst du?“ fragte sie nun noch immer total verunsichert. Diese neue „Erkenntnis“, auch wenn sie mehr eine Vermutung von außerhalb war, machte diese Situation doch zur perfekten für den ersten Alkohol ihres Lebens…Aber Moment, schwangere Frauen sollen doch keinen Alkohol trinken! Verwirrt kniff Amelia die Augen zusammen und schüttelte den Kopf. Nun glaubte sie doch tatsächlich teilweise selbst daran… |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Mo 19 Okt 2009, 12:13 | |
| Wrath rollte nur mit den Augen. Sie glaubte den Mist doch nicht etwa? Also er hatte sie wirklich nicht für derartig naiv gehalten. "Wieso? Du bist nicht schwanger. Da könnte ja jeder kommen" sagte er nur genervt und fing wieder an es sich bequem zu machen. Aber irgendwie konnte er den gedanken nicht so wirklich abschütteln. Er und Vater. Das klang nicht nur so, sondern das war auch lachhaft. "Wenn irgendein Fremder alter Kerl auftaucht und sagt, dass du nur noch einen Tag zu leben hast glaubst du das doch auch nicht" keifte er nur noch kurz aggressiv in ihre Richtung. Das war ein sicheres Zeichen dafür dieses Thema besser zu lassen. genervt schloss Wrath nun die Augen und wartete einfach weiter auf das Essen ohne weiter auf Amelias Paranoia einzugehen. |
|  | | Luchia

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 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Mo 19 Okt 2009, 15:17 | |
| Wieso das nicht schlecht klang? Ganz einfach, weil es so war. Sie war in ihrer Nachbarschaft dafür bekannt gewesen, Dinge übers Knie zu brechen, spontan und extrem zu reagieren und generell eine Menge Chaos anzuzetteln. Vielleicht war das der Grund, wieso sie bald niemand mehr dort haben wollte, aber das war eine andere Geschichte. Amelia sah bissig zu Wrath, nachdem sie seinen zweiten Satz vernommen hatte. Was sollte der Mist? Was konnte sie denn dafür, dass es genug Gründe gab, wieso diese Vermutung wahr sein konnte? Es war einfach nicht ihre Art, Möglichkeiten komplett auszublenden. Wenn es doch nun mal möglich war… “Das andere war logisch betrachtet wenigstens nicht grundlos…“ knurrte sie noch, dann schwieg sie wieder. So hatte sie ihn ja noch nie erlebt. Glaubte er vielleicht selbst daran und hatte nun Angst? Dann wäre es aber besser, wenn er das zugeben würde, da konnte sie ihm wenigstens zu helfen versuchen. So konnte sie ja nichts tun. Einen Moment lang saß sie regungslos da, dann nachdem Wrath die Augen geschlossen hatte sah sie zu ihm. Sie hatte nicht wirklich Lust darauf, dass sich die beiden nun am Ende noch zerstritten, die Atmosphäre mochte sie gar nicht. Schließlich bemühte sie sich, an ihn heran zu kommen ohne dass er es bemerkte. Als sie dann nah genug war, küsste sie ihn vorsichtig. „Tut mir leid, eigentlich hast du recht. Ist‘ viel zu absurd…“ flüsterte sie, bevor sie sich dann bei ihm ankuschelte. Vielleicht ließ sich das Thema ja so … in Frieden ablegen. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Mo 19 Okt 2009, 17:28 | |
| Als Amy sich bei ihm ankuschelte, grinste Wrath zufrieden. Na also. Je früher sie das einsah, desto schneller würde alles normal werden. Wenn Wrath das sagte, dann stimmte das auch! Wo kämen wir denn dahin, wenn sich der große Lichkönig irren würde? Das war mehr als absurd. Übermutig legte er seinen Arm wieder um Amelia und klopfte ihr zufrieden auf die Schulter. Eigentlich hatte er vor noch ein paar mal Feuer nachzuwerfen um ihr klar zu machen, dass Wrath Recht hatte...aber das ließ er dann einfach. Immerhin hatte Amelia schon eingesehen, dass es schwachsinn war und er Recht hatte. So gehörte sich das! "Merks dir aber in Zukunft. Wenn ich was sage, dann ist es auch so mein kleines Dummerchen" sagte er noch und stubste seine Nase kurz gegen ihre linke Wange. |
|  | | Luchia

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 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Mo 19 Okt 2009, 17:52 | |
| Unauffällig seufzte sie, als sie sein Klopfen auf ihrer Schulter spürte. Auch seine Worte klangen ganz eindeutig nach Größenwahn. Bildete er sich nun etwa etwas darauf ein, dass sie ihm Recht gegeben hatte? Es war lediglich die angenehmere Vorstellung gewesen, außerdem hätte er eine andere Ansicht sowieso nicht an sich heran gelassen...aber wenn er meinte, dann sollte er sich nun eben für toll befinden. Dagegen konnte sie sowieso nichts tun. Als er sie dann aber mit der Nase anstuppste vergingen ihre negativen Gedanken. Das war wieder einer dieser Momente, in denen sie ihn einfach zum Knuddeln süß fand. Und genau das geschah auch. Augenblicklich legte sie fast schon stürmisch die Arme um ihn und drückte ihn an sich. "Meinetwegen. Auch wenn daran vielleicht nur stimmt, das ich'deins' bin." flüsterte sie und streckte ihm dann die Zunge heraus. Das war nun so etwas wie ihre Rache. Sie hatte ihn noch nicht lange im Arm gehabt, da kam die Bedienung von vorher zurück und brachte zwei Teller an den Tisch. Amelia nickte dem Untoten dankend zu, dann ließ sie Wrath los und setzte sich wieder ordentlich hin. Anfangs ein wenig skeptisch, dann voller Vorfreude blinzelte sie das Essen an. "Guten Appetit!" meinte sie schließlich noch, bevor sie begann, es sich schmecken zu lassen. Es konnte definitiv schlechter sein, und hohe Ansprüche hatte sie nie gehabt, was Essen anging. Sie musste ja schon sehr früh für sich selbst kochen, und ein Kochsternchen war sie nun wirklich nicht. Da war das beinahe schon ein Traum. Wie oft hatte sie die Küche unter Wasser gesetzt oder halb abgefackelt...jaja, das waren noch Zeiten gewesen. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Mo 19 Okt 2009, 18:22 | |
| Unbeeindruckt und sogar etwas hochnäßig drehte Wrath den Kopf weg als Amelia mit ihrem ersten Satz zweifelsohne Wraths Feststellung, dass er immer Recht hatte in Frage stellte. Er würde schon sehen, dass er Recht hatte. Aber nun wurde zum Glück das Essen gebracht und Wrath nahm die Füße vom Tisch um sich richtig hinzusetzen. Gelangweilt stocherte er im Essen rum. dann jedoch, begann auch er zu essen und es schmeckte garnichtmal sooo schlecht wie er anfangs vielleicht dachte... Nun stubste er Amelia mit seiner Schulter kurz an ihrer an. "Na? Mit was hast du gerechnet? Dass auf der Speisekarte nur Menschenhirne und rohes, blutiges Fleisch zur Auswahl steht?" fragte er sie nun etwas hinterhältig. Ihm war es nicht entgangen, dass sie beim lesen in der Karte so komisch geschaut hatte. |
|  | | Luchia

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 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Mo 19 Okt 2009, 18:45 | |
| Durch Wraths Schupser ließ sie sich zuerst nicht stören, bis sie den aktuellen Bissen schließlich hinunter geschluckt hatte. Dann sah sie zu ihm und lächelte kindlich. „Noya, so ein bisschen absurdes Zeug wird man bei Untoten doch wohl vermuten dürfen…“ murmelte sie und kratzte sich dann verlegen am Kopf. Ganz sicher gab es auch Dinge, die man auf Unterwelt-Speisekarten fand, an die man hier gar nicht zu denken wagte, weil sie für Menschen derart abwegig oder widerlich klangen…Das konnte sie nicht beurteilen, schließlich war sie mehr oder weniger zwischen den Welten aufgewachsen. Außerdem war es ihr egal, schon im nächsten Moment begann sie ihr Essen weiterhin munter zu verputzen, bis der Teller schließlich ratzfatz leer war. Dann lehnte sie sich zurück und seufzte glücklich, aber vollgefressen. Sie hatte eindeutig zu schnell gegessen, vor allem da sie lange Zeit überhaupt nichts zwischen die Zähne bekommen hatte. Jedenfalls war ihr nun ein wenig mulmig. Sie wartete ein wenig, bevor sie schließlich ihrerseits Wraths anstuppste. „Du machst irgendwie viel Zeug, was du gar nicht musst … Essen, schlafen … „ stellte sie dann fest, „aber wäre einfach komisch ohne, oder?“ Ohne Essen würde einem sicher etwas fehlen. Und würde man nie schlafen, dann hätte man doch viel zu viel Zeit und viel zu wenig zu tun… |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Mo 19 Okt 2009, 19:20 | |
| Wrath hatte es geahnt. Sie hatte tatsächlich mit so stereotypischen Untotengerichten gerechnet. Na das war dann wohl nichts. Aber um ehrlich zu sein verstand Wrath auch nicht was da das Ding war. Das war alls nur ein rassistisches Bild. Menschenhirne essen...das war ja ekelhaft. Wenn man nicht gerade ein Ghul oder Zombie war, dann war das auch kein passendes Gericht. Auch nicht wenn man anderweitig Untot war. Verdammter Rasismus... Schweigend aß Wrath weiter, bis Amy ihn etwas fragte. Nachdenklich lehnte er sich zurück und sah zur Decke hoch. Das war eine gute Frage. Er musste in der Tat nichts von beiden um zu überleben. Aber es war ein netter Luxus den man nicht missen wollte. "Komisch nicht unbedingt. Und es gibt genug Untote die nie schlafen oder nie etwas essen. Aber... Wrath machte eine kurze pause und aß noch eine Gabel. "Es ist eben ein tolles Gefühl ausgeruht zu sein oder zu essen" sagte er nur noch Schulterzuckend. |
|  | | Luchia

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 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Mo 19 Okt 2009, 20:04 | |
| Mit so etwas in der Art hatte sie gerechnet. Viele andere Möglichkeiten gab es ja auch nicht, sie selbst konnte es sich jedenfalls nicht vorstellen, nichts zu essen oder nicht zu schlafen, einfach aus dem Grund dass sie es nicht musste um zu überleben. So gesehen musste sie das ja auch schon weniger als ein Mensch, tat es aber wenn nicht sogar häufiger. Im Endeffekt war es ihr aber egal. „Na wenigstens scheints dir auch zu schmecken.“ sagte sie noch lächelnd, dann lehnte sie sich wieder bei ihm an, möglichst ohne ihn damit zu behindern. „Duh…was machen wir wenn du fertig bist? Bleiben wir noch hier oder gehen wir heim?“ fragte sie flüsternd nach und zupfte dabei vorsichtig an seinem Oberteil. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Mo 19 Okt 2009, 20:21 | |
| Auf Amys Frage hin dachte Wrath einen Moment nach. Das war eine gute Frage. Was sollten sie danach tun? "Hm...ich würde danach noch eben beim Seuchenturm vorbeischauen und auf Nummer sicher gehen, dass die Nekromanten da keinen Mist bauen. Soweit ich gehört habe gab es da einen richtigen Aufschrei, da sie dort keine tödlichen Seuchen mehr entwickeln dürfen" sagte er nachdenklich und führte die gefüllte Gabel erneut in seinen Mund. Er traute den Forschern nicht wirklich. Das waren alle sehr komische Vögel mit einem Hang zum Größenwahn. Aber dafür war später noch Zeit. Seufzend sah Wrath zu Amelias leeren Teller. "Nachschub?" fragte er sie nun. Sie hatte richtig reingehauen. Die letzte Mahlzeit war wohl eine ganze Weile her. Aber auf einmal fiel ihm was anderes ein und er sah sich um. "Wo ist dein Fuchsvieh eigentlich?" Wrath wusste immernoch nicht was sie war...aber es machte ihm auch keine Umstände sie weiterhin Fuchsvieh zu nennen. Womöglich würde er das so oder so, auch wenn er wüsste was sie war. |
|  | | Luchia

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 | Thema: Re: Die Herberge zur blühenden Rose Mo 19 Okt 2009, 20:32 | |
| Der Seuchenturm? Naja, das war wenigstens ein konstruktiver Vorschlag und was zu tun. Untätig rumsitzen konnte sie ja nicht, was Wrath mittlerweile aufgefallen sein durfte. Und sie konnte die Forscher dort sogar verstehen. Ihr würde es auch stinken, wenn sie nach Ewigkeiten verboten bekäme, ihren Aufgaben oder ihrem Hobby nachzugehen…Aber dennoch war es nötig, bevor es erneut zu Krieg kam weil die Lebenden so etwas in den falschen Hals bekamen oder sich ein Größenwahnsinniger – ja, sie bemühte sich bei diesem Gedanken nicht zu Wrath zu schielen; seine Reaktion vorhin hatte sie noch immer nicht geschluckt – dessen bedienen würde. „Gut, dann gucken wir da mal vorbei.“ antwortete sie knapp, bevor sie auf ihren leeren Teller lugte. Ja der war leer. Und der würde auch leer bleiben. Es war eigentlich nicht ihre Art, so schnell so viel zu essen, und das spürte sie mittlerweile auch deutlich. Demnach schüttelte sie nur den Kopf, als er auf „Nachschub“ zu sprechen kam. Das brauchte sie nun wirklich nicht. Vielleicht was Süßes zum Nachtisch, aber frühestens in 15 Minuten…Nun drehte sie sich verwirrt und ein wenig angefressen zu Wrath um. „Meinst du Shiranui? Sie ist kein Fuchsviech sondern eine Fuchsdämonin…“ antwortete sie in leicht bissigem Ton. Dann sah auch sie sich um. Seitdem Wrath und sie in den Turm verschwunden waren hatte sie die Füchsin nicht mehr gesehen…Vermutlich sah sie sich mal wieder um, kundschaftete ihren neuen Lebensraum aus, was solche Wesen eben taten…zumindest glaubte sie das. „Weiß ich nicht, aber sie ist in der Nähe, das spüre ich.“ erklärte sie schließlich, um seine Frage beantwortet zu haben. Dennoch ließ sie ein Gedanke nicht los… „Du magst sie nicht, hm?“ fragte sie nun nach, ihre Stimme klang vorwurfsvoller als sie es gewollt hatte. Eigentlich hatte sie versucht, traurig und wie ein kleines Kind zu klingen, stattdessen klang es eben vorwurfsvoll…Dumm gelaufen, oder so. |
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