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| | Gasthof "Zum roten Tropfen" | |
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| Autor | Nachricht |
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Akagitsune

Charakterbogen Gesinnung: Gut Rasse: Fuchsmensch&Mystral Stimmung: gut drauf
 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" Mi 14 Jul 2010, 20:11 | |
| Wie sie sein Cocktail begutachtete und danach auf ihr Glas starrte. Es sah aus als mochte sie Alkohol noch mehr als er vermutet hatte. Und als sie feststellen musste das ihr Glas und die Flache leer wahr, sah sie echt amüsant aus. Als sie dann auch noch bei dem Kellner, der ein überaus verdutzten Gesicht machte, eine zweite Flach bestellte, konnte er sich ein leichtes Kichern nicht verkneifen. Er hoffte nur das sie ihre Grenzen so einigermaßen kannte. Aber ein wenig beeindruckt war er auch, immerhin hätte er niemals eine ganze Flache geschafft, nicht mal annähernd. Verdutzt schaute er auf. Hatte sie das gerade echt gefragt? Oh Mann, dann ging es wahrscheinlich um "ihn" und den ganzen Rest der damit zu tun hat. Er hatte vielleicht doch etwas trinken sollen, dann würde er mit dem Thema wahrscheinlich lockerer umgehen. Er schaute ihr zu wie sie ihr X-tes Glas leerte. Nein, dann würde er wahrscheinlich unterm Tisch liegen. "Okay" seufzte er,machte sich auf das schlimmste gefasst und schaute sie erwartungsvoll an. Trotzdem versuchte er noch irgendwie zu lächeln. |
|  | | Prisma

Charakterbogen Gesinnung: Neutral Rasse: Waldelfe, Magierin Stimmung: gereizt
 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" Mi 14 Jul 2010, 20:47 | |
| Sie dachte sich bereits, dass er ein wenig komisch und verkrampft war, irgendwie nicht locker, aber das machte ihr nichts. Denn jetzt wollte sie es wissen. "Ryu warum redest du nicht über deine Familie. Wieso nicht über diesen Jungen? Weswegen suchst du ihn? Du musst es mir nicht erzählen, wenn du möchtest aber ich würde es gerne wissen. Ich sehe doch wie verkrampft du warst als du von deiner Mutter sprachst und wie du zusammenzuckst wenn ich sie erwähne." Dass ein wenig Traurigkeit bei dem Worten Familie und Mutter mitschwang war nicht zu überhören. Aber sie redete weiter, ohne darauf zu achten; sie ignorierte es sogar. "Wieso weichst du mir bei dem Thema immer aus?" Sie schaute ihn so eindringlich an dass sie dachte sie könne durch ihn hindurch schauen. Ihr Blick erstarrte auf seinem Gesicht und war der felsenfesten Überzeugung er würde wieder vom Thema ablenken also... machte sie sich nicht zu große Hoffnungen etwas über ihn und seine Familie zu erfahren. Er bräuchte nur zu fragen.. Prisma würde dem Orangehaarigen sofort antworten, jedenfalls dachte sie das aber ihr Herz sagte ihr, sie würde es schwer über die Lippen bringen. Das Schwarzäugige Mädchen hatte das Gefühl, dass sie jetzt genau wie eine Albae schauen müsse, denn so fühlte sie sich auch, was ihr echt zu schaffen machte, es sich aber so gut es eben ging nicht anmerken ließ. Prisma nahm ihr Glas und trank es ganz aus, füllte es auf und leerte es wieder. Langsam spürte sie den Alkohol der sie durchströmte, dabei fühlte ihr Körper sich leicht angetrunken an. Sie schaute ihn wieder mit diesem Albae-Blick an wie sie es dachte Prisma erwartete sogar das Ryu ihr auswich oder sagte er wolle nicht darüber sprechen. Aber dass er nicht darüber reden wollte konnte sie verstehen. Sie selbst wollte schließlich auch nicht dass sie jemand zu etwas zwingt. |
|  | | Akagitsune

Charakterbogen Gesinnung: Gut Rasse: Fuchsmensch&Mystral Stimmung: gut drauf
 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" Do 15 Jul 2010, 00:02 | |
| So direkt hatte ihn noch nie jemand darauf angesprochen. Ihn hatte noch nie jemand darauf angesprochen. Und er hat es noch nie jemanden erzählt. Er hatte es verdrängt. In die letzte Ecke seines kleinen Kopfes, bemüht nicht mehr daran zu denken. Am Anfang musste er es überspielen, aber jetzt war es für ihn schon normal. Ryu mochte Prisma und er wusste das er es nicht ewig weg sperren konnte. Naja vielleicht schon, aber das wollte er nicht. Ryu liebte das Schlafen wenn er einmal die Augen schloss war er weg und hatte seine Ruhe. Das einzige was es schaffte ihn zurück zu holen, bevor er aufwachten wollte, war ein Traum. Ein einziger Traum, der immer wieder kehrte. Der Traum seiner Vergangenheit. Ryu senkte den Kopf. "Ich..." wollte er beginnen und seine Stimme versagte. Seine Ohren knickten ein und er atmete tief durch. "Ich hatte eine wundervolle Kindheit. Ich lebte mit meiner Mutter, meinem Vater und meinen zwei Brüdern auf dem Land kurz vor Alestiria. Wir hatten riesige Ländereien und ein großes Herrenhaus. Ich feierte meinen vierten Geburtstag. Alles war wundervoll. Ich hätte nie damit gerechnet. Aber keine zwei Wochen später verschwand er. Es war eine stürmische Nacht und mein kleiner Bruder hatte Angst. Er hat sich zu mir ins Bett gekuschelt. Ich habe ihm versprochen das nichts passieren würde, habe ihn beruhigt, versprochen das ich auf ihn aufpassen würde. Am Morgen bin ich alleine aufgewacht..." Ryu machte eine Pause, klammerte sich an den dünnen Faden, der ihn durch das Feuer seiner Vergangenheit führte. Er erinnerte sich noch besser als er gedacht hatte. "Kurogitsune war das wichtigste in meinem Leben gewesen. Mit meinem Älteren Bruder hatte ich mich nie gut verstanden. Und er, das wichtigste in meinem Leben, mein kleiner Bruder, er wurde mir genommen. Wir suchten ihn überall, holten uns jede erdenkliche Hilfe, aber gefunden haben wir ihn nie. Meine Mutter... Meine Mutter verkraftete das nie. Sie war immer das starke Elternteil gewesen. Wenn wir etwas taten was wir nicht durften, hat sie durchgegriffen. Mein Vater war viel zu lieb. Sie sagte zu ihm er solle strenger sein... Aber in diesem Moment war mein Vater der Starke. Meine Mutter brach ein. Sie hat es nie überwunden. Sie wurde krank. Mit jedem Tag ein bisschen dünner und blasser. Sie war nicht mehr die, die sie einst gewesen war. Nein die war sie schon längst nicht mehr. In dieser Zeit veränderten wir uns alle sehr. Und dann kam mein fünfter Geburtstag. Die Zeit verstrich, die Monate vergingen und es wurde Herbst. Kuros vierter Geburtstag stand vor der Tür. Meine Mutter hat ihn nicht mehr miterlebt. Sie hart uns schon vorher verlassen." Ryu hatte den Kopf gesenkt. Seine Haare hingen ihm tief ins Gesicht und verdeckten seine Augen. Kleine Flüsse liefen seine Wangen hinab und bildeten auf dem Tisch einen See aus Traurigkeit. Doch in seiner zitternden Stimme hörte man nicht nur die Trauer. Nein, in den letzten beiden Sätzen war auch ein wenig Wut zu erkennen. "Sie hat uns sitzen lassen!", jetzt war die Wut unüberhörbar,"einfach so! Verzweifelt! Alleine! Hat sich einen Dreck um das geschert was aus uns wird. Nein, sie hat Kuro verloren! Ihren geliebten Sohn!Jetzt mussten wir Mitleid mit ihr haben! Aber mich hat er genauso verlassen wie sie! Und um mich hat sich niemand gekümmert! Ich war egal! Es ging nur noch um sie und Kuro! Aber Kuro war weg! Ich war noch da! Ich hatte sie nicht verlassen! Aber interessieren tat das keinen! Und so lies sie und sitzen! Nur noch wir drei...
Wir haben sie verloren. Mein Vater hat sie verloren. Er hat sie geliebt und hat sie verloren, und mit ihr hat er wahrscheinlich auch sein Herz verloren. Er war nicht mehr der selbe. Nicht mal annähernd. Aus dem liebevollen, großherzigen Vater wurde ein strenger, erbarmungsloser Meister. Und mein großer Bruder und ich wurden ohne große Wahl seine Schüler. Mein Bruder war sechs und ich war fünf und er brachte uns bei wie man tötet. Er sagte:"Gnade ist etwas für Feiglinge! Die Schlacht ist erst vorbei wenn der Gegner tot und der Kampf gewonnen ist!" Mein Bruder glaubte ihm. Mein Bruder lernte bei ihm. Aber ich nicht. Ich wusste das es nicht so war! Ich glaubte nicht an irgendeinen Sieg und den Tot! Nein ich glaubte nicht an den Tot meines Vaters! An den Tot meines wahren Vaters. Ich hoffte und wusste er war noch irgendwo. Irgendwo ganz tief, verschlossen und weggesperrt im Inneren meines Meisters. Ich wusste das, den jeden Abend kurz bevor er ins Bett ging hörte ich in schluchzen, hörte ich den Namen meiner Mutter. Und ich wusste er war da, auch wenn man ihn nicht sehen konnte, und auch wenn er mich nicht mehr in den Arm nahm. Wenn ein Kind seine Mutter verliert, nimmt der Vater es in den Arm und versucht es zu trösten, nicht mein Vater. Die Zeit verging und er zeigte nie auch nur ein Anzeichen von Schwäche. Jedenfalls nicht wenn wir ihn sahen. Und die Abende an denen er um meine verstorbene Mutter trauerte wurden auch immer seltener und meine Hoffnung schwand immer mehr.Ich war alleine! Ganz alleine! Einen Vater hatte ich nicht mehr, keine Mutter, keinen kleinen Bruder und zu guter Letzt auch keinen großen Bruder mehr. Er wahr nicht mehr mein mein großer Bruder, er war eine kalte eitle Mordmaschine. Wir stritten uns oft, sehr oft und einmal ging ich zu weit und er drohte mir mit dem Tot. Und das schlimmste war, das ich wusste das er es ernst meint. Danach haben wir nie mehr gestritten. Er war eindeutig nicht mehr mein Bruder, nicht der der mich immer geneckt hatte. Damals hat man es noch gesehen, wenn es so aussah als könnte mir etwas passiert sein. Sein Blick war voller Sorge und dem Schutzinstinkt eines älterem Geschwisterkindes. Aber das konnte ich schon lange nicht mehr sehen. Sein Blick verriet nur eines: Hass! Purer Hass auf mich! Ich war ein Schüler. Er war ein Schüler. Für ihn waren wir Konkurrenten. Auch wenn ich ihm niemals das Wasser reichen konnte. Ich war eine Belästigung für seinen Meister. Seiner Meinung nach war ich zu schwach um noch von unserem ehemaligem Vater unterrichtet zu werden. Er hasste mich! Und dann kam sein 14ter Geburtstag. Ich war niemals in der Lage ihm zu gratulieren. Nicht das ich das gemacht hätte. Geburtstage wurden bei uns sowieso schon lange nicht mehr gefeiert, aber ich wusste das es sein Geburtstag war. Auch wenn es niemand aussprach. Ich fragte meinen Meister mit viel Überwindung wo er sei und ob es ihm den gut ginge. Er antwortete nur kalt: "Dafür ist er nun selbst verantwortlich." Ich habe ihn seit dem nie wieder gesehen. Und die Tage wurden noch unausstehlicher. Meister hatte immer nur etwas an mir auszusetzen und zu bemängeln. Er sagte ich mache alles falsch, obwohl ich mich wirklich bemühte. Und er bestrafte mich dafür. Es war zwar kein Seelenschmerz, aber es tat trotzdem sehr arg weh.
Und schon rückte auch mein vierzehnter Geburtstag immer näher. Ich bekam Angst und Panik. Und die Nacht kam. Er setzte mich mit ein wenig Geld vor die Tür und sagte: "Du bist alt genug um für dich selbst zu Sorgen! Verschwinde du Feigling! Ich will dich hier nie wieder sehen! Bei deinem Bruder wahr es ja wenigstens noch eine Ehre ihn in die Welt ziehen zu lassen um ihr zu zeigen was für einen mächtigen Sohn ich habe! Er ist mein Sohn! Aber du du verdienst den Namen meiner Familie nicht!Du bist kein Majikku! Ich kenne dich nicht du Lump!" und dann schlug er mir die Haustür vor der Nase zu. Ich stand da und hatte keine Ahnung was ich machen sollte. Ich reiste nach Alestiria in die Stadt. Doch dort hielt ich es nicht lange aus. Ich fühlte mich ausgestoßen von der Gesellschaft. Nach zwei Wochen kehrte ich wieder nach Hause zurück. Ich hatte keine Ahnung was mich dazu trieb. Vielleicht hoffte ich nach Hause zu kommen, wo meine Familie glücklich zusammen sitzt und sich über meine Rückkehr freut und das mich meine Mutter in den Arm nimmt. Falsch gedacht. Das einzige was ich vor fand war ein altes stinkendes Haus. Und ja, mein Meister war noch dort. Er lag in seinem Bett und trug immer noch die selben Klamotten wie an dem Tag als ich ihn verlassen hatte. Wahrscheinlich war es noch am selben Tag geschehen. Vielleicht hat mein wahrer Vater doch noch gelebt und es nicht ertragen was er mir und meinem Bruder angetan hat. Und enttäuscht von sich selbst hat er sich auf sein Bett gelegt und endlich erkannt das er genau das getan hat was unsere Mutter niemals für uns gewollt hätte. Und vielleicht hat er auch erkannt das er uns in Wirklichkeit doch alle liebt. Und dann ist er eingeschlafen und nie wieder aufgewacht. Natürlich ist das nur eine Vermutung, aber ich hoffe, dass es wenigstens irgendwie so gewesen ist. Ich gab das Haus in die Obhut einer armen Bauernfamilie die in unserer Nähe wohnten und machte mich auf den Weg. Den Weg gegen die Einsamkeit. Ich wollte zu meiner Familie. Also suche ich seit dem das letzte Stück Familie was mir vielleicht noch geblieben ist. Meinem kleinen Bruder." Ryu war am Ende. Nicht nur am Ende seiner Geschichte sondern auch am Ende seiner Kräfte. Er war total fertig. Er hatte keine Ahnung was er machen sollte. Sein Blick wanderte zu Prisma. Hatte er ihr die Geschichte erzählt? Es kam ihm eher so vor als hätte er die Geschichte für sich selbst erzählt. Er schaute wieder weg und sein Blick blieb an dem kleinen Glas hängen was vor Prisma stand. Blitzschnell schnappte er es sich und schütte es in einem Zug runter. Seine Pupillen dehnten leicht etwas aus und er blinzelte verwirrt, bevor seine Augen müde zufielen und sein Kopf langsam auf die Tischplatte sank. Dies hatte wahrscheinlich nichts damit zu tun das er keinen Alkohol vertrug sondern eher das er einfach nur total fertig war.
[Ich habe den Text extra nicht eingefärbt damit er sich leichter lesen lässt. Lese ihn bitte, auch wenn es sehr viel ist. Immerhin habe ich die ganze Nacht daran gesessen...] |
|  | | Prisma

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 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" So 18 Jul 2010, 21:42 | |
| Aber als er sich dann ihr Glas schnappte, dachte sie er sei verrückt. Er vertrug doch kein Alkohol und plötzlich lag er mit seinem Kopf auf dem Tisch. Im ersten Augenblick saß sie einfach nur da und starrte auf den Karottenkopf der auf dem Tisch lag, bevor sie irgendetwas zu seiner Vergangenheit oder zu ihm sagen konnte. "Bedienung." rief sie. Der Kellner kam an ihren Tisch. "Kann ich Ihnen helfen Miss?" Prisma schaute ihn mit großen Augen an und zeigte auf Ryu. "Ich nehme an dass an hier übernachten kann oder?" Der kellner nickte. "Gut.. denn wie man sehen kann bräuchten wir eins." Sie lachte. "Wir haben grade eins frei. Wenn sie möchten gebe ich Ihnen sofort den Schlüssel für das Zimmer." Sie nickte. "Das wäre sehr freundlich. Oh! Wären Sie eventuell so freundlich und tragen für mich meine Bücher?" Während sie dem Kellner das Geld für den Schnaps und den Cocktail gab, schnappte sie sich Ryu, legte seinen rechten Arm um ihren Hals und schleppte ihn zum Zimmer; der Kellner mit den Büchern direkt hinter ihr. An der Tür angekommen schloss er die Tür für die ebeiden auf. Prisma bedankte sich und sagte ihm er solle die Bücher auf den Boden neben der Tür legen. Der Mann verbeugte sich und schloss hinter sich die Tür. Sie waren allein. Ryu und Prisma. Ryu schlief tief und fest, sehr fest. Sie kicherte. Prisma Setzte Ryu auf einen Stuhl im Zimmer ab und schaute sich um. Es gab einen Tisch, zwei Stühle, viele Fenster und.. - sie drehte sich um... Ein Doppelbett. Damit hatte sie eigentlich nicht mit gerechnet. Aber gut... jetzt war es zu spät. Sie zog die Bettdecke beseite und zog Ryu vom Stuhl. Sie legte ihn ins bett und deckte ihn zu. Prisma ließ sich auf den Stuhl fallen und seufzte schwer. es wurde später Abend und sie schaute aus dem fenster. Die Abendsonne schien auf ihr Gesicht. Sie spürte die Wärme auf ihrer Haut, schloss die Augen und genoss sie bis die Sonne am Horizont verschwandt. Nun war es sehr Spät. Der Mond schien am Himmel und die Sterne funkelten um die Wette. Sie sah sogar die Milchstraße. Prisma wurde auf einmal schrecklich müde und gähnte. Dann sah sie zu der schlafenden Gestalt hinüber. Sie schlief immer noch tief und fest. Prisma kniete sich vor das Bett und sah ins sein schlafendes gesicht, wobei sie eine Haarsträhne aus seinem Gesicht strich. Sie fragte sich ob er noch lebte und legte ihre Hand auf seine Brust. Ryus Herz schlug in einem gleichmäßigen Rythmus. Prisma war beruhigt und sie wurde immer müder. Schließlich legte sie sichauch ins Bett. Sie erröttete, weil es ihr peinlich war mit einem Fremden im Bett zu liegen. Sie kehrte ihm den Rücken zu und schlief ein. Im Schlaf fing sie an zu murmeln. "Ryu.... wach... bitte schnell wieder auf... bitte....." |
|  | | Akagitsune

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 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" Mo 02 Aug 2010, 17:12 | |
| Langsam schlug Ryu die Augen auf. Er lag in einem Bett. Verwundert drehte er sich um und erkannte Prismas lange Haare. Ein lächeln huchte über sein Gesicht. Er hatte kein Problem mit dem Gedanken das er diese Nacht mit ihr in einem Bett geschlafen hatte. Es schien noch sehr früh zu sein, denn gerade ließ ein unbeschreiblich schöner Sonnenaufgang den Himmel rot erleuchten. Ryu wachte nie so früh auf. Er wunderte sich darüber. Normalerweise wachte er erst am sehr späten Morgen, meist schon fast Mittag, auf und war total verschlafen, doch jetzt fühlte er sich richtig wach. Leise und bedacht, Prisma nicht zu wecken schlich er sich zur Badezimmertür. Als er sich fertig gemacht hatte, schlich er sich wieder durch das Zimmer, runter in die Küche. Nachdem er eine kleine Weile mit dem Koch verhandelt hatte, lief er mit einem kleinem Tablett voller fricher Milch, Marmeladeden, Honig, Brötschen, usw. den Flur zum Zimmer entlang. In der Hoffnung, das sie sich über das Frühstück freuen würde öffnete er die Tür. |
|  | | Prisma

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 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" Mo 02 Aug 2010, 20:34 | |
| Total verschlafen wachte Prisma auf, rieb sich den Schlaf aus den Augen und streckte sich. Dann stand sie so schwungvoll auf, dass ihr schwindeelig wurde und sie ins Bad torkeln musste. Frisch frisiert und wach kam sie aus dem Bad und ihr fiel das Ryu nicht da war. Erst dachte Prisma er sei weg doch dann hörte sie wie die Zimmertür aufging und sah Ryu mit Frühstück hereinkommen. Sie lächelte ihr schönstes Lächeln. "Guten Morgen." Jetzt schwang Sorge mit. "Geht es dir wieder besser? Ich finde du siehst ein wenig blass aus.", und trat näher und betrachtete ihn genau. Dann legte sie ihre Stirn an seine und sagte: "Also Fieber scheinst du ja nicht zu haben..." dabei schaute sie ihn an und lachte vor Erleichterung. |
|  | | Akagitsune

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 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" Di 03 Aug 2010, 17:18 | |
| Leise fiel Ryu in ihr lachen mit ein und leichte Röte stieg ihm ins Gesicht. "Ähm...Ich habe Frühstück gemacht." sagte er leise verlegen und das Tablett in seinen Händen fing an zu zittern. "Aber, ähm, also ich meine es geht mir gut." Er krampfte seine Hände zusammen, damit sie nichtmehr so zitterten. Leider hielt er das Tablett jetzt etwas zu schief. Langsam rutschte die Marmelade vom Tablett, fiel fast in Zeitlupe runter und knallte auf den Boden. Bei dem Geräuch zuckte Ryu zusammen. /Idiot/ hallte es in seinem Kopf. "Ups..." meinte er und lächlte nervös. |
|  | | Prisma

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 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" Do 05 Aug 2010, 19:25 | |
| Wow! Das sowas bei ihm auslöst...? Ist ja süß, dachte Prisma. Was dann wohl dieses, auslösen würde, ich teste es einfach mal... Ich finde das so niedlich wenn er rot wird. Innerlich fing Prisma an schelmisch zu grinsen und so küsste sie ihn auf die Wange und sagte: "Das kann doch jedem passieren. Anscheinend geht es dir ja doch nicht so gut. Also leg dich bitte ins Bett und ruh dich aus. Dann brauch ich mir keine Sorgen zu machen. Ich räum das weg und hole neues Frühstück." Sie lächelte... aber innerlich wartete sie nur auf seine Reaktion... |
|  | | Akagitsune

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 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" Do 05 Aug 2010, 21:24 | |
| Wow! Damit hatte er jetzt nicht gerechnet... das ging alles so schnell. Langsam breitete sich ein wenig mehr Röte in seinem Gesicht aus. Er war so unvorbereitet. Er wusste nicht was er sagen sollte... Er sagte nichts. Er war einfach ganz still und schaute auf den Boden. Extreme Ruhe machte sich langsam in ihm breit. Er schlang seine Arme um sie und umarmte sie. Drückte sie ganz fest an sich. Er hatte Prisma wirklich extrem gern. "Danke!" sagte er mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und Ruhe in der Stimme. Dann lies er sie los, lief durch das Zimmer und lies sich auf das Bett sinken. Ein klein wenig Ruhe konnte nicht schaden, immerhin hatten sie heute einen langen Weg vor sich. Er und Prisma. Er war so glücklich wenn er in ihrer Nähe war. Sie war die Erste, der er das zeigen konnte was er normalerweise hinter einem Grinsen versteckte. |
|  | | Prisma

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 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" Fr 06 Aug 2010, 13:38 | |
| /Er... umarmt... mich.../, sie spürte wie ihr Herz auf einmal schneller schlug. /Ich..... bekomme Herzklopfen...? Mir wird aufeinmal so heiß... Ich glaube... ich werde rot.../ Er ließ sie wieder los. Er ging rüber zum Bett ihr den Rücken zugekehrt und sie stand noch total baff da und realisierte gar nicht was passiert war. Dass er so darauf reagieren würde hatte sie nicht gedacht... Aber dass sie so reagieren würde hatte sie ebenfalls niemals gedacht. Dieses Gefühl was sich in ihr ausbreitete... Sie konnte es nicht beschreiben. Sie schob das war geschehen war, weit in eine abgelegene Ecke ihres Kopfes, nahm das Tablett und räumte alles weg was dort auf dem Boden lag. Als sie alles entsorgt hatte, kam sie ins Zimmer zurück und ließ sich seufzend aufs Bett fallen. "Tja, das war´s dann wohl mit dem Frühstück." Kichernd rollte sie sich auf die Seite. "Das wäre mir bestimmt auch passiert wenn es mir nicht gut ginge. Also mach dir keine Gedanken darum in Ordnung?" |
|  | | Akagitsune

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 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" Fr 06 Aug 2010, 19:14 | |
| Ryu schaute zu Prisma rüber und grinste. "So schlecht geht es mir auch nich. Ich bin nur so... ähm... ich weiß nich... durcheinander." Und er musste lachen. Er hatte sie so gerne, wie schon lange niemanden mehr. Und er hatte jetzt auch einen Grund zu wissen, dass sie ihn auch so gerne hatte. Er hatte nur vor einem ein wenig Angst, das es zu schnell ging. Er schaute auf ihre Hand, während er sie langsam in seine Hände nahm. Langsam strich er mit er mit den Findern darüber. Sie hatte wunderschön weiche Haut. "Wir müssen aufpassen," sagte er und schaute sie wieder an, "sonst kommen wir noch zu spät zu deiner Oma." und er grinste. |
|  | | Prisma

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 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" Fr 06 Aug 2010, 21:29 | |
| /Nicht verlieben! Nicht verlieben! Nicht verlieben! Ich hoffe dass er nicht sehen kann dass ich rot anlaufe wie eine Tomate. Oder meine ich das nur...?/ Prisma schaute zu ihm auf. /Er... hat... irgendwie total schöne Augen... ... Prisma was denkst du denn da? Du willst dich nicht verlieben!/ Innerlich schüttelte Prisma ihren Kopf. Ihr Verstand und ihr Herz waren verschiedener Ansichten, sie wusste einfach nicht mehr auf was sie von beidem hören solle. Beides war immer einer Ansicht... Doch jetzt... Für was also sollte sie sich entscheiden? Letztendlich entschied sie sich für nichts. Prisma würde es nehmen so wie es eben kommt. Ihre tiefschwarzen Augen wandten sich von seinen wunderschönen Augen ab, wanderten zu seinen orangenen Haaren, zu seinen knuffigen Ohren und dann zurück zu seinem Gesicht. Ohne den Blick abzuwenden oder jegliche Reaktionen ihres Körpers stand sie da und sagte atemlos: "Dann sollten wir wohl am besten... so bald wie möglich... losgehen." Die letzten Worte kamen ihr fast nur noch wie ein Hauchen über ihre schmalen Lippen und spürte seinen warmen Hände. Sie fühlte sich richtig wohl auch wenn ihr Verstand sich dagegen sträubte. "Aber wenn wir ein wenig... zu spät kommen macht es nichts. Sie ist das schön.... naja... sie ist es gewohnt." Ein kleines Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit.
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|  | | Akagitsune

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 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" Sa 07 Aug 2010, 12:09 | |
| Ryu musterte Prisma. Sie war ein wenig rot und total süß. /Ryu, du bist echt verrückt!- Ja, ja ich weiß.../ und er musste innerlich lachen. "Ich muss bei deiner Oma ja auch nicht einen ganz so schlechten Eindruck hinterlassen." sagte er grinsend, stand auf und zog sie mit hoch."Ich bin so oft zu spät, da kann ich ja mal eine Ausnahme machen. Und um so früher wir losgehen, um so früher sind wir in Alestiria. Es ist ja immerhin schon ein ganzes Stück Weg bis dort hin. Und ich glaube du möchtest nich mitten in der dunklen Nacht irgendwo auf dem Land rumirren." Er grinste . Bei Sonnenuntergang mit Prisma am Lagerfeuer einer schön festlich geschmückten Stadt sitzen und Cocktails schlürfen. Ein wundervoller Gedanke. Er legte langsam den Kopf schief. "Wo wohnt deine Großmutter eigentlich?" fragte er, bereit zu gehen. |
|  | | Prisma

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 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" Sa 07 Aug 2010, 12:31 | |
| Durch das ruckartige hochziehen war ihr schwindelig geworden, dann fing sie sich aber wieder. Sie räusperte sich. "Im... großen Wald." Kurz und knapp. Naja, was sollte sie auch groß dazu sagen. Es war eben ein Wald, groß, unheimlich bei Nacht, voller Bäume. Naja jedenfalls wusste sie wenn sie im Wald war wo sie langlaufen mussten. Jetzt konnte sie sich nicht mal den Wald vorstellen. /Hm... zum Glück hat Großmutter noch meinen Bogen sonst müsste ich ihn mir neu bauen lassen.../, sie schnaubte verärgert bei diesem Gedanken und ließ ihn nun ruhen. "Also wenn du hier im Dorf nichts mehr brauchst dann können wir ja losgehn oder?" |
|  | | Akagitsune

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 | Thema: Re: Gasthof "Zum roten Tropfen" Sa 07 Aug 2010, 12:56 | |
| /Der Wald?!/ Ryu war total überracht. "Du meinst doch nicht etwa den großen Wald im Westen des Landes? Da dauert die Reise doch etwas länger als ich gedacht habe." Aber bei diesem Gedanken lächelte er. Noch mehr Zeit mit Prisma... "Also ich habe alles was ich brauche."sagte er und schaute an sich runter. "Jetzt sollten wir los, damitt wir noch früh genug ankommen." sagte er und schritt glücklich aus dem Zimmer, die Treppe runter und aus dem Gasthaus. Er genoss die frische Morgensonne auf seiner Haut und schaute sie an. "Ein herliches wetter, nicht wahr?" Und mit bester laune machte er sich auf den weg hinaus aus Kalthera.
Ryu, Prisma>>>Ebene des Nordens>>>Die Straße |
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