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 Der Untergrund

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AutorNachricht
Karian




Charakterbogen
Gesinnung: Eher Böse
Rasse: Elf
Stimmung: Verwirrt

BeitragThema: Re: Der Untergrund   Do 08 Apr 2010, 14:16

<<<< Marktviertel

Mit einem Sprung war er wieder im Untergrund. Karian hatte sich oben zielsicher einen Eingang zu seinem "geliebten" Untergrund gesucht. Dabei war er wegen der Menschenmenge etwas öfter herumgestoßen worden. Einmal war er auch auf den Boden gestoßen worden und hatte sich die Knie etwas angeschürft, aber es störte ihn nicht allzu sehr. Dafür hatte er etwas Wut in Form von beleidigendem Gebrüll herauslassen können.
Tief atmete er einmal ein. Nun war er wieder hier. Diesmal würde er aber nicht hier bleiben. Vielleicht... Da würde er sich noch entscheiden müssen. Ob er Tohrus Vertrauen ausnutzte oder sie recht mit dem geschenkten Vertrauen hatte. "Pah... Törichte Elfe... Sie wird mich niemals wieder in diese verdammte Schwäche bringen können wie gestern..." fluchte er leise vor sich hin, während er die dunklen Gänge durchwanderte. Seine Augen hatten sich schnell an die Dunkelheit gewöhnt, da sie diese Gegend ja schon kannten. Sie wussten, wie dunkel es hier wurde. Und Karian musste schon tief in den Untergrund, um seine Sachen zu finden. Sicher versteckt, sodass nur er sie finden konnte. Auch groß genug, um ihn verstecken zu können. Niemand hatte ihn je dort gefunden. Kein Monster, kein Verfolger, einfach gar nichts. Leise lachte er auf. Sollte Tohru ihn doch suchen, wenn er hier bleiben sollte. Sie wusste vielleicht, dass er hier im Untergrund sein würde. Aber nicht, wo er war... Mittlerweile war er auch wieder ganz bei Verstand. So wie gestern noch... Er würde mehr denn je abblocken, wenn sie auch nur ein falsches Wort verlor. Sie würde sich SEIN Vertrauen erarbeiten müssen... Er schenkte seit Jahren niemandem mehr Vertrauen. Zurecht... Wenn er jemanden vertraute, wurde er nur verletzt. Das war seine Lektion gewesen. Niemals wieder würde das geschehen... Niemals... wieder...
Es wurde dunkler und dunkler, je weiter Karian in die Tunnel eindrang. Bald war er da. Bald war er bei seinem Versteck. "Ihr sollt leiden... allesamt... So wie ich gelitten habe... Das ist ein Versprechen..." murmelte er hasserfüllt, auch wenn ihn sowieso niemand hören konnte. Die Lebewesen dort oben trauten sich so tief gar nicht hier hinunter. Das war ihnen ja zu widerlich. Für Karian war es vertraute Gegend... Bei einer offensichtlich einfachen Steinwand blieb er stehen. Mit den Händen tastete er sie ab, bis er fand, was er finden wollte. Er drückte einen Stein tiefer hinein, ein Mechanismus wurde aktiv. Zufrieden ging Karian weiter. Aber doch mit etwas Eile. Am Ende des Ganges bog er links ab und war dann dort, wo er hin wollte. Sein Lagerplatz war hier. Der Elf drückte einen weiteren Stein und eine Wand direkt hinter ihm kam hinunter. Ideales Versteck, was er nur durch Zufall gefunden hatte. Niemand kam auf die Idee, einen dummen Stein in eine dumme Wand reinzudrücken, um eine andere dumme Wand aus dem Weg zu bekommen... Wieder lachte er auf. Ignoranz... Wenn man einfach etwas aufmerksamer war, fand man viel. Vor allem hier unten... Mit einem Feuerstein entzündete er eine bereitgestellte Fackel von ihm. Das hier war dann doch etwas zu dunkel. Nur brannte das Feuer jetzt in seinen Augen. Viel zu hell... Karian schirmte seine Augen ab, hockte sich hin und suchte seine Sachen zusammen. Zwei abgenutzte Wollmäntel, oder auch Bett und Decke, ein Amulett von Irialis, etwas Essen... Gut, das konnte weg. Das warf er auch gleich achtlos beiseite. Sollten die Ratten das doch haben... Kurz betrachtete er das Amulett. Ein Stückchen verhasste Heimat. Karian wollte es eigentlich schon länger wegwerfen, aber irgendwie brachte er das nicht übers Herz. Zwar hasste er das kleine Stück auch über alles, aber... Er wusste nicht, was genau los war. Dafür hasste er sich selber auch nochmal. Es war eine Schwäche! Und er wollt alle seine Schwächen eliminieren! Wenn es keine Schwächen mehr gab, war er nahezu unantastbar... Damit verbunden konnte er sich mehr erlauben von sich aus, da er nichts mehr zu befürchten hatte. Tod? Der war ihm auch willkommen, wenn es sein musste. Sonst gab es nichts weiter, rein gar nichts weiter... Karian rollte die Mäntel zusammen und legte sich das Amulett um. In der Mitte war ein kleiner Diamant eingefasst, der Rest war vergoldet. Der Diamant sollte die Perle darstellen, in einem "Gebiet" aus "normalen" Zeugs, das Gold... "Dumme Elfen... Ihr werdet die ersten Opfer des Racheakts werden... Für alles, was ihr getan habt..." In ihm kam die Wut wieder hoch, während er sich daran machte, wieder aus dem Tunnel zu kommen. Die Mäntel hatte er sich nach kurzem Überlegen doch umgelegt. Praktischer. Außerdem war es verdammt kalt in diesem vermaledeiten Untergrund. Oben war noch lange nicht so kalt wie hier unten... Leise seufzend ging er all die Tunnel entlang, die Fackel in der linken Hand. Seine Augen hatten sich an das Fackellicht gewöhnt, also behielt er sie bei sich. Viele Wesen ließen sich dadurch ja verscheuchen, hier in der Dunkelheit. Mit der Fackel schützte er sich auch etwas.
Nach vielleicht einer Stunde kam er wieder da an, wo er in die Tunnel gekommen war. Die große Frage kam wieder: Sollte er einfach fort bleiben? Zurück gehen? Sich verstecken? Tohru würde ihn gewiss nicht so tief in den Tunneln suchen. Und wenn doch, war er gut versteckt. Er könnte sie loswerden... War sie am passenden Ort... Ein auflauernder Karian und ein Messer... Weg war sie, für immer. Aber bevor er den Schritt dann doch wagte, würde er es versuchen. Es war zwar gegen seine Überzeugungen, aber... Er konnte sie danach auch noch umbringen... Achtlos warf er die Fackel auf den Boden, das Feuer erlisch, während er hochkletterte.

>>>> Überleg ich mir noch o,o
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BeitragThema: Re: Der Untergrund   Fr 23 Apr 2010, 19:57

Nach einer langen, anstrengenden Reise zog sich Lilith in den Untergrund zurück. Die vielen Vampire hier kannten sie schon gut. Sie hockte sich auf eine kalte Stufe und zog das Pergament, welches sie vorher aus Halseth hatte mitgehen lassen, lächelnd hervor. Sie sah sich um, Schritte kamen auf sie zu, Lilith wandte sich um und schaute in den schwarzen Tunnel aus dem langsam der Umriss einer ihr vertrauten Blutelfe erschien. „Lilith, lang’ ist es her.“, begann die junge Frau zu sprechen. Überrascht stand Lilith auf und reichte ihr die Hand. „Yule.“ antwortete sie knapp. Sie setzte sich wieder und widmete sich ihren Pergamentrollen. „Was bringt dich zu uns?“ fragte Yule erstaunt, „ Wie komme ich zu der Ehre?“ Lilith lachte auf: „ Wie kommst du nur darauf, dass ich wegen dir von Hakuma nach Alestiria gekommen bin?“ Yule schüttelte stumm den Kopf und setzte sich neben sie.
„Spiel dich nicht so auf. Du willst doch etwas von mir wissen oder?“ Eine kalte Hand fuhr über Liliths Wange. Hastig schlug sie diese weg. Persönlich beleidigt, stand Yule auf und hauchte ihr eiskalt hinterher: „Ich weiß es, und du weißt was du tun musst. Bring ihn mir.“
Damit verschwand sie und ließ Lilith in der Dunkelheit sitzen.

<<<<< Kathedrale
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Fagun




Charakterbogen
Gesinnung: Gut & Böse
Rasse: Darkari
Stimmung: Zwiegespalten

BeitragThema: Re: Der Untergrund   Sa 05 Feb 2011, 22:46

<<< Herberge

Fagun eilte durch die Tunnel. Er fühlte sich hier nicht wohl, aber er wusste ja, dass das bald vorbei sein würde. Vor einer Wand, die beinahe genauso aussah wie alle anderen, blieb er stehen. Aus seinen Taschen fischte er ein Stück Kreide, begann, ein Symbol an die Wand zu malen.
"Im Osten, im Westen, im Süden, im Norden...
Der Eintritt ist erbeten worden.
Ihr Herren der Winde, lasst mich ein,
Es soll nicht Euer Schaden sein"
, murmelte er dazu. Mit einem Knirschen bewegte die Wand sich zur Seite. Fagun schlüpfte durch den engen Spalt.
[...]
Es dauerte eine Weile, bis er alles erklärt hatte. Nicht nur Worte waren ausgetauscht worden, auch ein wenig Geld - und vor allem Informationen. Aber Fagun hatte, was er brauchte. Er wusste, wo Gyl war. Die Augen und Ohren der Stadt waren überall... Als Fagun den geheimen Ort auf demselben Weg verließ, auf dem er gekommen war, lächelte er siegesgewiss. Er hatte Raszeth etwas versprochen - und das würde er auch einhalten. Eilig durchquerte er den Untergrund der Stadt, bis er sie verlassen hatte. Allein war er nicht. Schatten folgten ihm, nur selten waren die Gestalten zu erkennen, die sie erzeugten.

Fagun+NPCs >>> Karma-Höhlen
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Gyl




Charakterbogen
Gesinnung: Neutral
Rasse: Mystral/Dämon
Stimmung: Unruhig

BeitragThema: Re: Der Untergrund   Mo 07 Feb 2011, 14:43

Fagun, Gyl<<< Karma-Höhlen

Zum Glück verbesserte Fagun sich noch, denn sonst wäre Gyl vor Scham am liebsten gestorben. Ob sie wohl in die Unterwelt kommen würde? Oder ur ein Teil ihrer Seele? Ihr Vater könnte ihr das bestimmt beantworten... Er war sehr klug, zumindest wenn sie dem Glauben schenken durfte, was sie über ihn wusste. Aber sie hatte ja einige der Tagebücher gelesen, die einmal ihrem Vater gehört hatten. Ein paar Jahre lang hatte er dokumentiert und Gyl hatte sie gerne gelesen, bis sie erfuhr, wem sie gehörten. Von da an hatte sie sie viel kritischer betrachtet. "Sind wir denn bald da?", fragte Gyl zaghaft, denn sie wusste nicht wie lange der Weg noch sein würde. Sie hatte zwar nicht quengelig klingen wollen, doch es kam einfach mit der Frage. Es war ihr einfach unangenehm, dass Fagun sie tragen musste, obwohl er selbst so schwach auf den Beinen war. "Wenn es mir wieder besser geht, trage ich dich einmal durch die ganze Stadt. Dann sind wir quitt...", brummelte Gyl, nicht wirklich ernsthaft.
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Fagun




Charakterbogen
Gesinnung: Gut & Böse
Rasse: Darkari
Stimmung: Zwiegespalten

BeitragThema: Re: Der Untergrund   Mo 07 Feb 2011, 20:08

"Ach, vergiss es", brummte Fagun. "Und lange wird es nicht mehr dauern." Was wohl auch besser so war. Die Tunnel machten ihn nervös. Ich erzähle dir am besten noch etwas über die Mitglieder. Dann weißt du, auf was du dich einlässt. Jedes Mitglied verkörpert eine der Windrichtungen. Zum einen gibt es Oisin, den Ostwind. Er verfolgt stets seine eigenen Ziele. Pass auf ihn auf. Er ist der einzige Elf im Rat - und hat ziemlich viele Anhänger. Man würde ihn nicht als Kriminellen einordnen, wenn man ihn sieht. Er steht für Hinterlist - und auch für rohe Gewalt." Fagun machte eine kurze Pause. "Der Westwind heißt Nicholas. Er ist ein Mensch und eigentlich ganz in Ordnung. An ihn kann man sich am besten wenden. Die meiste Zeit verbringt er als Bettler auf der Straße, vielleicht hast du ihn schon einmal gesehen. Und niemand weiß, wie er seinen Posten halten kann. Er steht für etwas, das er Ehre unter Dieben nennt. Die dritte, die Südwind genannt wird, trägt den Namen Katharina. Nach dem, was ich weiß, ist sie eine Assassine. Sie liebt Hinterhalte und unerkanntes Auftreten. Es waren ihre Leute, die mich begleitet haben. Der vierte, der Nordwind..." Fagun machte eine kurze Pause, gestikulierte, als wüsste er nicht, was er sagen sollte. "Über ihn ist wenig bekannt. Er ist viel unterwegs. Ich vermute, auch heute wird er nur einen Vertreter schicken. Das sind sie." Fagun legte Gyl auf dem Boden ab, als er die Wand erreichte, die er öffnen konnte. Er malte wiederum das Symbol an die Wand, sagte seinen kleinen Spruch auf und wischte das Symbol wieder weg, woraufhin sich die Wand öffnete. Mit einem Seufzen hob Fagun Gyl wieder an, trug sie durch die Öffnung und weiter in den Raum hinein.
Es war ein großer, hoher Raum - der nicht so aussah, als passte er in den Untergrund. An der Decke waren einige Öffnungen zu erkennen, auf dem Boden war eine Windrose aufgemalt. Vier Stühle standen an den Spitzen, auf dreien saßen Leute. Ein Elf mit grauen Haaren, ein abgerissener Mann und eine dunkel gekleidete Frau. Der vierte Stuhl war leer, aber zwei Darkari standen dahinter. Ruhig trug Fagun Gyl in die Mitte der Windrose, setzte sie auf den Stuhl, der dort schon stand. "Bringt ihr eine Decke!", ertönte eine weibliche, scharfe Stimme. "Das müssen wir niemandem antun." Wenige Sekunden später wurde Gyl mit einer Decke umwickelt. "Fagun", sagte der abgerissene Mann ruhig und freundlich. "Es ist gut, dich wiederzusehen... Noch dazu erfolgreich. Du wirst einiges zu erklären haben. Aber vielleicht sollte deine Freundin sich uns erstmal vorstellen. Du hast sie zwar schon über uns aufgeklärt, aber wir wissen wenig über sie."


Zuletzt von Fagun am Do 10 Feb 2011, 18:13 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet (Grund : Windrichtungen getauscht :3)
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Gyl




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Gesinnung: Neutral
Rasse: Mystral/Dämon
Stimmung: Unruhig

BeitragThema: Re: Der Untergrund   Mo 07 Feb 2011, 20:24

Es war... erniedrigend. Schrecklich erniedrigend, aber Gyl versuchte es mit Würde zu tragen. Und was hieß hier eigentlich 'antun'?! Sah Gyl etwa hässlich aus?! Innerlich beschloss die Halbdämonin diese Frau zu verachten. Kein Geschmack. "Mein Name lautet Gyl." Im ersten Moment hatte Gyl vor gehabt wieder den Namen ihrer Mutter zu benutzen, doch sie vertraute Fagun und der schien denen hier zu vertrauen, einigermaßen. 'Doch nun wusste sie nicht weiter. Was sollte sie schon groß sagen? "Ich weiß nicht, wie sehr ihr über diese Situation informiert worden seid? Aber ehrlich gesagt weiß ich nicht, was euch interessiert. Immerhin will ich euch nicht langweilen, eure Zeit stehlen?" Es war einfach schrecklich. Zumindest brachte sie ein Lächeln zustande, dass ihre Augen erreichte. Ein Fortschritt.
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Gesinnung: Gut & Böse
Rasse: Darkari
Stimmung: Zwiegespalten

BeitragThema: Re: Der Untergrund   Mo 07 Feb 2011, 21:13

Der Mann - nach dem, was Fagun gesagt hatte, war es wohl Nicholas - lächelte Gyl sanft an. "Es interessiert uns schon", meinte er. "Immerhin waren wir maßgeblich an deiner Rettung beteiligt... Meinst du nicht, dass du uns da nicht etwas schuldest? Was, werden wir später noch sehen. Erst einmal wollen wir dir dabei helfen, dich auszukurieren. Dann sehen wir weiter. Solange du hier bist, stehst du unter unserem Schutz." Nun meldete sich auch der Mann, der die spitzen Elfenohren hatte - Oisin - zu Wort. "Bist du sicher, dass wir sie hier behalten sollten? Immerhin ist sie die Tochter Shaitans. Denkst du, dass es so gut für uns ist? Er könnte sie suchen." "Oisin." Die scharfe Stimme der Frau - Katharinas - unterbrach Oisin. "Du weißt genauso gut wie wir alle, dass selbst er uns hier nie finden wird. Also sei still." "Ich bin trotzdem dafür, dass wir an ihr Rache nehmen. Wann hat man schon mal die Gelegenheit dazu?" Eine Spannung lag in der Luft. Dann begann der Darkari hinter dem freien Stuhl zu sprechen. "Mein Herr will sie ebenfalls verschonen." "Ich würde sagen, du bist überstimmt, Oisin", lächelte Nicholas. "Also, meine Dame. Willst du dich erst ausruhen oder erst noch ein wenig mit uns reden? Es ist deine freie Wahl."
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Rasse: Mystral/Dämon
Stimmung: Unruhig

BeitragThema: Re: Der Untergrund   Mo 07 Feb 2011, 21:22

Also doch ihre Rettung? Gyl wollte Fagun einen Blick zuwerfen, doch dazu hätte sie sich bewegen müssen, was nicht möglich war. Als sie jedoch bemerkte, dass man wusste, wer ihr Vater war, wurde Gyl mulmig. Nun bekam die Frau zwar einen Pluspunkt, doch ihr Kommentar war damit noch nicht beglichen. Oisin aber fiel gerade gewaltig in Gyls Beliebheitsskala. //Wie wohl mein Haus mittlerweile aussieht?// "Ähm.. dürfte ich vielleicht auch etwas dazu sagen? Wenn ihr Rache für etwas nehmen wollt, dann wendet euch doch bitte direkt an meinen Vater... Ich hab mit ihm nichts zu tun. Ich bin ihm nicht einmal begegnet..." Zumindest hatte die Halbdämonin vor das zu sagen... sie schwieg sich aus, der Sicherheitshalber. "Ich würde mich gerne ausruhen...", sagte Gyl stattdessen und sie versuchte nicht allzu beunruhigt auszusehen.
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Rasse: Darkari
Stimmung: Zwiegespalten

BeitragThema: Re: Der Untergrund   Mo 07 Feb 2011, 21:33

"Ihr habt sie gehört", sagte Nicholas lächelnd. "Bringt sie weg." Er nickte den zwei Männern hinter seinem Stuhl zu, die Gyl sanft anhoben und wegbrachten. Nach wenigen Minuten hatte man sie in ein Bett gebracht, das ein paar Gänge entfernt lag.
"Also, Fagun", sagte Katharina mit einem gefährlichen Lächeln. "Ich schätze, du bist dir darüber im Klaren, dass wir wissen, was mit dir passiert ist. Kannst du uns vielleicht eine Begründung dafür liefern? Angeblich sollst du dich so angehört haben." Fagun lächelte ein wenig verkniffen. Er hatte ja schon geahnt, dass das nicht unbeobachtet bleiben würde. "Nun... Wirklich sicher bin ich mir auch nicht. Aber ich denke, es hat etwas mit meiner Familie zu tun. Nach dem, was ihr mir erzählt hattet, war auch irgendwo ein Dämon. Irgendwann musste das Blut ja durchbrechen." Oisin musterte Fagun interessiert. "Interessant...", lächelte er. "Du hast zwar keine Kontrolle darüber, aber vielleicht könntest du mir einem kleinen Problem mit einem anderen Dämonen helfen..." "Vergiss es", knurrte Fagun. "Ich habe meine eigenen Probleme." "Mit der Kleinen, was? Sie ist schon süß... Gefährlich süß, wenn man bedenkt, wer ihr Vater ist. Und du sollst dich sogar mit ihm angelegt haben." "Ich bin zäh", gab Fagun nur zurück. "Und ich brauche jetzt auch etwas Ruhe. Wenn ihr mich also entschuldigt..." "Geh nur", lächelte Nicholas. Fagun nickte dankbar, zog sich dann zurück - nicht weit von Gyl entfernt, nur ein oder zwei Zimmer. Dort ließ er sich auf das Bett fallen und schlief sofort ein.
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Gesinnung: Neutral
Rasse: Mystral/Dämon
Stimmung: Unruhig

BeitragThema: Re: Der Untergrund   Di 08 Feb 2011, 14:37

Gyl war froh in einem bequemen Bett zu liegen. Sie könnte ein wenig schlafen... Die Erniedrigungen, Demütigungen und diese Unruhe vergessen. Jedoch vertraute sie dieser Ruhe nicht ganz, die in ihrem Zimmer herrschte. Damit meinte sie nicht, dass sie Angst hatte, dass jemand hier sein könnte... Viel mehr war sie beunruhigt, ob Oisin sich wirklich daran hielt, was man besprochen hatte. Vielleicht widersetzte er sich den anderen einfach? Sie würde sich nicht wehren können, vielleicht um Hilfe schreien, aber dann wäre es auch schon zu spät. Oisin würde man diese Tat verzeihen, immerhin war sie ja nur eine Fremde. Man würde ihn vielleicht sogar als den Guten sehen, denn er hatte die Chance beim Schopfe ergriffen. Auch wenn Gyl unklar war, wie dieser Typ denken könnte, dass man an ihr großartig Rache nehmen könnte. Immerhin wurde sie quasi von ihrem Vater entführt. Oder wusste er das nicht? Gyl bezweifelte dies. Aber schließlich schlief sie doch ein, denn die Müdigkeit übermante sie. Wenn sie aufwachte... vielleicht.. würde sie sich wieder etwas mehr bewegen können, etwas mehr von ihrem Körper spüren. Innerlich dankte sie Fagun und schlief ein.
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Fagun




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Stimmung: Zwiegespalten

BeitragThema: Re: Der Untergrund   Di 08 Feb 2011, 21:28

[...]
Fagun wusste nicht, wann er wieder aufstand. Auf jeden Fall hatte er eine Weile geschlafen, und jetzt fühlte er sich wieder etwas besser - auch wenn ihm beinahe alles wehtat. Er sollte besser nach Gyl sehen... Er traute den Herren der Winde zwar soweit, dass sie sie in Ruhe ließen, aber nicht, dass es ihr unbedingt wieder gut ging... Langsam schlurfte er aus seinem Zimmer heraus, ging zu Gyl herüber. Er hielt es nicht für nötig, anzuklopfen - erstens sollte Gyl noch schlafen, zweitens... war es einfach nicht Faguns Art. Also trat er in das Zimmer, sah sich kurz um. Gyl lag dort, schien zu schlafen. Auf einem Stuhl neben ihr lag ein sauber geschnürtes Paket, darauf Gyls Zylinder - er sah aus wie neu. Fagun konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Die Herren der Winde hatten eben überall ihre Leute - was der Darkari aber wusste. Und das in dem Paket war sicher die neue Kleidung vom Schneider... Niemand - außer vielleicht Oisin - wollte sie schließlich nackt herumlaufen lassen, sie dadurch beschämen. Fagun blieb einfach in der Tür stehen, sah auf Gyl herab. Seine Sense trug er noch immer auf dem Rücken, während Gyls Florett verschwunden schien - jedenfalls war es nicht in diesem Zimmer. Sicher würde Gyl es später zurückerhalten...
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Stimmung: Unruhig

BeitragThema: Re: Der Untergrund   Di 08 Feb 2011, 22:01

Unbewusst reagierte die Halbdämonin auf den Besuch. Sie wurde wach und blinzelte in die Welt hinaus. Als sie Fagun sah, war sie erleichtert, denn er würde ihr bestimmt nichts antun. "Hey, morgen... oder Mittag?", murmelte sie etwas verschlafen. Sie brachte es sogar fertig einen Arm leicht anzuheben und war froh darüber etwas wiedererlangt zu haben. "Geht es dir wieder besser? Und könntest du vielleicht so nett sein und mir den Zylinder aufsetzen? Ohne den fühle ich mich so.. nackt. Außerdem: Wer hat ihn hier her gebracht?"
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Fagun




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Gesinnung: Gut & Böse
Rasse: Darkari
Stimmung: Zwiegespalten

BeitragThema: Re: Der Untergrund   Mi 09 Feb 2011, 13:49

Fagun trat langsam näher an Gyl heran. "Falls es dir nicht aufgefallen ist", brummte er. "Selbst mit dem Ding bist du nackt." Er nahm den Zylinder von dem Paket und stellte ihn auf Gyls Haaren ab. "Und wie er hierher kommt..." Fagun zuckte mit den Schultern. "Durch die Tür, nehme ich an. Mehr kann ich dir auch nicht sagen. Sie sind eben überall. Finden und wissen alles. Frag mich nicht, wie sie das machen." Obwohl es eigentlich klar sein sollte - Spione, Bettler, Beobachter. All das. "Und sonst? Ich schätze, du solltest bald aufstehen. Man lässt sie nicht lange warten."
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Gyl




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Gesinnung: Neutral
Rasse: Mystral/Dämon
Stimmung: Unruhig

BeitragThema: Re: Der Untergrund   Mi 09 Feb 2011, 13:55

"Aber ich fühle mich nicht mehr nackt." Gyl streckte Fagun die Zunge heraus und stellte befriedigt fest, dass das zumindest auch schon ging. Wo sie auch schon beim nächsten Thema war. "Also das mit dem Aufstehen dürfte sich zumindest noch heute etwas... schwierig gestalten.", druckste sie herum und dann sah sie zu ihren Beinen, die sich unter der Decke abzeichneten. Es war schon verdammt nervig. Wie konnte das Schicksal nur so grausam sein? Immerhin hatte sie nun schon so viel durchgemacht und dann so etwas? Wie soll man denn unter diesen Umständen lange die Würde oder den Stolz behalten? Es wurde ja jetzt schon ziemlich schwierig. Zumindest konnte sie ihre Beine bewegen, einigermaßen. Das mit dem Stehen und Gehen könnte aber noch länger dauern.
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Fagun




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Rasse: Darkari
Stimmung: Zwiegespalten

BeitragThema: Re: Der Untergrund   Mi 09 Feb 2011, 14:05

Hm... "Was ist denn überhaupt passiert?", fragte Fagun - so ganz hatte er das ja nicht mitbekommen. Nur, dass Gyl sich jetzt scheinbar kaum noch bewegen konnte - wieso auch immer. Und dann war natürlich noch die Frage - würden sie warten oder musste Gyl wieder getragen werden? Am Ende lag das wohl in der Hand Nicholas', Oisins und Katharinas. Das war ihre... Heimat? Nein, das war das falsche Wort... Ihre... Zuflucht, also machten sie hier auch die Regeln. Es war beinahe eine Art Zwischenwelt - die Gesetze der Stadt oder der Kirche galten hier nicht.
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Der Untergrund

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