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 Die Straße

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Akagitsune




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BeitragThema: Re: Die Straße   Di 10 Aug 2010, 21:21

Er hatte sich so viel Mühe gegeben groß zu werden, und jetzt sollte er einfach wieder klein werden? Ok, er musste zugeben er mochte die andere Form auch lieber. Groß fühlte er sich immer so... plump, aber wenn er normal war, war er viel filigraner, flinker, geschickter und beweglicher. Ein kleines Feuer und er war wieder normalgroß. Wenn sie wollte könnte sie ihn jetzt tragen, aber wenn sie irgendwann ko war oder einfach nichtmehr laufen wollte, würde er sich revanchieren und würde sie tragen.
Sie waren nichtmehr in der Stadt und für ihn war es normal auf dem Land ein Fuchs zu sein. Leider würde sie ihm so alles erzählen können was sie wollte, ohne das er wiedersprechen konnte. Abgesehen von einem Jaulen, Knurren oder Nicken würde er so nicht viel zu einem Gespräch beitragen. Das war einer der Nachteile der Fuchsform.
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Prisma




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BeitragThema: Re: Die Straße   Mi 11 Aug 2010, 07:23

"Komm auf meinen Arm, dann können wir weiter." Sie lächelte. "Auch wenn du als Fuchs nicht sprechen kannst verstehe ich dich auch so, ich meine ich bin eine Waldelfe. Ich war früher oft bei Großmutter und sie hat mir alles mögliche gezeigt. wie ich mit Tieren sprechen kann, wie eine Weltmeisterin auf Bäume zu klettern..." Sie lachte kurz. "Außerdem hab ich mich auf die Heilkunst spezialisiert und kann Verletzungen und Schmerzen heilen, aber am liebsten eigne ich mir neue Fähigkeiten an. "Prisma schwieg kurz dann aber sprach sie weiter. "Was du aber wissen musst ist, dass meine Oma weiß, wenn wir den Wald betreten und uns "Begrüßen" wollen. Nur schade dass es kein einfaches Händeschütteln ist. Naja.... Sie hat ihre eigene Art mich zu begrüßen. Buhuuu ich will gar nicht wissen was sie sich dieses mal ausgedacht hat. Das letzte Mal als ich sie besucht habe, ließ sie einen riesigen Balken vor meinem Gesicht auftauchen, mehrere kleine Fallen und dann...", an dieser Stelle hörte die Elfe auf ihm zu erzählen was geschah. Stattdessen entschied sie sich dafür, ihn das selbst erfahren zu lassen.
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BeitragThema: Re: Die Straße   Mi 11 Aug 2010, 10:31

Eigentlich sträubten sich bei Ákos sämtliche Federn, wenn er solche Sachen hörte wie falscher Glaube oder Fehler in Glaubensfragen. Sicher, der Mönch würde seine Gründe haben, wenn er alle Götter anbetete und er hatte deutlich gemacht, dass er von Gewalt während der Mission nichts hielt, aber seine Ansichten gingen schon etwas gegen die Überzeugung des Kriegers. Der Schwarzhaarige wäre wohl definitiv der schlechteste Missionar aller Zeiten geworden. István dagegen verstand die Beweggründe des Magiers. "Die Götter alle gemeinsam ergeben ein Gesamtbild, ohne dass diese Welt wohl nicht existieren könnte. Doch ist der eine Gott ohne den anderen nichts. Ich muss Euch rechtgeben, Otomo. Für unser Volk ist der Gott der Luft von ganz besonderer Bedeutung, schließlich ist der Wind unsere Straße, der Sturm unser Begleiter." "Jaaa, wenn man nicht grad unter chronischer Flügellahmheit leidet, nicht wahr, Bruderherz?" grinste Ákos daraufhin nur frech. Er war schon immer der Stärkere und auch Ausdauerndere von ihnen gewesen. So richtig gestört hatte das keinen von beiden. István hatte andere Stärken, um die er auch wusste. Mehr als einen giftigen Blick hatte auch nicht übrig, auch wenn man ihm ansah, dass er schon ein Lächeln unterdrückte. "Wie auch immer, jedenfalls ist es nicht so, dass wir nicht auch an die anderen Götter glauben, sie sind nur einfach nicht so vordergründig für die Dakari wie es Indrassil ist. Es war vielleicht etwas unglücklich von Ákos formuliert, als er meinte, wir glaubten nur an ihn. Besser wäre es zu sagen, wir stellen ihn in den Vordergund unseres Glaubens und richten an ihn unsere Gebete" Ákos hob kurz den Kopf und wäre er ein Hund, hätte er die Ohren gespitzt, während er in die Graslandschaft sah. Er meinte, dort jemanden gesehen zu haben, aber es konnte auch eine Täuschung sein, die aus der langen Reise resultierte. Kam auch bei einem erfahrenen Jäger wie ihm vor. "Sag mal, Gebetsbruder, kommt man bei den ganzen Gottheiten nicht durcheinander? Ich bin ja schon froh, dass ich mir den einen merken kann, wie schaffst du es, die Gebete für alle zu kennen?" István schmunzelte daraufhin nur, behielt aber den scharfzüngigen Kommentar vorerst für sich.
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BeitragThema: Re: Die Straße   Mi 11 Aug 2010, 14:26

Ryu hörte ihr aufmerksam zu. Doch als sie dann plötzlich aufhörte, war er verwundert. /Hey!/ Er tippte sie mitseiner Pfote an. /Weitererzählen!/ Mit bittenden Augen schaute er sie an. Aber wie es aussah wollte sie nicht weiter erzählen. Gerade war es doch interessant geworden. Sollte er versuchen etwas zu sagen? Vielleicht sollte er ihr von den Wesen erzählen die er in einiger Entfernung roch. Dann konnte sie entscheiden ob sie an ihnen vorbei laufen wollte oder nicht. Ihm war es egal, er war ein einfacher Fuchs, jedenfalls konnte er so tun. Er stupste sie wieder an und versuchte ihr mit Mimiken und Pantomime klar zu machen das er drei Personen ,Magie und etwas Vogelähnliches roch, was er nicht erkannte. Hoffentlich verstand sie ihn. Wenn nicht konnte er sich ja zurück verwandeln und es ihr einfach sagen.
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BeitragThema: Re: Die Straße   Mi 11 Aug 2010, 15:30

"Okay ich sags ja schon...", meinte sie. "Aber lach nicht ich war damals noch sehr klein. Ein Wunder dass ich mich noch an diese Sache erinnern kann."
"Bei deisen mehren Fallen war auch eine dabei die mich kopfüber an einem Baum hängen ließ. Oma kam dann nach mehrern Stunden zu mir als ich kopfüber und heulend an diesme Buam hing. Ich schrie Omiiii hilf mir runter. Aber sie sagte nur helf dir selber sonst wirst du nie etwas alleine können.... Zwei Tage später hatte ich mich befreit und bin zu ihr gelaufen. Das einzige was sie dazu zu sgen hatte war: Das muss schneller gehen. Und haut mir mit ihrem Holzstock auf den Kopf. Das hat total wehgetan. Ich hoffe sie macht das nicht nochmaaaal."
Jammerte Prisma. "Ich finde sie nämlich irgendwie unheimlich..."
"Was soll das denn werden...?", Skeptisch betrachtete sie den orangen kleinen Fuchs der seltsame Bewegungen machte.
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BeitragThema: Re: Die Straße   Mi 11 Aug 2010, 16:42

Als Prisma die Storry erzählte, kicherte der Fuchs leise. Die Geschichte klang total witzig.
Doch als sie nich verstand was er ihr sgen wollte lies er die Ohren hängen. Elegannt sprang er von ihrem Arm und in kürze stand wieder der Ryu in Menschenform vor ihr. "Hast du nicht vorhin gesagt du würdest Tiere verstehen, auch wenn sie nicht sprechen können? Aber egal, ich habe dir nur versucht klar zu machen, das da vorne drei Typen sind und das sie nach Magie und Vögeln oder so riechen."
Er schaute auf den Weg den sie schon zurück gelegt hatten. Sie hatte ihn die ganze Zeit getragen. "Wenn du willst, kann ich dich jetzt tragen." fragte er und grinste.
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BeitragThema: Re: Die Straße   Mi 11 Aug 2010, 17:05

"Ich verstehe dein Gefühl und deine Gedanken. Aber doch nicht unsinniges Herumgefuchtel." Prisma lachte laut. Er sprach von irgendwelchen Typen, Magie und Vögeln. "Achso die meinst du, ich hab die auch schon bemerkt." und grinste ihn an.
Als er jedoch zurückschaute drehte auch sie sich um und er fragte ob er sie jetzt tragen sollte. "Wenn du möchtest."
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BeitragThema: Re: Die Straße   Mi 11 Aug 2010, 20:30

"Also gut" sagte Ryu und grinste. Das schwerste an der ganzen Sache war eigentlich das verwandeln. Also konzentrierte sich Ryu und explodierte. Jetzt hatte es auf Anhieb geklappt. Der große Fuchs ging mit Absicht etwas in die Knie und zeigte ihr mit einer Kopfbewegung das sie aufsteigen sollte. Er hatte zwar noch nie jemanden auf seinem Rücken sitzen lassen, aber er war sich sicher, das es einfacher war als sie als Mensch zu tragen. Gespannt wartete er darauf das sie Aufstieg, damit er loslegen konnte.
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BeitragThema: Re: Die Straße   Do 12 Aug 2010, 12:45

Prisma ging auf Ryu zu und setzte sich auf seinen kuscheligen Rücken. Sein Fell war genauso weich wie dass an seinen Ohren. /Hier könnte ich glatt drauf einschlafen so gemütlich ist das hier./ Mit einem kleinen Ruck stand Ryu wieder ganz auf seinen vier Pfoten und es ging weiter. Prisma kramte in ihrer Tasche nach einem der Bücher. Als sie das richtige fand holte sie es heraus und ließ es wieder in seine ursprüngliche Größe zurückverwandeln. Dann schlug sie das Buch auf und fing an darin zu lesen, schließich braucsie sich jetzt nicht mehr daruaf zu konzentrieren zu stolpern oder gar hinzufallen. Jetzt hatte sie die Ruhe zu lesen. /Vielleicht kann ich mir durch die Bücher neue Fähigkeiten aneignen/. Fröhlich lächelte sie vor sich hin und genoss den Weg zum großen Wald, der noch vor ihnne lag.
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BeitragThema: Re: Die Straße   Do 12 Aug 2010, 19:18

Otomo nickte. Er konnte verstehen, dass die Darkari nur diesen Gott wirklich verehrten - solange sie der Meinung war, dass es die anderen gab, war das ja auch in Ordnung für ihn. "Oh, es ist nicht nötig, sich für alle Gebete zu merken. Ein Gebet sollte von der Situation abhängen, wenn man immer das gleiche betet... Dann wird es irgendwann eine Gewohnheit. Und so sollte es nicht sein. Natürlich spreche ich morgens, mittags und abends zu den Göttern, aber es ist nicht immer das gleiche. Wer wirklich glaubt, sollte so handeln. Während Otomo so sprach, klang es beinahe wie eine Predigt. Aber so war er nun einmal - fast schon fanatisch religiös.
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BeitragThema: Re: Die Straße   Do 12 Aug 2010, 19:45

Nach kurzem Schweigen hörte man ein weiteres von den kehligen und erstaunlich melodiösen Lachen und wieder schlug er kräftig Otomo auf den Rücken. "Ich mag dich, Gebetsbruder, ich mag dich. Du bist in Ordnung" Obwohl es eher selten war, dass dem Dakari mit den dunklen Schwingen jemand wirklich von vornherein unsympathisch war. Er war immer offen gegenüber anderen und schloss schnell neue Freundschaften. Viele leute mochten seine fröhliche Art. István hielt sich eher im Hintergrund, war verschlossener und so war es auch jetzt. Als Ákos dem Mönch seine Sympathie offen bekundete, zog er die Augenbrauen zusammen. Manchmal störte ihn diese offene Art seines Zwillings. Misstrauen kannte dieser nicht. Und auch wenn Otomo eigentlich vertrauenswürdig schien - wenn man schon einem Mönch nicht vertrauen konnte, wem dann? - trotzdem blieb István etwas dezenter im Hintergrund. Aber seine Worte ergaben Sinn. Für viele war der Glauben Alltag geworden. Etwas, dass auch der Magier nicht ganz verstand. "Weißt du, es sollte mehr Leute wie dich geben, heiliger Kollege. So konsequent will ich mal sein, dreimal täglich zu den Göttern zu sprechen. Ich glaube, Indrassil würde sich wünschen, dass ich mich mal öfter melde. Ich bin kein sehr guter Glaubender, aber es reicht für den Hausgebrauch. Na wer weiß, jetzt wo wir mit einem Geweihten reisen, werd ich vielleicht auch noch lernen, die Götter mehr zu schätzen. Jedenfalls - du bist in Ordnung" Ákos grinste offen und streckte die Flügel etwas.
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Akagitsune




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BeitragThema: Re: Die Straße   Do 12 Aug 2010, 20:50

Prisma sollte aufpassen, sonst fiel sie noch herunter. Ryu hörte auf zu schnüren und lief schneller, und schneller, und schneller. Bald jagte er über den Weg und hinterließ eine kleine Staubwolke. Ja, er konnte es einfach nicht lassen. Er rannte für sein Leben gerne. Um noch schneller zu sein, sprang er vom Weg ab und rannte durch das hohe Gras. Es war ein wundervolles Gefühl. Er jagte durch die Wiese, fühlte die Erde unter seinen Pfoten und den Wind im Fell. Er wusste die Richtung zum Wald und lief snurstacks gerade darauf zu. Manschmal schien es sogar so als könne er den Waldrand sehen, aber wahrscheinlich war es nur Einbildung. Ein wenig würde es noch dauern, bis sie dort ankamen.

Prisma, Ryu>>>der Waldrand
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BeitragThema: Re: Die Straße   Do 12 Aug 2010, 21:42

Otomo zuckte leicht zusammen, lächelte dann aber ein wenig gezwungen. Er mochte es nicht so gerne, wenn man ihn so behandelte, aber so schlimm war es nun auch nicht. Und diese Namen, die Ákos ihm immer gab... Auf Dauer nervte das doch ein wenig, aber dennoch war der Darkari ihm ebenfalls sympathisch. "Freut mich. Aber ich glaube, wir haben die Stadt gleich erreicht." Der Mystral wies auf die Stadt aus weißem Marmor, die sich vor ihnen erhob. Und weit war es nicht mehr, schnell hatten sie diesen Ort erreicht.

Otomo, István, Ákos >>> Alestiria
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Syphena




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BeitragThema: Re: Die Straße   Do 14 Okt 2010, 20:17

Nach einem langen Marsch kamen nun endlich die Umrisse einer Stadt in Sicht, Syphena war sich ziemlich sicher, dass sie Alestiria, die Hauptstadt des Landes sein musste. Eigentlich hatten sie ja genau in die entgegengesetzte Richtung gewollt, sie und die zwei eher schwer beladenen Zwillinge, doch sie waren wohl falsch abgebogen. Doch da ihre Vorräte zu neige gingen und sie an einem sicheren Ort übernachten wollten, war ihnen auch Alestiria recht. Die Zwillinge, die erst einige Zeit später erkannten, dass sie gerade in die falsche Richtung gingen, fragten synchron:" Wollten wir nicht nach Enynn?" Die langhaarige Frau, die einige Meter vor ihnen ging, wandte sich während des Gehens zu den Geschwistern um und meinte:" Nein, wir sind schon richtig hier, habt ihr wieder nicht zugehört? Ich habe gesagt, wir gehen jetzt in Richtung Süden, zur Hauptstadt." Der in einen schwarzen Mantel gekleidete Zwilling meinte:" Nein, du hast gesagt, wir gehen nach Enynn, diese Hafenstadt." Der Zwilling in einem Gewand, das wohl dem eines jungen Pristers gleichen sollte, fügte noch hinzu:" Und außerdem liegt Alestiria im Norden, Syphe." Die blonde Diebin blieb nun vollends stehen, blickte die beiden Zwillinge mit einem vernichtendem Blick an und meinte:" Ich habe gesagt, wir gehen zur Hauptstadt und die liegt im Süden, nirgendwo anders, habt ihr mich verstanden?" Nyala & Impala nickten, das Mädchen wollte gerade wieder etwas sagen, da fügte Syphena hinzu:" Und jetzt nichts mehr dazu, wo wir hingehen, anstatt darüber zu diskutieren, solltet ihr lieber wachsam sein Brüderchen & Schwesterchen, denn hier treiben sich manchmal echt zwielichte Typen rum und ich kann ja im Gegensatz zu euch schnell verschwinden, aber ihr seid ja ein lahmer Haufen und wer weiß was sie mit zwei so niedlichen Kindern anstellen ... ?" Die Diebin wandte sich wieder nach vorne, ein kaum sehbares Grinsen breitete sich auf ihren Lippen aus, diese Kinder waren zwar zwei Nervensägen, aber es war jedes Mal ein Spaß, sie zu verunsichern. Die Zwillinge schauten nun etwas nervös in der Gegend herum, sahen sich jeden Busch zweimal an, hielten aber trotzdem ihr Tempo. Die Diebin seufzte beinahe erleichtert, da sie nun endlich eine Beschäftigung hatten. Auch wenn es Nyala & Impala schon taten, blickte Syphena doch ab und zu nach links und rechts, denn Vertrauen in die Zwillinge war zwar gut, aber Kontrolle war besser. Sie wünschte sich beinahe, dass sie zumindest ein Amateur - Räuber angreifen würde, da sie zu gerne die Auswirkungen der beiden 'Revolver' oder wie die Maschina aus dem Söldnerlager genannt wurden sehen wollte. Sie hatte Impalas Schusswaffe schon einmal auseinandergelegt, sie auch schon an leblosen Objekten erprobt, soch die Auswirkungen bei einem Menschen oder menschenähnlichen Wesen waren ihr noch schleierhaft. Es würde wohl Schaden anrichten, doch ob das reichte, um einen Menschen zu töten? Von der Lautstärke her schien es ja eine Höllenmaschine zu sein ... In Gedanken versunken schlenderte die Diebin weiter, hinter ihr die Zwillinge, Nyala mit einem in Tücher gewickeltem, großen Paket und Impala mit einem Rucksack, fast so groß wie er selbst, der ihren Proviant und sonstiges Zeug enthielt. Beide hatten sie die Revolver griffbereit, aber unter der Kleidung versteckt, denn wer wusste schon, wer oder was ihnen auf ihrem Weg bis in die Hauptstadt begegnen würde?
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Avnas




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Rasse: Dämon
Stimmung: Normal

BeitragThema: Re: Die Straße   Fr 15 Okt 2010, 12:22

--- Restart ---


Avnas ging über die Straße. Er hatte es nicht eilig, hatte kein bestimmtes Ziel. Er hatte jetzt ja nach diesem komischen Mischlingsjungen und seinem dämonischen Begleiter auch seinen eigenen Meister umgebracht... Und damit war er wieder einmal frei. Avnas' graue Haare fielen über seine verschiedenenfarbigen Augen, energisch strich er sie zurück. Vielleicht sollte er doch die Form wechseln... Aber mit dieser hier kam er so schön klar. Sie wirkte noch am normalsten - bis auf die Augen - sie konnte man in der Öffentlichkeit und er konnte sich zur Wehr setzen, ohne gleich die Form wechseln oder Chaos anrichten zu müssen.
Avnas achtete nicht wirklich auf die Straße, sah auf seine Füße - er würde schon früh genug merken, wenn ihm jemand entgegen kam. Außerdem könnte man ja auch ihm ausweichen - es war ja nicht so, dass er für alles verantwortlich war. Gerade kam ein Windstoß von hinten, brachte Avnas' Haare wieder durcheinander - um genau zu sein, er wehte sie ihm ins Gesicht, sodass der Dämon nichts mehr sah. Und prompt - wie könnte es anders sein? - lief er in jemanden hinein, während er noch versuchte, wieder klare Sicht zu bekommen. "Pass doch auf", knurrte er, während er sich wieder aufrappelte.
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