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 Die Wiesen

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Tohru




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Rasse: Elfe
Stimmung: Aufgewühlt

BeitragThema: Re: Die Wiesen   Fr Jul 16, 2010 3:10 pm

Tohru nickte leicht. Natürlich... Es gibt ja verschioedene Ansichten für das Leben nach dem Tod. "Ich hoffe, dass ich Sophia irgendwann wiedersehen kann. Es ist das einzige worauf ich noch hoffen kann.", sagte sie und lächelte Karian leicht an. "Aber jedem den seinen Glauben. Ich für meinen Teil halte Kirche für überflüssig. Und Priester für geisteskrank..."
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Karian




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Gesinnung: Eher Böse
Rasse: Elf
Stimmung: Verwirrt

BeitragThema: Re: Die Wiesen   Fr Jul 16, 2010 3:13 pm

Wer war Sophia? Karian blinzelte etwas auf. Fragen würde er nicht, nein. "Und wie die es sind... Überflüssig und geisteskrank. Das kann nicht normal sein, irgendein komisches Wesen anzubeten, dass sich nie blicken lässt." meinte er dafür an. Kirche... Widerlich! Gegen die hatte sich in ihm ja auch ein gewisser Hass ausgebreitet, der noch fast gänzlich vorhanden war. Aus dem Grunde heraus blitzten seine Augen vor Hass auf.
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Tohru




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BeitragThema: Re: Die Wiesen   Fr Jul 16, 2010 3:20 pm

"Ja.", entgegnete Tohru. "Man meint doch, dass solch ein Wesen dazu da ist den Gläubigen zu helfen, aber wie soll es das machen, wenn es sich nicht blicken lässt? Noch eine gute Idee die da hinter steckt kann es ausgleichen, dass man nicht da ist, wenn man sie braucht. Ich meine: Vielleicht giobt es sioe ja. Aber das heißt noch lange nicht, dass sie angebeten werden müssen. Wenn sie etwas gutes tun, dann schon. Aber kurz aufzutauchen und dann nichts zu machen ist nicht das was man von einem Gott erwartet."
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Karian




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Gesinnung: Eher Böse
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Stimmung: Verwirrt

BeitragThema: Re: Die Wiesen   Fr Jul 16, 2010 7:32 pm

Je mehr sie davon sprach, desto mehr Hass entstand in Karian. Und die Götter sollten doch für jeden einen Plan haben, nicht? Sein Plan war wohl gewesen, zu leiden. Dafür revanchierte er sich noch. Er hatte gelitten... Die Götter sollten am liebsten auch leiden! Nur war das nicht zu bewerkstelligen... Leider... Karian schwieg, aber der heimgekehrte Hass war deutlich anzusehen. Alte Emotionen... Sie waren ihm irgendwie noch immer Willkommen! Karian legte seine Handflächen auf das Gras. Er wusste bereits, das ein Zauber kommen würde. Und irgendwie ahnte er auch, was. Nach ein paar Sekunden löste er die Hände wieder vom Boden. Die berührten Stellen waren abgebrannt. Völlig frei vom Grünzeug. Nur angekokeltes und Asche war da zu sehen, wie eine schwarze Stelle in der Erde.
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Aramil Galanodel




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Stimmung: Verschmelzen ihre Seelen

BeitragThema: Re: Die Wiesen   So Aug 01, 2010 5:45 pm

<<<< Zerith

"Wo zum Teufel bin ich ?"
rief Thorgrimm laut und sah sich um wo was Phönix und warum Blieb die Stimme von Aramil aus."Ah auch wach" sagt jemand in der nähe, Thorgrimm sah sich um und sah niemanden erst dann begriff er das es Aramil war der gesprchen hatte. Was ist passiert ?fagte Thorgrimm Aramil.
"Der Vulkan ist ausgebrochen als wir schliefen sogar ich schlief wie wurden von Phönix hierher gebracht. An mehr kann ich mich nicht erinnern!". "hmm wie sollten in die Stadt gehen und was essen und ein Bett für die Nacht suchen."

>>>>Alestiria , Die Parkanlagen
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Tohru




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Stimmung: Aufgewühlt

BeitragThema: Re: Die Wiesen   Mi Aug 04, 2010 11:47 am

Tohru sah, was sie da eigentlich angerichtet hatte. Sie setzte sich auf und dann umarmte sie Karian. Sie wusste nicht, ob sie das bisher schon einmal gemacht hatte, aber jetzt war ihr danach. "Aber weißt du was?", flüsterte sie leise. "Wir lassen uns nicht unterkriegen. Egal, was die Götter für uns meinten vorherzubestimmen, so können sie nicht alles machen. Wir sind Herr über unser Lebwen und darüber wie es aussehen mag. Und weißt du noch was? Ich bin mir ganz sicher, dass wir das Beste aus dem uns geschenktem Leben machen werden. Wer weiß schon, ob es nicht das letzte ist?"
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Karian




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Gesinnung: Eher Böse
Rasse: Elf
Stimmung: Verwirrt

BeitragThema: Re: Die Wiesen   Mi Aug 04, 2010 11:56 am

Karian wirkte überrascht, als sie ihn umarmte. Seit Jahren hatte das niemand mehr gewagt. Der eben noch eingekehrte Hass dämmte sich bereits wieder ein. Der Elf überdachte ihre Worte. Da steckte Sinn hinter... Sinn, der sich seinem Verstand nicht verschloss aufgrund seiner bisherigen Lebensweise. Karian nickte schlussendlich. Der Hass war schon abgeklungen. Teils der Umarmung zuschulde, teils der kleinen Rede. "Ich glaub', du hast recht." murmelte er leise und sah Richtung Boden.
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Tohru




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Stimmung: Aufgewühlt

BeitragThema: Re: Die Wiesen   Mi Aug 04, 2010 12:05 pm

Als Tohru merkte, dass sich Karian scheinbar beruhigt hatte ließ sie wieder von ihm ab und lächelte ihn an."Dies ist UNSER Leben und nicht das von irgendeinem Gott. Wir entscheiden, ob wir in eine Stadt gehen wollen oder doch lieber in den Wald und andere Länder entdecken. Wir selbst.", meinte Tohru noch und dann ließ sie sich wieder ins Gras fallen. "Weißt du... Manchmal frage ich mich, was nach dem Tod kommt und dann wieder ist mir klar, dass es mich im Moment kein bisschen zu interessieren hat. Nein.. es hat mich zu interessieren wiwe ich überlebe und nicht, was passiert, wenn ich es nicht schaffe."
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Karian




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Gesinnung: Eher Böse
Rasse: Elf
Stimmung: Verwirrt

BeitragThema: Re: Die Wiesen   Mi Aug 04, 2010 12:15 pm

Ob sie das wirklich selber entschieden? Oder sie das nur glaubten? Karian wusste es nicht. Und für den Jungen war es auch viel zu schwer, drüber nachzudenken. "Hm..." machte er leise. Langsam blickte Karian wieder auf. Der Tod... Faszinierend war er irgendwie. Und bisher Karians einzige Zuflucht in anderer Weise gewesen - Er wollte alle aus Irialis tot sehen. Mit der Zeit geriet das nun ins Schwanken. Tohru war jetzt auch seine Zuflucht... Da brauchte er den Tod derzeit nicht mehr. "Vielleicht hab ich für mein Alter schon zuviel über den Tod nachgedacht... Den Tod der anderen." murmelte Karian hin und schloss leicht die Augen.
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Lyskra




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BeitragThema: Re: Die Wiesen   Do Aug 12, 2010 5:30 pm

Baphomet, Lyskra >>> Martkviertel

Es war nicht einfach sich mit Karren durch die ganzen Leute zu quetschen. Das Tempo der beiden litt sehr darunter. Der Hauch der Dämmerung war schon langsam am Himmel zu erkennen. Sie wusste nicht wie lange sie heut auf dem Markt gesessen hatte, wie lange sie zum Schmieden gebraucht hatte oder in der Stadt unterwegs war. Es war ihr auch egal, schließlich hatte sie ja alle Zeit der Welt.

Die Wiesen waren ein weites offenes Feld. Der Wind streichte Lyskra durch das Haar, welches nicht von ihrer Kappe bedeckt wurde. Es war angenehm hier. Das würde sich jedoch gleich ändern, wenn sie mit der Arbeit begann, die garantiert kein Zuckerschlecken werden würde. An einer geeigneten Stelle, wo rundum nichts sonst als Wiese war, stellte sie den Karren ab. Dach und Türwand öffnete sie diesmal jedoch nicht, ging nur hinein und kam, etwas herausrollend, wieder raus. Es war eine runde Steinplatte, nicht sonderlich groß, dafür aber verdammt schwer. Sie zu rollen, war für Lyskra jedoch nicht all zu schwierig. Anheben könnte sie die Platte nicht.

Ein paar Meter weit vom Wagen entfernt lies sie die Platte dann flach auf den Boden fallen. "Ich denke Du brauchst keinen Ofen und für meinen Wagen ist es doch wesentlich sicherer hier draußen das Feuer zu machen, hab ich recht?", sagte sie eine Bestätigung abwartend, bevor sie alles holte, was sie so brauchte. Dazu gehörte auch eine Gussform für Schmiedehammer. Ihr Vater hatte sie einst angefertigt. Das war wesentlich einfacher als die Form komplett selbst zu machen. So hatte sie eine Ausgangsform, die sie bearbeiten konnte. Das sparte Zeit, Mühe und Material. Solche Formen hatte sie für die meisten, handelsüblichen Waren wie gewöhnliche Schwerter. Bei Sonderwünschen legt sie jedoch selbst Hand an und formt den Rohlig, der nichtsweiter als eine Eisenstange ist, persönlich in Schwertform.

Hier jedoch ging es lediglich um einen Schmiedehammer. Das einzige schwierige daran war, ihm auch die Eigenschaften des magischen Feuers von Baphomet zu verleihen. Der Name klang irgendwie schon cool, fand Lyskra. Der Hammer des Baphomet, gefertigt vom Schmied mit dem magischen Händchen... Sie kicherte ein wenig, bei diesem Gedanken.

"Also... ich hab sowas noch nie gemacht, fremde Magie in meine Stücke eingebettet. Bisher war es immer meine eigene Magie, die ihnen ihre Macht verlieh... kannst Du auf dem Stein ein Feuer mit einer Temperatur von etwa 1500° C entzünden? Die Temperatur müsste natürlich konstant bleiben. Brauchst Du Brennmaterial oder sowas?", fragte sie. Lyskra wusste ja nicht wie seine Kräfte funktionierten, konnte er einfach so ein stetiges Feuer erschaffen, ohne daß es etwas zu verbrennen gab? Sie wusste es nicht, daher fragte sie lieber nach.

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Baphomet
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Rasse: Dämon
Stimmung: Gereizt

BeitragThema: Re: Die Wiesen   Do Aug 12, 2010 9:05 pm

"Vermutlich, ja", sagte Baphomet lächelnd, während Lyskra die Steinplatte aus ihrem Wagen holte. "Mach dich auf etwas gefasst, das wird nicht so... friedlich ablaufen, wie du vielleicht denkst." Er besah sich den Stein kurz. "Die Temperatur ist kein Problem, und Brennmaterial..." Baphomet hielt kurz inne, um seine inneren Reserven zu überprüfen. Er hatte nicht viel Feuer in letzter Zeit gebraucht, er hatte genug. "Es sollte genügen. Pass auf. Um mein Feuer in etwas zu bringen, muss ich mich auch ein wenig bemühen. Ich brauche viel Feuer." Baphomet trat einen Schritt zurück und öffnete eine Hand. Er hatte Zeit, also baute sich die Flamme langsam in seiner Hand auf und ließ es von dort auf seinen Körper übergehen. Nach etwa drei Minuten stand seine gesamte Gestalt in Flammen und begann, sich zu verändern. Die Flammen begannen, Baphomet zu verändern, seine Gestalt verzerrte sich - und wuchs. Schon vorher hatte er Lyskra überragt, jetzt jedoch war er etwa dreimal so groß wie sie. Hörner traten an seiner Stirn hervor, ein Schwanz wuchs ihm, seine Augen leuchteten in einem hellen Rot, das das Feuer noch überstrahlte. Nun war Baphomets Gestalt nicht mehr so schlaksig wie zuvor - sie war gewaltig und muskulös, auf seiner nackten Brust waren die Muskeln gut zu erkennen. "Es geht los", sagte er, und seine Stimme klang tiefer und bedrohlicher als zuvor - obwohl er sie nicht einmal so betonte. Der Dämon streckte beide Hände aus, ein blaues Feuer blitzte auf dem Stein auf - doch schnell merkte Baphomet, dass es viel zu heiß war, der Stein würde gleich schmelzen. Also drosselte er die Kraft. Flammen zuckten um seinen Körper herum. "Das Feuer tut dir nichts, solange ich das nicht will, keine Sorge", sagte er. Nun hatte der Stein die benötigte Temperatur, das Feuer loderte weiter. "Du kannst anfangen."

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"I'm so tired... Tired from the long years. I've seen so much... And I've killed so many. Was it wrong?"
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Lyskra




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BeitragThema: Re: Die Wiesen   Fr Aug 13, 2010 12:52 pm

Lyskra trat ein wenig vom Stein zurück, als Baphomet sie warnte, daß es nicht so friedlich ablaufen würde wie vielleicht gedacht. Sie sah zu wie sich der dürre Kerl, der zwar groß aber nicht sonderlich stark wirkte, in ein riesiges Monster verwandelte. Irgendwie war das schon furchteinflößend, aber Lys wusste ja oder glaubte zumindest, daß sie sich nicht fürchten musste. Sie stand nur da uns schaute zu.

Als er das Feuer für Bereit erklärte, hob sie den kleinen Schmelztigel auf. Es war ein langer Stab mit einer Schüssel an der Vorderseite. Er musste so lang sein, denn zu nah durfte man ja nie an den Hochofen heran, wenn er so heiß war. Dieses Feuer aber, kam Lyskra überhaupt nicht heiß vor, egal wie nahe sie ihm auch kam. Dennoch blieb sie ihm so fern wie nur möglich. Was wenn Baphomet einen Fehler machte, mal nicht aufpasste, dann wäre sie nur noch ein Häufchen Asche und das wollte man doch nach Möglichkeit vermeiden.

In der Schüssel befand sich Eisen, welches Lyskra hineingelegt hatte und nun im Feuer zu schmelzen begann. Das sonst so feste und starke Material glühte und wurde immer weicher, bis es zu einer Flüssigkeit zerschmolzen war. Lyskra konzentrierte sich so gut sie konnte darauf, daß das Feuer ins Eisen überging. Sie konnte nicht wirklich spüren ob es funktionierte. Noch nie war sie beim Schmieden von so viel Magie umgeben. Nun goss Lys das Eisen in die Form. Die Form tauchte sie dann ein eine große Wasserschale, um den Abkühlungsprozess des in der Form befindlichen Eisens zu beschleunigen.

Es dauerte dennoch ein paar Minuten, nach denen das vorher kalte Wasser nun angenehm warm war. Lyskra wusste nicht wie lange der Dämon das Feuer so halten konnte, sonderlich beeilen wollte sie sich trotzdem nicht, schließlich war das wichtigste doch, daß das Werk am Ende gelang und das erforderte höchste Konzentration. Lyskra öffnete die Form und holte den Hammerkopf heraus. Natürlich trug sie dabei Hitzefeste Handschuhe, schließlich war das Teil immernoch sehr heiß.

Nun galt es die grobe Form zu verfeinern, also wieder ab ins Feuer damit, nur so lange, bis das Eisen ein wenig weicher wurde, damit man es gut bearbeiten konnte. Während sie dies tat konzentrierte sie sich nicht nur darauf, das Feuer in dem Hammer zu binden, sondern auch auf das Endergebnis, was es letztendlich bewirken sollte. Was nützte es schließlich wenn das Feuer in der Waffe war und nicht heraus wollte? Langsam spürte sie tatsächlich Magie in dem Werkzeug, Magie die durch das magische Feuer drum herum stärker wurde. Selbst als sie es bearbeitete blieb sie dem Feuer nahe.

Ob es funktionieren würde wusste sie nicht, aber im Moment war sie zu aufgeregt, um überhaupt den Gedanken an das nicht Funktionieren zu zu lassen. Sie schmiedete einfach weiter, bis der Hammer die gewünschte Form hatte. Mit einem fröhlichen Blick sah sie zu Baphomet hinauf, um ihm zu zeigen, daß die Arbeit fertig war. Wie lange es gedauert hatte wusste sie nicht. Ihr kam es nie solange vor, wie es tatsächlich war, denn sie hatte ja die ganze Zeit zu tun. Dampf stieg auf, als sie den Hammer in den Eimer mit kaltem Wasser tauchte. Das war jedes mal der letzte Arbeitsschritt, bevor sie ihr "vom Schmied mit dem magischen Händchen" eingravierte. Dann erst war das Stück komplett fertig. Als es soweit war, hielt sie ihn hoch, wollte ihn ihrem "Assistenten" zeigen. Nur der Stiel fehlte noch, der aber Prompt am Hammerkopf befestigt wurde. Nun wo er fertig war, kam die Stunde der Wahrheit... würde er funktionieren?

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Baphomet
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BeitragThema: Re: Die Wiesen   Fr Aug 13, 2010 7:37 pm

Das Feuer wirbelte auf der Wiese umher, um Baphomet und auch um Lyskra herum, doch es verbrannte sie nicht - sie dürfte höchstens ein wenig Wärme spüren. Das Feuer auf dem Stein brannte unverändert, während der Dämon sich bemühte, einen Teil seiner Kraft in den Hammer zu stecken. Er konnte nicht leugnen, dass das ziemlich anstrengend war, aber er würde das noch ein wenig durchhalten, wenn es nötig war - ausgeruht, wie er war. Als Lyskra dann - endlich? - den Hammer hochhielt, ließ Baphomet das Feuer erschöpft zusammenfallen. Mit einem Mal brannte nichts mehr, nur die verbrannten Spitzen der Grashalme und der noch glühende Stein zeigten noch, was geschehen war. Langsam verwandelte Baphomet sich zurück, er nahm wieder seine menschliche Gestalt an. Mit einem Seufzer ließ er sich nach hinten in das Gras fallen. "Ich hab doch gesagt, dass es anstrengend ist...", murmelte er. "Für mich zumindest. Wenn du jetzt noch ein wenig warten kannst... Ich brauche eine Pause." Ohne Zweifel war Baphomet nach zwanzigtausend Jahren ein sehr machtvoller und erfahrener Dämon - aber Energie in einen Hammer zu schmieden, die dann auch noch freigesetzt werden konnte, war selbst für ihn beinahe zu kräftezehrend. "Ach ja, noch etwas", meinte der Dämon müde. "Ich weiß nicht, wie lange das Feuer hält. Vielleicht kannst du es nur ein paar Mal verwenden, ehe die Magie schwindet. Wenn das so ist, kann ich den Hammer jetzt sozusagen wieder mit Feuer aufladen - und zwar so, dass du ihn bis zu deinem Lebensende benutzen kannst. Aber vorher brauche ich Zeit..." Baphomet schloss seine Augen, doch er schlief nicht ein.

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BeitragThema: Re: Die Wiesen   So Aug 15, 2010 12:51 pm

Endlich verwandelte sich Baphomet zurück. Seine dämonische Gestalt gefiel Lyskra ganz und gar nicht, war einfach nur erschreckend. Erst als er zurückverwandelt war, sah man ihm seine Erschöpfung an. Auch für Lyskra war es anstrengend gewesen, aber weniger körperlich, schließlich war sie diese Arbeit ja gewohnt und im Gegensatz zu der Arbeit am Ofen, war es hier noch nicht einmal so heiß gewesen. Die starke Konzentration jedoch, verursachte im Nachhinein starke Kopfschmerzen. Noch nie hatte sie so viel Magie verspürt. Sie wirbelte durch das Feuer, so wie das Feuer um sie herum wirbelte. Sich dann noch auf einen einzigen kleinen Gegenstand zu konzentrieren und die Magie darin zu binden zehrte schon gewaltig an den Kräften.

Auch sie ließ sich auf das Gras fallen, lag jedoch nicht, saß nur und befestigte den Stiel so fest es ging. Baphomet meinte, das Feuer würde vielleicht nicht lange halten und daß er es aufladen könne. Im Moment war ihm das aber kaum möglich, so müde und erschöpft wie seine Stimme klang. Lyskra nahm ihre Kappe ab, was ihre ganze weiße Haarpracht frei gab. Die Zöpfe, die nur durch die Kappe gehalten wurden, hingen nun ebenfalls schlaff herunter, so wie der Rest. Es löste die Kopfschmerzen ein wenig, denn erst jetzt stellte sie fest, daß das Metall an der Kappe doch nicht unerheblich heiß war, ebenso wie das an ihrem ansonsten ledernen Brustpanzer. Ansonsten war sie vom Feuer jedoch unversehrt geblieben.

Sie schaute zum Himmel. Es war bereits etwas dunkler geworden. Die ersten Sterne waren zu sehen. "Das ist das einzige was sich nicht verändert hat... ich meine seit ich von zu Hause weggegangen bin. Die Sterne sehen wohl überall, immer gleich aus, mhh?", murmelte sie. Der Wind streifte ihr wieder durchs Haar. Einen tiefen Atemzug nahm sie von der jetzt so viel kühleren Luft, während sie umher blickte. Man konnte noch sehen wie sich die Grashalme im Wind wogen und beinahe aussahen, als hätte die Erde ein flauschiges Fell bekommen, das nun vom Wind sanft gestreichelt wurde. Am Himmel tauchten immer mehr kleine Sterne auf, Sterne die so klein waren und doch so hell strahlten, daß man sie von beinahe überall in der Welt aus sehen konnte. Die Sterne waren es, die Lyskras Vorbild waren. Auch Lyskra hatte sich vorgenommen so hell zu strahlen und nicht auf zu geben, bis jeder den Schmied mit dem magischen Händchen kennen würde, selbst wenn sie so klein war, daß kaum einer sie ernst nahm.

Bald würde es noch dunkler werden und die kleinen Lichtpunkte am Himmel würden sich in ihrer vollen Pracht präsentieren. "Egal wie dunkel es wird, die Sterne zeigen uns immer wieder, daß selbst in der dunkelsten Nacht ein Licht uns den Weg zeigen wird.", sagte sie nun etwas lauter: "Das hat mein Vater mal gesagt, weil ich Angst hatte mich zu verirren, wenn ich Enynn ganz allein verlasse. Die meisten Leute hielten ihn für einen echten Grobian und starken Kerl. Kaum jemand kannte seine sanfte, romantische Seite... ich hoffe ihm ist nichts passiert bei diesem Überfall..."

Nun stand sie auf. Ihre Kopfschmerzen waren fast schon wieder verflogen. Voller stolz besah sie sich den Hammer. Sie spührte Magie darin und Hitze. Ob er wirklich funktionierte? Am liebsten hätte sie gleich etwas damit geschmiedet, aber es war schon spät und der Tag sehr anstrengend. Ihr Geist schrie nach Ausprobieren, ihr Körper schrie nach Ruhe und Schlaf. "Wo wirst Du denn heut schlafen? Wenn Du willst kannst Du mit in meinem Karren übernachten.", bot sie dem Dämon an.

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Baphomet
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BeitragThema: Re: Die Wiesen   So Aug 15, 2010 2:00 pm

Baphomet schüttelte müde mit dem Kopf. "Ich möchte dich nicht enttäuschen, aber die Sterne sehen nicht überall gleich aus. Solange du in diesem Land bleibst, solltest du wenig Veränderung bemerken. Aber je weiter man reist, desto mehr merkt man am Ende doch, wie sich die Positionen verändern. Aber wenn man sich so die Sterne ansieht..." Der Dämon seufzte. "Man merkt erst, wie klein und unbedeutend man ist, nicht wahr? Ich meine, selbst ich, der über zwanzigtausend Jahren auf dieser Welt wandelt, selbst ich habe nur Bruchstücke dieser Welt gesehen - und was alles da draußen sein mag, möchte ich mir gar nicht vorstellen. Ich könnte noch ewig weiterleben, und nie würde ich in der Gewissheit leben können, alles gesehen zu haben." Abermals seufzte Baphomet.
"Aber das ist ja nicht so wichtig. Und wie gesagt, ich denke nicht, dass deinem Vater etwas bei dem Angriff passiert ist. Während der kurzen Belagerung ist fast niemand gestorben, und alle anderen haben die Stadt verlassen. Ich war dort. Ich kann nicht behaupten, jemanden gesehen zu haben, der wie dein Vater aussieht, aber ich könnte ihn ja nicht einmal erkennen. Mach dir keine Sorgen, ihm ist schon nichts passiert." Nun lächelte Baphomet sanft.
Als Lyskra dann ihre Frage stellte, wo er schlief, verzog sich seine Miene leicht. "Mach dir mit mir keine Mühe. Ich werde heute Nacht nicht schlafen. Genauso wenig wie in allen anderen Nächten. Das mag ein Preis für meine Stärke sein: Ich kann nicht schlafen. Niemals. Egal, wie oft ich es probiere, ich bleibe stets bei Bewusstsein. Egal, wie müde ich bin, nie schlafe ich ein. Die Nächte verbringe ich damit, über einiges nachzudenken - zumindest jetzt. Du kannst dir denken, dass dabei einiges zusammenkommt..." Verträumt, aber nicht lächelnd sah Baphomet gen Himmel. "Das Feuer der Sterne... Was hält sie am Brennen? Niemand weiß es. Und es gibt so viele ungelöste Fragen. All das... Ich denke darüber nach, versuche eine Lösung zu finden. Wieso gibt es diese unbändige Gewalt?" Baphomet zuckte mit den Schultern. "Aber mach dir keine Sorgen um mich, das war schon immer so. In der Nacht habe ich dann einfach nichts zu tun. Wenn du mir einen Platz im Warmen anbietest, würde ich das gerne annehmen, aber ich kann verstehen, wenn du das nicht willst. Man merkt vermutlich nicht, dass ich nicht schlafen - es sieht so aus, als würde ich es tun, aber ich tue es nicht. Such es dir selbst aus, ich kann mich überall ein wenig ausruhen."

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Die Wiesen

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